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Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN777539691
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11672998
Title:
Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
Shelfmark:
RDH-I 33(1,1865)
Author:
Jastram, Heinrich
Place of publication:
Göttingen
Publisher:
Deuerlich
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), pre-1871
Publication year:
1865
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Weltkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Deutschland
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Abschnitt. Erzählungen und andere Lesestücke
  • I. Erzählungen etc. zu Luthers Katechismus
  • II. Vermischte Lesestücke
  • Zweiter Abschnitt. Weltkunde
  • Die drei Naturreiche
  • Naturkräfte und Naturerscheinungen
  • Der Mensch
  • Gesundheit, Krankheit und Tod
  • Die Erde
  • Das Königreich Hannover
  • Deutschland
  • Vaterländische Geschichte
  • Die übrigen Länder der Erde in geographischer, naturkundlicher und geschichtlicher Beziehung
  • Dritter Abschnitt. Bibelkunde
  • Vierter Abschnitt. Sprachlehre
  • Anhang
  • Binder

Full text

279 
Schweiz kommende Rhein macht. Er verbreitet sich längs des 
Rheines durch Baden und längs der auf ihm entspringenden Donau 
nach Schioaben und begleitet unter dem Namen rauhe Alp 
den Neckar auf seinem Laufe gegen den Rhein. Seinen Na¬ 
men hat der Schioarzwald von den düstern, meist Nadelholz¬ 
wäldern, die seine höchsten Gipfel und Flächen bedecken, wäh¬ 
rend in den Thälern, an den Bächen nach dem Bodensee und 
dem Rheine hin Acker-, Obst- und sogar Weinbau gut gedeiht. 
An den Schioarzwald lehnt sich das Hügelland von Schioa¬ 
ben und Franken, links von der Donau. Die Thäler und 
Hügel sind meistens mild und fruchtbar und Aecker, Wiesen, 
Weinberge, Obstgärten und Obstwälder liegen im bunten Wech¬ 
sel ; doch giebt cs auch einzelne weite Sandflächen mit magern 
Getreidefeldern oder Kies ei'Waldung en, z. B. bei Nürnberg. 
Zwischen dem rechten Donauufer und den Alpen, liegt die 
schwäbisch-baierisch e Hochebene. Neben langgestreckten 
Landrücken und niederen Hügelreihen treten in der schwäbi¬ 
schen Hochebene einzelne abstehende, abgerundete Berge auf, 
oft umgeben von unübersehbaren Fruchtfeldern, loelche mit dü¬ 
steren Tannenwäldern und baumlosen sumpfigen Mooren und 
Rieden abwechseln. Die baierischc Hochebene ist mit Schult 
und Geröll bedeckt und reich an kahlen, sumpfigen, thcilwcis 
trocken gelegten Landsir ecken, Moose und Riede genannt, wel¬ 
che der Landschaft oft ein recht ödes Ansehen verleihen. Doch 
finden sich an manchen Stellen auch liebliche Gefilde. Jenseit 
des Neckars setzt sich der Schwarzwald fort im Odenwald 
und zwar bis in die Nähe des Mains. Seine Berge erreichen 
jedoch nicht die Höhe des Schwarzwaldes, und auf' ihnen herr¬ 
schen die freundlichen Laubhölzer, besonders die schönen Buchen¬ 
wälder. Nach der Ebene des Rheines hin ist der Odenwald 
durch eine Reihe Bergkegel, wie nach einer Schnur gesetzt, 
scharf abgeschnitten. Darum heisst die vorbeilauf ende Land- 
strasse die Bergstrasse. Dort zwischen Heidelberg und Darm- 
stadt ist eine herrliche Gegend, reich an Getreide, Wein, Man¬ 
deln u.s.w. — Weiter nördlich in der Ecke zwischen dem Main- 
und Rheinlhale liegt der Taunus, ein an Natur schönheilen 
und Mineralquellen sehr reiches Gebirge, welches sich über ganz 
Nassau verbreitet, bis cs sich an den Westerwald anschlicsst. 
Dem Taunus gegenüber finden wir auf dem linken Rheinufer 
den Ilunsrück und nördlich hiervon das unfruchtbare Eifel¬ 
gebirge und das hohe Veen. Wenn auch auf der rechten 
Rheinseite der Westemoald im Norden mit den öden Gebirgen 
Westfalens zusammenhängt, so schickt es doch auch eine schöne 
Gruppe von Bergen, das Siebengebirge bei Bonn, nach dem 
Rheine hin. — Folgen wir nun im Osten dem Laufe der Elbe, 
so finden wir zuerst die Böhmen einschliessenden Gebirge. Das 
höchste von diesen, auf welchem die Elbe entspringt, ist das
	        

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Jastram, Heinrich. Deutsches Lese-, Lehr- Und Sprachbuch Für Schule Und Haus. Göttingen: Deuerlich, 1865. Print.
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