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Grundriß der Wirtschaftsgeographie

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN622680137
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4672239
Titel:
Leitfaden zur allgemeinen Geschichte für höhere Bildungs-Anstalten
Autor*in:
Lange, Otto
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Gaertner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN663887666
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-4843837
Titel:
Der biographische Unterricht
Signatur:
19 B 0262,5
Autor*in:
Lange, Otto
Bandzählung:
Unterrichtsstufe 1
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Gaertner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1874
Ausgabenbezeichnung:
11. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Vorwort

Titel:
Vorwort
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Grundriß der Wirtschaftsgeographie
  • Einband
    Einband
  • Titelseite
  • Amerikanische Buchführung für A. Albert Werner
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Deutschland
  • I. Die natürlichen Wirtschaftsgebiete des Deutschen Reiches
  • II. Deutschland als Verkehrsgebiet
  • III. Die Wirtschaft des deutschen Landes
  • IV. Die deutschen Kolonien
  • B. Die bedeutendsten Verkehrsländer Deutschlands
  • C. Deutschlands Weltstellung
  • Anhang I.
  • Anhang II.
  • Anhang III.
  • Werbung
  • Einband

Volltext

Schwarzwald 
9 
Zchwarzwald. Der Schwarzwald ist das zweithöchste deutsche Mittelgebirge 
(Feldberg: 1500 m); er hat von Süden nach Norden eine Gesamtlänge von 170 km 
(von deinem Heimatsorte bis?) und wird durch das Kinzigtal in zwei Teile zerlegt: 
den oberen Schwarzwald im Süden und den unteren Schwarzwald im Norden. Jener 
ist ein Durcheinander von mächtigen Bergrücken und schrofswandigen Cngtälern. hohe 
Berge gewähren einen weiten Kusblick ins gesegnete Neckarland. 5lus der Waldein 
samkeit schauen dunkle Hochseen (Titisee) wie geheimnisvolle Lrdaugen ins Blaue. Der 
obere Schwarzwald ist da- r 
Sie weichen erst bei 1300—1400 m höhe dürstigem Knieholz und ungenutzten Moo¬ 
ren. Der Wald ist Stätte und (Quelle der Wirtschaft. 
Die Tannenriesen werden hier kurzweg „Holländer" genannt; denn die holzarmen 
Niederlande waren früher das Land ihrer Verwertung, heute sind die benachbarten 
Nheinlande ihr Absatzgebiet. Die früher sehr lebhafte Flößerei ist zum Teil durch die 
Bahnbeförderung abgelöst (vgl. Böhmer Wald, Bayrische und Salzburger Mpen!). 
Der Nutzholzertrag kann auf jährlich 3—4 Millionen Mark geschätzt werden. 
Trotz Waldreichtum und Bodenarmut ist der Schwarzwald ein durchweg dicht, 
teilweise sehr dicht besiedeltes Gebiet, da in ihm eine sehr rege Industrie ansässig 
ist. Huf dem Südabhange wurde durch Schweizer Unternehmer die Baumwoll- 
industrie ansässig gemacht; auf den nordöstlichen höhen schloß sich an eine lebhafte 
Schafzucht die Wollverarbeitung an; auch anderwärts nützt die Textilindustrie viel- 
her das Ziel der zahlreichen 
Schwarzwaldreisenden. Der 
untere Schwarzwald hat 
breite plattenartige Sand- 
steinhochflächen, die sich auch 
dem südlichen Teile im Osten 
vorlagern und allmählich 
nach dem Neckar und oberen 
Donaugebiete zu neigen. 
Das Klima ist rauh 
und regenreich, der Boden 
wenig fruchtbar; nur die 
Talgründe sind mit Wiesen 
und Feldern bedeckt. Boden- 
schätze bietet das Gebirge, 
abgesehen von Bausteinen, 
gar nicht. Ts ist daher, wie 
sein Name sagt, ein dunkles 
Waldgebirge. Fichtenwal- 
düngen im Süden, Kiefer- 
Waldungen im ärmeren Nor- 
den bedecken 2/3, in einzelnen 
Gegenden % des Bodens. 
Skizze 6. Südwestdeutsches Becken.
	        

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Zitierempfehlung

Ducoudray, Gustave. Depuis Les Origines Jusqu’en 1610. Paris: Hachette, 1909. Print.
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