GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN777539691
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11672998
Title:
Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
Shelfmark:
RDH-I 33(1,1865)
Author:
Jastram, Heinrich
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Deuerlich
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),pre-1871
Publication year:
1865
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Weltkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Der Mensch
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Abschnitt. Erzählungen und andere Lesestücke
  • I. Erzählungen etc. zu Luthers Katechismus
  • II. Vermischte Lesestücke
  • Zweiter Abschnitt. Weltkunde
  • Die drei Naturreiche
  • Naturkräfte und Naturerscheinungen
  • Der Mensch
  • Gesundheit, Krankheit und Tod
  • Die Erde
  • Das Königreich Hannover
  • Deutschland
  • Vaterländische Geschichte
  • Die übrigen Länder der Erde in geographischer, naturkundlicher und geschichtlicher Beziehung
  • Dritter Abschnitt. Bibelkunde
  • Vierter Abschnitt. Sprachlehre
  • Anhang
  • binder

Full text

238 
der, der sie recht kennt, gar nicht mehr auf der Welt sein. 
Ohne sic würden wir auch das grosse, schöne Buch der Natur, 
seinem eigentlichen höchsten Inhalt nach, gar nicht verstehen. 
Darum wäre es wohl gut, wenn jeder, der den ersten, bloss 
vorbildlichen uaa vorbedeutenden Theil der Offenbarungen Got¬ 
tes an dem Menschen, das Buch der Natur liebgewonnen, da¬ 
bei vor allem auch Liebe und Interesse für jenen zweiten höher ja 
Theil gewönnen, welcher allein die Räthsel und das dunkle Seh¬ 
nen der Natur und des Menschenherzens lösen und erfüllen kann. 
Gesundheit, Krankheit und Tod. 
76. Mein Kind, prüfe, was deinem Leibe gesund ist! 
Marie Pflegte, wenn sie Brot in Vorrath backte, für ihre Kinder 
kleine Salzkuchen zu backen, um ihnen ein Vergnügen zn machen. Ei¬ 
nes Tages hatte sie dies auch gethan und ließ sich von den Kindern er¬ 
bitten, ihnen die Kuchen sogleich zn geben, ehe sie noch kalt getvorden 
waren. Zwar hatten sie alle versprochen, nicht eher davon zu essen, als 
bis sie kalt geworden wären: allein Christian, Mariens zweiter Sohn, 
konnte doch seine Begierde nicht mäßigen, sondern verschlang den ganzen 
heißen Kuchen. So lief er aufs Eis, ward durstig und trank das eis¬ 
kalte Wasser. Alis einmal fühlte er llebclkeit, und kaum sonnte er noch 
das Haus erreichen. Mit jeder Stunde ward sein Zustand schlimmer, 
und noch vor Abend war er todt. Die Aerzte öffneten seinen Leib, um 
die llrsache seines plötzlichen Todes zu erfahren, unb fanden den Kuchen¬ 
teig in einem Klumpen vereinigt und noch ein Stück davon im Schlunde. 
77. Allzuviel ist ungesund. 
Hüte dich, vielerlei Speisen durcheinander zu essen, damit es dir 
nicht gehe, wie dem unverständigen und gierigen Moritz. Dieser hatte 
einige Groschen geschenkt bekommen, und ging nun auf den Markt, um 
sich ein -Mal, wie er sagte, etwas zu gute zu thun. Erst kaufte er 
Pfefferkuchen und verzehrte sie, bann Aepfrl, dann gebackene Psiauinen 
und zuletzt fettige Kuchen, welche eine Frau feil bot. Daö alles ver¬ 
zehrte Moritz in einer Stunde. Und was geschah? Er konnte diese 
Speise nicht verdauen, klagte über Kopf- und Leibfchmerzen, ihm wurde 
übel, und er quälte sich einige Stunden, ehe er sich übergeben konnte. 
Noch am andern Tage war er sehr krank und mußte nun mehrere Tage 
fasten. 
78. Trink nicht, wenn du warm bist! 
Arthur war stark gelaufen; ganz von Schweiß triefend kam er zum 
Vater.— Der Vater sprach: Hast du jetzt keinen Durst?— „Ach ja!" 
antwortete ber Sohn.— Nun, da wirst du doch auch gleich trinken? — 
„Nein, guter Vater!" — Warum denn nicht?— „Ich bin jetzt ganz er-
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Jastram, Heinrich. Deutsches Lese-, Lehr- Und Sprachbuch Für Schule Und Haus. Göttingen: Deuerlich, 1865. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment