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Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN776968939
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11137927
Title:
Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
Shelfmark:
RCH-I 15(1,1848)
Author:
Wander, Karl Friedrich Wilhelm
Place of publication:
Grimma
Publisher:
Verlags-Comptoir
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Publication year:
1848
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Lesebuch des deutschen Volkes für Schule und Haus

Chapter

Title:
IV. Das Mineralreich
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Einleitung
  • I. Das Weltgebäude im Allgemeinen
  • II. Die Urwelt
  • III. Die jetzige Oberfläche der Erde
  • IV. Das Mineralreich
  • V. Das Pflanzenreich
  • VI. Das Thierreich
  • a) Insekten
  • b) Krustenthiere
  • c) Weichthiere oder Mollusken
  • d) Fische
  • e) Reptilien
  • f) Vögel im Allgemeinen
  • g) Säugethiere
  • VII. Der Mensch
  • A. Nach seinem Körper
  • B. Die Sinne
  • C. Der Geist
  • D. Des Menschen Bildungszustände, Wege und Anstalten
  • VIII. Naturlehre
  • IX. Die Zeit und ihre Eintheilung
  • X. Geschichtliches
  • Binder

Full text

158 
118 Das Zifferblatt. 
Mit Recht werden auf den Zifferblättern die Stunden m.: 
goldenen Buchstaben gezeichnet, damit sich ein Jeder dabei erinnern 
möge, dass die Zeit theuer und mit keinem Golde zu bezahlen ist. 
Aber ach, wie wenig wird dies bedacht! Wie wird die edle Zeit oft 
so liederlich verbracht! Die meiste Zeit verschlafen, verspielen, ver- 
schwatzen, vertrinken, veressen, verbringen wir ohne sonderlichen Nutzen, 
und es dünket uns die Zeit am längsten, da wir mit Gott reden, 
oder ihn reden hören, oder gottselige Betrachtungen oder Gewissens- 
xrüfung anstellen, oder sonst etwas zu unserer Seele Nutzen verrich¬ 
ten sollen. — Der Zeiger an dem Zifferblatt geht immer herum 
und überlauft eine Stunde nach der andern, •— endlich wird er 
meine und eure Todesstunde zeigen und man wird von uns sagen: 
In dieser oder der Stunde ist er verschieden! Hernach wird für uns 
keine Zeit mehr fein. Da wir denn nun noch Zeit haben, so lasset 
uns Gutes thun! (Scriver.) 
V. Das Pflanzenreich. 
A. Das Pflanzenleben tm Allgemeinen. 
119. Das große Buch. 
Ein großes Buch ist ausgestellt, 
kein Schöneres giebt's auf weiter Welt! 
Mit Bildern ist es ausgcschmükkt, 
die herrlicher man nie crblikkt; 
und überall liest man erfreut 
von Gottes Lieb' und Freundlichkeit. 
Und fragst du, wer dies Buch verwahrt, 
das so viel Wunder offenbart? 
O, geh' hinaus in Feld und Flur! 
Das Wunderbuch, es heißt: Natur. 
(Agnes Franz.) 
1S9 Das Samenkorn. 
Jedes Samenkorn, es sei auch noch so klein, ist merkwürdig 
durch seine Beschaffenheit. Es besteht aus einem weißen, mehlarti¬ 
gen Kern, und aus einer Schale, die den Kern überzieht, um ihn 
zu schützen. Außer der groben, äußern, härtern Schale, die den 
zarten Kern vor allen Verletzungen behüten muss, liegt zwischen ihr 
und dem Kern noch eine feine dünne Haut, damit die feste Schale 
den Kern nicht drükken möge. So hüllt eine liebende Mutter ihr 
zartes Kind in mehrere Tücher ein, um es zu schonen ; und legt die 
feinsten Tücher gerne zunächst um des Kindes Glieder. Welche Für¬ 
sorge des Schöpfers für das Alleckleinste in seiner Natur! Wie
	        

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Wander, Karl Friedrich Wilhelm. Deutscher Schul-, Haus- Und Kinderfreund. Grimma: Verlags-Comptoir, 1848. Print.
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