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Alte Geschichte (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN780434560
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125977
Title:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
Author:
Zeiss, Gustav
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1850 - 1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die oberen Klassen der Gymnasien

Volume

Persistent identifier:
PPN780434897
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125988
Title:
Geschichte des Alterthums
Shelfmark:
HEG-I 26(1,1852)-1
Author:
Zeiß, Gustav
Volume count:
Theil 1
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1852
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

binder

Document type:
Multivolume work
Structure type:
binder

Contents

Table of contents

  • Hülfsbuch für den Geschichtsunterricht in Präparanden-Anstalten und Mittelschulen
  • Alte Geschichte (Teil 1)
  • binder
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhalt
  • I. Die morgenländischen Völker
  • II. Das griechische Heldenzeitalter
  • III. Sparta und Athen
  • IV. Die Perserkriege
  • V. Griechenlands Blüte und Verfall
  • VI. Das macedonische Weltreich
  • VII. Roms ältere Geschichte
  • VIII. Die punischen Kriege
  • IX. Zeit der Bürgerkriege
  • X. Pflanzung und Ausbreitung des Christentums
  • XI. Die alten Deutschen
  • Zeittafel
  • Druckfehler-Verzeichnis

Full text

134 Das Altertum. 
Mittelpunkt am Bosporus. Hier erhob sich als neue Hauptstadt 
Konst an tinopol, d. h. Stadt des Konstantin. Auf dem Markt- 
platze daselbst stand das Bild des guten Hirten und am Eingange in 
den Palast ein großes Gemälde, Konstantin darstellend: er hatte die Kreuzes- 
sahne in der Hand, und unter seinen Füßen lag ein von Pfeilen durchbohrter 
Drache, das Bild des besiegten Heidentums. 
Zur Zeit Konstantins erhob sich innerhalb der Kirche ein gefähr- 
(icher Streit über die Natur Christi. Ein Presbyter zu Alexandrien, 
Arius, lehrte, „der Sohn sei durch den göttlichen Willen aus nichts 
geschaffen, sei erstes Geschöpf und Weltschöpfer, daher allerdings Gott 
zu nennen, doch abhängig vom Vater." Gegen ihn zeugte vornehmlich 
sein Bischof und dessen Nachfolger Athanasius von Alexandrien. Der 
Kaiser berief zur Schlichtung dieses Streites ein Konzil nach Nicäa, 
325 die erste allgemeine Kirchenversammlnng, 325 n. Chr. Die 
n.Chr.Lehre des Arius wurde als ketzerisch verdammt; alle anwesenden Bischöfe 
(318 an der Zahl), ausgenommen Arius und zwei seiner Anhänger, 
unterschrieben das nicäische Glaubensbekenntnis, daß „der Sohn 
Gottes sei von Ewigkeit her, nicht geschaffen, sondern geboren 
aus dem Wesen des Vaters und mit ihm gleiches Wesens." Die 
germanischen Völker, Goten, Vandalen und Longobarden, hielten 
noch jahrhundertelang an dem arianischen Bekenntnisse fest. 
Die nächsten Nachfolger Cowtantins, seine drei Söhne, begünstigten 
das Christentum ebenfalls, indem sie die Heiden mit blutiger Verfolgung 
bedrohten. Doch noch einmal versuchte das Heidentum mächtig zu werden 
unter dem Neffen Konstantins, dem Kaiser 
b. Julian (316 — 336), den die Kirche den Abtrünnigen 
nennt. Er war ein edler, reichbegabter Mann und hatte mit Unwillen 
gesehen, wie fast seine ganze Familie in den blutigen Kämpfen, die nach 
dem Tode Konstantins das kaiserliche Haus verwüsteten, untergegangen 
war. Er wurde dem Hofe verdächtig, nach Kleinasien verbannt und hier 
nach strenger Weise mönchisch erzogen. Seine argwöhnischen christlichen 
Erzieher, deren Gottesdienst fast nur in äußeren Übungen bestand, 
konnten sein Herz nicht für das Christentum gewinnen. Er sehnte sich 
darnach, die Zeit der alten Göttertempel, der Kunst und Herrlichkeit 
wieder herbeizuführen. Da riefen ihn seine Soldaten 361 in Gallien 
zum Kaiser aus, und als sein Gegenkaiser Konstantins auf einem Feld- 
znge gegen die Perser starb, hielt Julian als erklärter Heide seinen Ein- 
zug in Konstantinopel. Jetzt zeigte es sich, daß viele um des Kaisers 
willen Christen gewesen waren. Statthalter, Beamte, Soldaten wurden 
wieder Heiden, überall erhoben sich wieder die Götzenbilder. Von den 
Fahnen verschwand das Kreuz, aus allen hohen Ämtern wurden die 
Christen entfernt. Wenn der heidnische Pöbel die Christen schmähte, 
so billigte es der Kaiser und sagte: „Nun gut! die Galiläer sollten sich 
freuen! Befiehlt ihnen denn nicht das Evangelium, das Übel zu leiden?" 
Ein kaiserliches Edikt verbot den Christen, ferner als Lehrer der Litte-
	        

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Hoffmeyer, Ludwig, and Wilhelm Hering. Alte Geschichte. Hannover: Helwing, 1881. Print.
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