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Für die Oberklassen (Theil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN776962337
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11645565
Title:
Jugendgarten
Author:
Winter, Georg Andreas
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Wöller
Document type:
Multivolume work
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Allgemeines Lese- und Lehrbuch für Stadt- und Landschulen

Volume

Persistent identifier:
PPN776962590
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11645579
Title:
Für die Oberklassen
Shelfmark:
RCH-I 19(5,1857)-2
Author:
Winter, Georg Andreas
Volume count:
Theil 2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Wöller
Document type:
Volume
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Publication year:
1857
Edition title:
(Ausg. für evang.-luther. Schulen), 5., gänzl. umgearb. u. sehr verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Systematisch geordnete Bilder zu den Realien in Beschreibungen, Schilderungen, Erzählungen &c
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
G. Gewerbliches
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Jugendgarten
  • Für die Oberklassen (Theil 2)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort zur fünften gänzlich umgearbeiteten und sehr vermehrten Auflage
  • Plan und Inhaltsverzeichniß des zweiten Theiles
  • Erster Abschnitt. Erzählungen, Gespräche, Parabeln, Fabeln, Sprüchwörter u. dergl
  • Zweiter Abschnitt. Systematisch geordnete Bilder zu den Realien in Beschreibungen, Schilderungen, Erzählungen &c
  • A. Zur Naturgeschichte oder Naturbeschreibung
  • B. Zur Lehre vom Menschen
  • C. Zur Naturlehre
  • D. Zur Geographie
  • E. Zur Weltgeschichte
  • F. Zur Geschichte der christlichen Religion und Kirche
  • G. Gewerbliches
  • Dritter Abschnitt. Geschäftsaufsätze
  • Vierter Abschnitt. Gedichte zu Lese-, Gedächtniß- und Declamirübungen
  • Fünfter Abschnitt. Skizzen zu einem stufenmäßig fortschreitenden Unterricht in den Realien (den sogen. gemeinnützigen Kenntnissen.)
  • Binder

Full text

375 
G. Gewerbliches. 
1. p\c Aornmühle. (Fchrbefchrcibung.) 
(260) 7 Die Kornmühle ist eine Vorrichtung, um den Roggen 
und den Weizen re. zu den verschiedenen Zwecken des Gcnießcns in 
Mehl zu verwandeln. Ihre Einrichtung ist gewöhnlich folgende: Aus 
einem festliegenden, eine dicke Scheibe bildenden Sandsteine (der Bo¬ 
denstein) bewegt stch ein eben so gestalteter andrer Stein (der Läufer) 
in einer geringen Entfernung mit angemessener Schnelligkeit herum. 
Das Getreide fällt aus einem über dem Läufer hängenden hölzernen 
Kasten (der Rumpf) durch ein Loch in der Mitte des obern Steines 
ununterbrochen zwischen die beiden und wird daselbst zermalmt. Das 
allmählig an den Rändern hervorkomnwndc Zermalmte sammelt stch 
in einem faßahnlicken Behältnisse, das die Steine umgibt (die 
Zarge) und fällt aus diesem durch eine Scitcnöffnung (das Mehlloch) 
in einen länglichen, abwärts geneigten wollenen Sack (den Beutel), 
welcher durch einen Kasten (Mehlkasten) und an der andern Seite 
wieder herausgeht. Da dieser Sack durch einen daran schlagenden 
Stock (Räderarm) beständig in schüttelnder Bewegung erhalten wird, 
so stäubt der feinere Theil dc-s zermalmten Korns (das Mehl) in 
den Kasten hinein, und der gröbere (d7e Kleie) fällt aus dem Beutel 
hinaus. Die Bewegung der Steine sowohl, als die dcs Rädcrarms und 
des Rührstocks (durch welchen der beständige Zufluß des Korns aus dem 
Rumpfe erhalten wird) geschieht durch ein außerhalb des Gebäudes 
von Wafler, Wind oder Dampf herumgedrehtes Rad. 
Die Welle desselben geht durch die Mauer in den untern Stock der 
Mühle (Kammkulc) und setzt hier vermittelst eines Kammrades und 
eines Trillings eine starke aufrecht stehende eiserne Stange (das Mühl- 
risen), welche durch den Bodcnstein geht und an den Läufer befestigt 
ist, in SchwUNg. CH. F. Falkmann. 
2. Die Glasbercitniig. 
(261) . Glas erhält man, wenn man Kieselerde (Sand, 
Quarz, Feuerstein, Bergkristall re.) durch Schmelzen innigst mir 
Laugen salz verbindet. Soll das Glas Farbe bekommen, so fügt 
man der Mischung noch verkalkte metallische Theile, z. B. Kobalt, 
Bleikalk, Aipenik u. dgl. bei. Die Güte des Glases hängt von der 
Reinheit, dem Mischungsverhältnisse und der vollkommenen Ver¬ 
einigung der genannten Stoffe ab. So geben schlechte Kieselerde 
und gewöhnliche Holzasche ni-r grünes Glas, weißer Kies und Pott- 
asche weißes Glas. und die feinsten Stosse das reinste und feinste
	        

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Winter, Georg Andreas. Für Die Oberklassen. Leipzig: Wöller, 1857. Print.
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