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Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN776968939
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11137927
Title:
Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
Shelfmark:
RCH-I 15(1,1848)
Author:
Wander, Karl Friedrich Wilhelm
Place of publication:
Grimma
Publisher:
Verlags-Comptoir
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Publication year:
1848
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Lesebuch des deutschen Volkes für Schule und Haus

Chapter

Title:
VII. Der Mensch
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
D. Des Menschen Bildungszustände, Wege und Anstalten
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a) Bildung überhaupt
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Einleitung
  • I. Das Weltgebäude im Allgemeinen
  • II. Die Urwelt
  • III. Die jetzige Oberfläche der Erde
  • IV. Das Mineralreich
  • V. Das Pflanzenreich
  • VI. Das Thierreich
  • a) Insekten
  • b) Krustenthiere
  • c) Weichthiere oder Mollusken
  • d) Fische
  • e) Reptilien
  • f) Vögel im Allgemeinen
  • g) Säugethiere
  • VII. Der Mensch
  • A. Nach seinem Körper
  • B. Die Sinne
  • C. Der Geist
  • D. Des Menschen Bildungszustände, Wege und Anstalten
  • a) Bildung überhaupt
  • b) Die Schule
  • c) Die Kirche
  • d) Der Mensch in seinen häuslichen Verhältnissen
  • e) Der Mensch in seinen Standes- und Berufsverhältnissen
  • f) Der Mensch in seinen geselligen und bürgerlichen Verhältnissen
  • g) Der Mensch als Künstler, Erfinder, Entdekker
  • VIII. Naturlehre
  • IX. Die Zeit und ihre Eintheilung
  • X. Geschichtliches
  • Binder

Full text

6 Die Mark Brandenburg. 
zerstörten und ihre Priester verjagten und ermordeten. Darauf 
schwächten sich aber die Wenden selbst durch mancherlei Zwietracht, 
und dies benutzten die Markgrafen aus dem Hause Stade 
(von ihrem Sitze Solt- oder Salzwedel gewöhnlich »Markgrafen 
von Soltwedel« genannt) und eroberten mehrere wendische Landes- 
theile wieder zurück. 
2. Die Askanier (1134—1320). 
Sie hießen: Sllbrecht_ d.py Rär. Otto I., Otto II., 
Alb recht II., Johann Jt ünd ÖTto III., Otto IV. u nd 
Waldemar. ■■■■ ■- ' • 
Wäre es mit dem Wendenlande, wie bisher, fortgegangen, 
so würde aus demselben nicht viel geworden sein. Die Vor-- 
sehung beschloß daher an seine Spitze kräftigere Männer zu 
stellen. Dies waren die Askanier. Sie stammten aus der 
kleinen Grafschaft Ballenstädt im Harz und führten ihren Namen 
von ihrem Hauptsitze AWisleKen (lateinisch Ascania). Auch 
hießen sie wohl nach ihrer Burg Anljalt, welche jetzt zerfallen 
daliegt, »Anhaltiner«. Der erste derselben war 
Albrecht, mit dem Beinamen der Bär. Er zeichnete 
sich durch Kraft und Tapferkeit aus und war außerdem ein 
frommer, gewissenhafter und einsichtsvoller Fürst. Dem da- 
/mt jLmattgen Mjser L oth^r hatte er mehrere wichtige Dienste er- 
^ ^wiesen, und dafür übergab ihm bipfer ^ 133^ hie Nnrdmark erb- 
und eigentümlich mit der Berechtigung, seine Besitzung tn das 
Wendenland weiter auszudehnen. Das konnte er aber sür's Erste 
nicht, da ihn bittere Streitigkeiten daran hinderten. Ja er ver- 
lor durch dieselben sogar die Nordmark und hatte es nur dem 
Kaiser Conrad III. zu danken, daß er sie wieder erhielt. 
Erst jetzt ging er mit Nachdruck an das Eroberungswerk der 
Wenden, nmsomehr, da ihr alter Fürst Pribislaw schwach 
und kinderlos war. Doch kaum drang er vor, so stellte sich 
ihm der Neffe des Pribislaw, Jatzko, an der Spitze seines 
Volkes entgegen. Nur durch seine verzweifelte Gegenwehr er- 
langte Albrecht das Uebergewicht über ihn, eroberte Branden- 
$ J6urq, Havelberg, die Briesnitz und das qan^e Havelland, ging 
Jv. Über die^Spree, und gewann auch das Land ws zur Ohor hin. 
Der^?lsherigen Nordmark gab er^den Namen Altmarck und 
dem eroberten Lande zwischen der Havel und Oder den Namen 
JßjjLWß r-t Sich selbst legte er den Titel eines Markgrafen 
von Brandenburg bei, wozu ihm der Kaiser noch die volle
	        

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Fischer, Ferdinand Ludwig. Geschichte Des Preußischen Staates. Langensalza: Greßler, 1872. Print.
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