GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN776968939
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11137927
Titel:
Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
Signatur:
RCH-I 15(1,1848)
Autor*in:
Wander, Karl Friedrich Wilhelm
Erscheinungsort:
Grimma
Verlag:
Verlags-Comptoir
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1848
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch des deutschen Volkes für Schule und Haus

Kapitel

Titel:
III. Die jetzige Oberfläche der Erde
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutscher Schul-, Haus- und Kinderfreund
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Einleitung
  • I. Das Weltgebäude im Allgemeinen
  • II. Die Urwelt
  • III. Die jetzige Oberfläche der Erde
  • IV. Das Mineralreich
  • V. Das Pflanzenreich
  • VI. Das Thierreich
  • a) Insekten
  • b) Krustenthiere
  • c) Weichthiere oder Mollusken
  • d) Fische
  • e) Reptilien
  • f) Vögel im Allgemeinen
  • g) Säugethiere
  • VII. Der Mensch
  • A. Nach seinem Körper
  • B. Die Sinne
  • C. Der Geist
  • D. Des Menschen Bildungszustände, Wege und Anstalten
  • VIII. Naturlehre
  • IX. Die Zeit und ihre Eintheilung
  • X. Geschichtliches
  • Einband

Volltext

III. Die jetzige Oberfläche der Erde. 
A. Das Meer im Allgemeinen. 
36* Grund und Boden des Meeres. 
Man hat die Erfahrung gemacht, dass der Grund und Be¬ 
den des Meeres die größte Ähnlichkeit mit dem Lande hat, und dass 
derselbe daher als eine tiefer liegende Fortsetzung des Landes ange¬ 
sehen werden kann. Man findet aus dem Meeresboden, wie auf 
dem Lande, tiefe und flache Thaler, hohe und niedrige Berge, Ab¬ 
gründe, Höhlen, Klüfte, lehmigte und steinigte Stellen, Morast, 
Schlamm, Triebsand, in welchen kein Anker fasst; ja sogar Quellen 
von süßem Wasser kommen auf dem Grunde des Meeres vor. 
Auf dem Boden des Ozeans wachsen, wie auf dem Lande, 
auch mannigfaltige Pflanzen, und es nähren sich darauf unzählige 
Thiergattungen, die in ihrer Natur viel Wass'riges haben, und sich 
dadurch von den Landthieren merklich unterscheiden. Viele Natur¬ 
kundige sind der Meinung, dass die Landthiere höchst wahrscheinlich 
von Wasserthicren abstammen. Auch sind die Bestandtheile des 
Meeresgrundes denen des trokkenen Erdbodens an vielen Orten 
gleich; so findet man im Mittelmecre auf dem Grunde bei Mar¬ 
seille (spr. Marsalj') den schönsten Marmor, und bei den maldi- 
vischen Inseln (im Süden von Vorderindien) werden die härtesten 
Bausteine aus dem Meere geholt. 
Die Klippen im Meere sind meistens thierischen Ursprungs, 
und können eigentlich nicht als Bestandtheile des Meeresbodens ange¬ 
sehen werden. Man nennt diese Klippen Korallenriffe. „Die 
Korallenriffe sind ein wunderbares Werk kleiner Thierchen (Polypen), 
die man einzeln kaum bemerken kann, und die nur durch eine zahl¬ 
lose Menge sichtbar werden. Dieses thierische Produkt sind steile 
Felsen, die beinahe senkrecht aus der größten Tiefe aufsteigen und 
von den Wellen des Meeres bcdekkt sind. Daher geschieht es oft, 
dass das Senkblei noch keinen Meeresgrund erreicht, wenn die Schiffe 
schon ganz nahe an den Korallenklippen sind, und Gefahr laufen, 
sich an ihnen zu zertrümmern. Wenn vom Sturme, oder bei einer 
Windstille ein Schiff vom Strome an solche Riffs getrieben wird, 
so ist es meistens verloren. Die Arbeit dieser zahlreichen, emsigen 
Thierchen, denen Nichts widerstehen kann, geht so schnell von statten, 
dass mehrere flache Gründe des Meeres, über welche man jetzt noch 
wegsegeln kann, in Kurzem furchtbare Klippen sind. 
Auch in anderer Hinsicht bereiten diese kaum sichtbaren Thier^
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF
Herunterladen

Zitierlinks

Zitierlinks