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Mit 3 Landcharten (Theil 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN778405249
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11837751
Titel:
Lesebuch für Bürgerschulen
Autor*in:
Funke, Carl Philipp
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Mylius
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN778587193
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12469495
Titel:
Mit 3 Landcharten
Signatur:
RC-I 10(2,1807)-2
Autor*in:
Funke, Carl Philipp
Bandzählung:
Theil 2
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Mylius
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1807
Ausgabenbezeichnung:
2., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
II. Naturgeschichte
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Das Thierreich
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für Bürgerschulen
  • Mit 3 Landcharten (Theil 2)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede zur ersten Auflage
  • Vorrede zur zweiten Auflage
  • I. Einleitung
  • II. Naturgeschichte
  • Das Thierreich
  • Das Gewächsreich
  • Das Mileralreich
  • III. Naturlehre
  • IV. Geschichte und Erdbeschreibung
  • V. Von dem Menschen
  • VI. Von der menschlichen Gesellschaft
  • Inhalt des zweiten Theils
  • [Planigloben]
  • Europa
  • Deutschland
  • Einband

Volltext

Z2 II. Naturgeschichte. 
das Gehirn aus dem Kopf genommen hatte, noch 
Monate laug lebten. So gar verstümmelte und ab, 
geschnittne Glieder ersetzen sie zuweilen wieder. Auch 
können sie sehr lange fasten, ohne dabei sonderlich 
ab zu nehmen. 
Der Körper der Amphibien ist kalt, und die 
blosse Haut entweder nur mit Schleim überzogen, 
oder mit Schuppen, Schildern und harten Schalen 
bedeckt. Bei einigen Gattungen von Schlangen, 
Schildkröten und Eidechsen ist diese Bedekkung sehr 
schön. Ausser den Schlangen haben alle Amphibien 
vier Beine. 
Die Amphibien legen mehrentheils Eier, welche 
aber weichschalig sind, und nicht von den Müttern, 
sondern von der natürlichen Wärme der Sonne aus, 
gebrütet werden. Merkwürdig ist die Fortpflanzung 
'der Pipa oder surinamischen Kröte, die ihre Eier 
auf ihrem Rükken ausbrütet. Die Frösche und 
Wassereidechsen kommen aus den Eiern zuerst als 
Fischähnliche Thierchen hervor, und erhalten nur 
nach und nach ihre vollkommne Gestalt. Nach einem 
warmen Regen erscheint oft plötzlich eine unzählige 
Menge junger Frösche, und dies hat die Sage vom 
Froschregen veranlaßt. Einige Gattungen von 
Amphibien bringess lÄbendig^Zunge zur Welt. 
Die Frösche nähren sich mehrentheils vonZnsek, 
ten. Bei uns kennt man den braunen Landfrosch, 
den grünen Wasserfrosch, dessen Schenkel von 
Einigen gegessen werden, und den Laubfrosch, der 
sich
	        

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Funke, Carl Philipp. Mit 3 Landcharten. Berlin: Mylius, 1807. Print.
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