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Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN777539691
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11672998
Titel:
Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
Signatur:
RDH-I 33(1,1865)
Autor*in:
Jastram, Heinrich
Erscheinungsort:
Göttingen
Verlag:
Deuerlich
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1865
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zweiter Abschnitt. Weltkunde
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Vaterländische Geschichte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lese-, Lehr- und Sprachbuch für Schule und Haus
  • binder
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Erster Abschnitt. Erzählungen und andere Lesestücke
  • I. Erzählungen etc. zu Luthers Katechismus
  • II. Vermischte Lesestücke
  • Zweiter Abschnitt. Weltkunde
  • Die drei Naturreiche
  • Naturkräfte und Naturerscheinungen
  • Der Mensch
  • Gesundheit, Krankheit und Tod
  • Die Erde
  • Das Königreich Hannover
  • Deutschland
  • Vaterländische Geschichte
  • Die übrigen Länder der Erde in geographischer, naturkundlicher und geschichtlicher Beziehung
  • Dritter Abschnitt. Bibelkunde
  • Vierter Abschnitt. Sprachlehre
  • Anhang
  • binder

Volltext

292 
Vaterländische Geschichte. 
126. Das alte Deutschland und die alten Deutschen. 
Das alte Deutschland war den Wildnissen des jetzigen Kord- 
amerika zu vergleichen. Das südliche gebirgige Hochland war 
grösstenteils mit AVald bedeckt, das nördliche ebene Tieiland 
eine Einöde, von grossen Morästen und Wäldern durchschnitten. 
Hauher war das Klima, als jetzt, denn Waldungen halten ja die 
Sonnenstrahlen ab, lassen den Hoden nicht austrocknen und küh¬ 
len daher die Luft. Schon längst hat man die Erfahrung ge¬ 
macht, dass das Klima eines Landes durch das Aushauen der 
Wälder und ausgebreiteten Anbau selbst milder wird. So ist es 
auch mit Deutschland geschehen. Die alten Deutschen dachten 
wenig an Ackerbau; die meisten unsrer Getreide-, Gemüse- und 
Obstarten waren damals noch gar nicht dort einheimisch, und 
eine Weintraube kannte kein Deutscher; aber Herden, vorzüglich 
von Hindern, waren das Hauptbesitzthum der Bewohner. Dazu 
kam noch der grosse Heichthum an wilden Thieren und Wild- 
pret, den die endlosen Waldungen enthielten. Damals hauseten 
in Deutschlands Forsten noch der Bär, das Elenthier und der 
Auerochse; das Hennthior hat schwerlich dort gelebt. Der Dout- 
sclvu war den Indianern Kordamerikas ähnlich; die gleiche Be¬ 
schaffenheit des Vaterlandes zwang sie zu ähnlicher Lebensart. 
Gross und kräftig war ihr Körper, abgehärtet gegen die Bauhheit 
der Luft und die Beschwerden der Jagd und des Krieges. Ihr 
Kleid war das Fell erlegter Thiere, deren Gehörn ihnen oft selbst 
zum Kopfschmucke diente. Daher erschienen sie den an schöne 
Gewänder und schimmernden Waffenschmuck gewöhnten Hörnern 
fürchterlich. Keulen, Lanzen, Stroitäxto, Schwerter waren ihre 
Waffen; keine Panzer, wohl aber gewaltige Schilde schützten sie 
gegen den Feind. Hütten von Baumstämmen gaben ihnen hin¬ 
reichenden Schutz gegen die Aritterung, deren “Rauheit sie so 
wenig achteten, dass sie ihre Versammlungen, Schmausereien und 
Feste stets im Freien hielten. Städte kannte man nicht; jeder 
bauete sich an, wo ein bequemer Platz ihn einlud; jedoch bilde¬ 
ten ihre Wohnungen auch Dorfschaften, die aber weit von ein¬ 
ander entfernt lagen, denn nur schwach war die Bevölkerung des 
Landes. Jagd und Krieg war das Hauptgeschäft des freien Man¬ 
nes; für den nothdürftigen Ackerbau liess er Weiber und leib¬ 
eigene Knechte (Sclaven) sorgen. Bewaffnet war daher der 
Deutsche stets; bei den Opfern, in der Volksversammlung, selbst 
bei Schmäusen und Trinkgelagen fehlte Schwert und Lanze nicht; 
daher oft blutiger Streit des rohen Volkes unter sich selbst. 
Kampf war des Deutschen Lust und unter den vielen Stämmen, 
welche Gebirge und Ebenen bewohnten, deshalb beständiger Krieg, 
der freilich nach kurzer Dauer gewöhnlich schnell beigelegt, aber
	        

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Jastram, Heinrich. Deutsches Lese-, Lehr- Und Sprachbuch Für Schule Und Haus. Göttingen: Deuerlich, 1865. Print.
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