GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN777539691
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11672998
Title:
Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
Shelfmark:
RDH-I 33(1,1865)
Author:
Jastram, Heinrich
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Deuerlich
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Publication year:
1865
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Weltkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Das Königreich Hannover
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Abschnitt. Erzählungen und andere Lesestücke
  • I. Erzählungen etc. zu Luthers Katechismus
  • II. Vermischte Lesestücke
  • Zweiter Abschnitt. Weltkunde
  • Die drei Naturreiche
  • Naturkräfte und Naturerscheinungen
  • Der Mensch
  • Gesundheit, Krankheit und Tod
  • Die Erde
  • Das Königreich Hannover
  • Deutschland
  • Vaterländische Geschichte
  • Die übrigen Länder der Erde in geographischer, naturkundlicher und geschichtlicher Beziehung
  • Dritter Abschnitt. Bibelkunde
  • Vierter Abschnitt. Sprachlehre
  • Anhang
  • Binder

Full text

277 
Wasser so bedeutend ab, daß die IV4 Meilen breite Strecke zwischen der 
Insel und der Küste, das sogenannte Watt, ctuf der am höchsten liegen¬ 
den Stelle fast ganz trocken gelegt wird und die Badegäste zu Wagen 
und zu Pferde, auch, wenn sie nasse Füße nicht scheuen, zu Fuß auf die 
Insel gelangen. Während der Flutzeit muß man das Watt zu Schiffe 
passieren. 
Die Insel hat einen Umfang von drei Stunden. Der Strand dacht 
sich allmählich in die See ab, besonders auf der West- und Nordwest¬ 
seite, und zeigt einen völlig ebenen, dichten Sandboden. Von der Insel- 
seite her wird der Strand von einer Dünenkette begrenzt, welche die ganze 
Insel, an manchen Stellen in vierfacher Reihe, wie ein Gürtel umzieht 
und sie gegen die Wuth der Wogen und der Winde schützt. Zum 
Schutze gegen erstere ist außerdem an dieser Seite eine lange Mauer er¬ 
richtet. — Nur ein kleiner Theil der Insel, die gegen die häufig wehen¬ 
den Nord- und Ostwinde geschützte West- und Südseite derselben, gestat¬ 
tet den Anbau einiger Gartengewächse und bietet den Einwohnern dürf¬ 
tige Weide für ihre wenigen Kühe und Schafe dar. Ellern, Pappeln 
und Weiden, welche man angepflanzt hat, gedeihen nur bis zu einer ge¬ 
wissen Höhe; jeder Sprößling, der weiter als 12 bis 15 Fuß über die 
Erde hervorragt, stirbt ab. — Die Insel wird belebt durch Wasservvgel, 
Berg- und wilde Enten und viele Kaninchen. Am Strande und in der 
Nähe der Insel halten sich Seehunde, viele Fischarten und andere See¬ 
thiere auf. — An süßem Wasser fehlt es nicht; dasselbe ist weich und 
gelblich, jedoch ohne alle schädliche Beimischung. Das Klima ist gesund. 
Schön ist die Aussicht von den Dünen über das endlos ausgebreitete 
Meer. Brandungen brechen sich -jederzeit, auch bei schwachem Winde, in 
einiger Entfernung vom Ufer; beim Sturme aber steigen sie zu fürchter¬ 
licher Höhe und spritzen ihr Wasser, in Schaum 'aufgelöst, bis zum Gi¬ 
pfel der Höhen. — Die Bewohner der Insel, etwa 800 an der Zahl, 
leben alle in dem einzigen Dorfe Norderney. Die Häuser desselben ste¬ 
hen abgesondert; in den Straßen laufen sehr bequeme Fußsteige von ro¬ 
then Backsteinen hin. Fast ein jedes Haus ist von einem Gärtchen um¬ 
geben, welches von einer niedrigen Befriedigung eingeschlossen wird. Die 
Bewohner leben von Schifffahrt und Fischerei. Während der Badezeit 
gewähren ihnen das Vermieten ihrer Wohnungen, die Bedienung der 
Fremden und manche andere Beschäftigungen einen ansehnlichen Verdienst. 
Sie sind einfache, treuherzige, ehrliche Menschen. — Norderney ist das 
beste Seebad der Nordsee. Die Negierung thut sehr viel dafür und die 
Zahl der Besucher, die vom 1. Juli bis Ende September verweilen, 
mehrt sich jährlich. Man badet nur einmal täglich zur Zeit der steigen¬ 
den Flut, weil da der Wellenschlag das Bad am kräftigsten macht.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Voigt, Friedrich. Leitfaden Beim Geographischen Unterricht. Berlin: Logier, 1830. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment