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Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN777539691
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11672998
Title:
Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
Shelfmark:
RDH-I 33(1,1865)
Author:
Jastram, Heinrich
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Deuerlich
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),pre-1871
Publication year:
1865
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Weltkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Naturkräfte und Naturerscheinungen
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Abschnitt. Erzählungen und andere Lesestücke
  • I. Erzählungen etc. zu Luthers Katechismus
  • II. Vermischte Lesestücke
  • Zweiter Abschnitt. Weltkunde
  • Die drei Naturreiche
  • Naturkräfte und Naturerscheinungen
  • Der Mensch
  • Gesundheit, Krankheit und Tod
  • Die Erde
  • Das Königreich Hannover
  • Deutschland
  • Vaterländische Geschichte
  • Die übrigen Länder der Erde in geographischer, naturkundlicher und geschichtlicher Beziehung
  • Dritter Abschnitt. Bibelkunde
  • Vierter Abschnitt. Sprachlehre
  • Anhang
  • binder

Full text

232 
befänden. Die Brillengläser muffen nach der Beschaffenheit des Au¬ 
ges gewählt werden. Die erhaben geschliffenen passen für Weitsich¬ 
tige, weil sie die Gegenstände nicht nur vergrößern, sondern auch weiter 
entfernt darstellen, die vertieft geschliffenen eignen sich für Kurzsich¬ 
tige, weil sie die Gegenstände dem Auge näher bringen. Wer gut se¬ 
hen kann, soll sich keiner Brille bedienen, weil er dadurch seinen Augen 
schaden würde. — Fallen die Lichtstrahlen auf eine undurchsichtige, sehr 
glatte Fläche, so werden sie genau in derselben Richtung zurückgewor¬ 
fen, in welcher sie einfallen, und es zeigt sich dann hinter der Fläche 
ein Bild des Gegenstandes, von dem die Lichtstrahlen ausgehen. Eine 
solche glatte Fläche heißt Spiegel. Die ebenen Spiegel zeigen das 
Bild in natürlicher Größe, die Hohlspiegel vergrößern und die er¬ 
haben geschliffen verkleinern den Gegenstand. 
70. Die Luftschifffahrt 
ist die Kunst, sich vermittelst eines Ballons (spr. Ballong) in die Höhe 
zu erheben. Es wird hierzu ein aus seidnem Zeuge verfertigter, mit ei¬ 
ner Auflösung von Kautschuk in Terpentin luftdicht gemachter und mit 
Wasserstoff oder Leuchtgas gefüllter Ballon benutzt. Der erste Ballon 
wurde von den Gebrüdern Montgolfier (monggolfjeh) durch brennbare 
Luft in die Höhe getrieben. Den ersten Ballon mit Wasserstoff-gas ließ 
Charles (scharl), Professor zu Paris, daselbst 1783 steigen. Der erste 
aber, der selbst mit in die Höhe aufstieg, war Pilatre de Rozier (pilatr 
dö rosjeh) am 15. Oct. 1783. Seit der Zeit sind mehr denn 2000 
Luftreifen, theils mit glücklichem, theils mit unglücklichem Ausgange, ge¬ 
macht. In neuerer Zeit machte sich der Engländer Green (spr. grihn) 
als Luftschiffer bekannt, indem er von London auö über den Kanal, Hol¬ 
land und Belgien bis in das Naffausche fuhr und fast 48 Stunden in 
der Luft blieb. 
Der iltmfdj. 
71. Vorzüge des Menschen. 
Wenn auch der Mensch scüicm Leibe nach manche Aehn- 
lichkeit mit den Thieren hat, so zeichnet er sich doch dem Leibe 
nach auch durch viele Vorzüge von den Thieren aus. Kein 
Thier kann mit seinem Leibe so vei'schiedenartige Bewegungen 
vollbringen und dadurch so vieles ausrichten, als der Mensch. 
Beinahe jedes Thier ist von Natur auf gewisse Himmelsstriche 
und auf gewisse bestimmte Nahrungsmittel angewiesen. Zwar 
haben sich die Hausthiere mit dem Menschen fast über die ganze 
Erdoberfläche verbreitet; sie können jedoch nur durch Beihülfe 
des Menschen dort bestehen. Der Mensch aber kann unter al¬ 
len Himmelsstrichen ausdauern; seine Nahrung bereitet er sich 
aus den mannigfaltigsten Erzeugnissen aller drei Naturreiche.
	        

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Guthe, Hermann. Lehrbuch Der Geographie Für Die Mittleren Und Oberen Klassen Höherer Bildungsanstalten Sowie Zum Selbststudium. Hannover: Hahn, 1868. Print.
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