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Neues Lesebuch für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Volksschulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN777871106
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12243095
Titel:
Neues Lesebuch für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Volksschulen
Signatur:
RCH-I 37(1,1842)
Autor*in:
Detlefs, Heinrich
Erscheinungsort:
Oldenburg/Holstein
Verlag:
Fränckel
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1842
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
III. Religionsgeschichte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Neues Lesebuch für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Volksschulen
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • I. Prosaische Aufsätze
  • II. Gedichte
  • III. Religionsgeschichte
  • IV. Die Lehre vom Menschen
  • V. Gesundheitslehre
  • VI. Naturgeschichte
  • VII. Naturlehre
  • VIII. Von dem Weltgebäude
  • IX. Erdbeschreibung
  • X. Schleswig-Holsteinische Geschichte
  • [XI.] Lauenburgische Geschichte
  • Werbung

Volltext

«8 
Lauenburg, nebst fast allen nördlichen Ländern Europa'-, das Gluck, sehr bald 
in den Besitz des crsrcnlichcn LichtS des reinen Evangeliums zu kommen. 
Schon im Jahre 1521 begann Hermann Tast den Glauben Luthers zu 
predigen, und fand großen Anhang. Und so sehr auch die Bischöfe und die 
Geistlichkeit und mehre Adelige dem Glanze der Wahrheit Widerstand leisteten: 
dennoch brach sic siegreich durch, und vernichtete die Nacht des Irrthums und 
Aberglaubens. Zwar mußte Heinrich von Zytphen, im Jahre 1524, in 
Heide den Märtyrertod für seinen Glauben erdulden, — aber gleichwohl brei¬ 
tete sich dieser Glaube durch Gottes Hülfe immer mehr aus, fand immer mehre 
Bekenner, und nach und nach auch mehr Sicherheit. — Schon der Herzog von 
Schleswig und Holstein Friederich 1., der zum Könige von Dänemark er¬ 
hoben wurde, als die Neformation durch Luther begonnen hatte, war der neue» 
Lehre günstig, aber sein Sohn, Christian III., brachte eS dahin, daß sic als 
die herrschende angenommen wurde. Bugen Hagen, ein Freund und Ver¬ 
tranter Luthers, der schon im Jahre 1520 in Hamburg, und im Jahre 1530 
in Lübeck den evangelischen Gottesdienst und die lutherische Kirchenverfassung 
eingerichtet hatte, wurde im Jahre 1537 auch nach Dänemark zu gleichem 
Zwecke berufen. Er krönte den König Christian, und entwarf die dänische 
Kirchenordnung, welche 1539 aus dem Reichstage zu Odense zum Gesetz erho¬ 
ben wurde. Aber schon früher hatte er ein Werk beendigt, daß nicht allein 
für die Bewohner Schleswig-Holsteins und LauenburgS, sondern für daS ganze 
Norddcutschland von unaussprechlichem Nutzen war. Dieses war die Ueber- 
setzung der lutherischen Bibel inS Plattdeutsche, in welcher Sprache sie im 
Jahre 1533 zu Lübeck erschien. 
In einigen Punkte» weichen von den eigentlichen Lutheranern die Herrn 
huther ab, welche auch zu ChristianSfcld, im Herzogthum Schleswig, 
eine Niederlassung haben. Ihr eigentlicher Sitz aber ist zu Hcrrnhuth im Kö¬ 
nigreiche Sachsen. Ihr Stifter, der Graf von Zinzendors, welcher im 
Jahre 1722 diese Sekte gründete, gab ih> den Namen der evangelischen Brü¬ 
dergemeinde, weil sich alle als Brüder in Chrsstv betrachten sollten. Um das 
so viel als möglich zu sein, was die Christengemeinen zur Zeit der Apostel 
waren, leben sie in der größten Einfachheit und Stille, vermeiden geräuschvolle 
Lustbarkeiten, besonders Tanz und Spiel, und versammeln sich fleißig in ihren ein¬ 
fachen Betsälen. — Daö Looö gilt bei ihnen als Entscheidung der Gottheit. Sie 
zeichnen sich im Allgemeinen durch einen musterhasten Lebenswandel, und vor 
allem durch theilnehmende Liebe gegen einander aus. 
Seit dem Friedensschlüsse, welcher den 30sährigen Krieg beendigte, haben 
keine Hauptverfolgungen der Protestanten in Deutschland statt gesunden, und 
Katholiken, Nesormirte und Lutheraner haben sich einander frenndschastlich ge 
nähert; der Aberglaube ist durch vernünftiges Nachdenken immer mehr auSge 
rottet worden; das Lesen der Bibel hat zugenommen, und der Gottesdienst'ist 
erbaulicher, einfacher und christlicher eingerichtet. 
Möge denn der Geist Luthers, der ein Geist der heiligsten Gottesfurcht 
und Frömmigkeit, ein Geist der treuen Pflichterfüllung und der reinen Men- 
schcnliebe war, immer mehr die lutherischen Gemeinen beseelen! 
IV. Wie Lehre vom Menschen. 
A. Nun dem Menschen im Allgemeinen. 
Sowohl durch seinen kunstvollen, schönen Körperbau, als auch durch 
seine vernünftige und unsterbliche Seele, ist der Mensch das edelste Ge-
	        

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Detlefs, Heinrich. Neues Lesebuch Für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Volksschulen. Oldenburg/Holstein: Fränckel, 1842. Print.
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