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Alte Geschichte (1)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN776968939
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11137927
Title:
Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
Shelfmark:
RCH-I 15(1,1848)
Author:
Wander, Karl Friedrich Wilhelm
Place of publication:
Grimma
Publisher:
Verlags-Comptoir
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Publication year:
1848
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Lesebuch des deutschen Volkes für Schule und Haus

Chapter

Title:
VI. Das Thierreich
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a) Insekten
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Historisches Hülfsbuch für die oberen Klassen von Gymnasien und Realschulen
  • Alte Geschichte (1)
  • Binder
  • Title page
  • Zur Einleitung
  • Griechische Geschichte
  • Römische Geschichte
  • Das Land
  • Die Völkerschlacht des alten Italiens
  • I. Rom unter Königen. 753 - 510 v. Chr
  • II. Rom als Republik. 509 - 31 v. Chr
  • III. Rom als Kaiserreich. 30 v.Chr. - 476 n. Chr
  • Eintheilung der römischen Geschichte
  • Advertising
  • Binder

Full text

114 
sind sie, ohne daß eine Colonisirung von Griechenland ans statt¬ 
fand, völlig hellenisirt, und ans der Leichtigkeit, womit sich diese 
Hellenisirung vollzog, will man auf eine Verwandtschaft ihrer 
Sprache mit der griechischen schließen. 
„ Die Celten. 
Den Norden von Italien.nahmen die Pracht liebenden, prah¬ 
lerischen, beweglichen und zu abenteuerlichen Zügen geneigten 
Celten oder Gallier ein. Sie setzten den Italikern den hart¬ 
näckigsten Widerstand entgegen und wollten mit ihnen nicht zu 
einer Nation verschmelzen. 
Die Griechen. 
Die Italiker waren ein Ackerbau und Viehzucht treibendes 
Volk, für Seefahrt und Handel hatten sie weniger Sinn. In 
höherem Maße neigten dazu die beweglichen Griechen. Sie 
besetzten, um Handelsniederlassungen zu gewinnen, die Küsten des 
unteren Italiens. 
Wanderungen dieser Völkerschaften. 
Blutige Kriege um den Besitz Italiens zwischen den genünnten 
Völkern, die zu verschiedenen Zeiten einrückten, machen die älteste 
italische Geschichte aus. Unter der Voraussetzung*), daß sie von 
Norden her auf dem Landwege eingewandert sind, hält man die 
Japyger, welche in die südöstliche Ecke hineingeschoben sind, 
für die älteste Bevölkerung Italiens. Sie saßen allem Anschein 
nach früher auch in Campanien, Lukanien und Apulien und haben 
gewiß nur gezwungen gegen diese Sitze die messapische Landzunge 
eingetauscht. 
Das mächtige Volk der Umbrer nahm einen großen Theil 
von Norditalien, Umbrien und Etrurien ein. Sie wurden von 
den Etruskern, die wahrscheinlich über die Alpen kamen**), großen- 
theils aus Oberitalien, sowie aus Etrurien vertrieben und auf 
*) Mommsen bezeichnet die Einwanderung der Italiker in Italien auf dem 
Landwege geradezu als ausgemacht. I. p. 32. 4. Aufl. 
**) Daß die Etrusker über die rhätischen Alpen, überhaupt van Norden 
her eingcwandert sind, schließt man daraus, daß noch spät die Bewohner dieser 
Berge den rauhen etruskischen Dialekt redeten und daß Mantua etruskische Eigen- 
thllmlichkeiten bewahrte. Mommsen I. p. 123. 4. Aufl. 
*
	        

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Citation recommendation

Blanc, Ludwig Gottfried. Die Allgemeine Einleitung, Die Pyrenäische Halbinsel, Frankreich, Das Britische Reich, Die Niederlande, Die Schweiz Und Die Skandinavischen Reiche. Halle: Schwetschke, 1833. Print.
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