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Geschichte des Alterthums (Theil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN780434560
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125977
Title:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
Author:
Zeiss, Gustav
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1850 - 1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die oberen Klassen der Gymnasien

Volume

Persistent identifier:
PPN780434897
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125988
Title:
Geschichte des Alterthums
Shelfmark:
HEG-I 26(1,1852)-1
Author:
Zeiß, Gustav
Volume count:
Theil 1
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1852
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Babylonier und Assyrer
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
  • Geschichte des Alterthums (Theil 1)
  • binder
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • [Widmung]
  • Vorrede
  • Einleitung
  • Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker
  • Die Chinesen
  • Inder
  • Die Iranier
  • Babylonier und Assyrer
  • Phönicier
  • Karthago
  • Die Israeliten
  • Aegypten
  • Geschiche der Griechen
  • Geschichte der Römer
  • Inhalt des ersten Bandes
  • binder

Full text

78 
entwickelt und vervielfältigt. Die einheimischen Kunstprodukte wa¬ 
ren besonders Webereien, wollene und baumwollene Gewänder, Tep¬ 
piche, wohlriechende Wasser, geschnitzte Handstöcke und geschnittene 
Steine. Babylon stand mit den Hauptstädten und Hauptländern 
des persischen Reiches in lebhaftem Verkehr. Aus dem persischen 
Indien holten die Babylonier Edelsteine, große indische Hunde, 
Färbewaaren, Shawls und Goldsand. Auf der anderen Seite stand 
Babylon durch eine große von Babylon nach Susa und von da 
nach Sardes und Ephesus führende Handelsstraße mit Vorderasieu 
in Verbindung. Eine andere Richtung des babylonischen Handels 
ins innere Asien ging nach Norden, besonders nach Armenien. Die 
Armenier benutzten den Euphrat, um ihre Waaren nach Babylon 
zu bringen. Auf dem persischen Meerbusen wurde schon lange 
vor der Perserherrschaft eine bedeutende Schifffahrt getrieben, 
welche sich bis an die Westküste von Vorderindien ausdehnte. Diese 
Schifffahrt trieben vielleicht weniger die Babylonier als vielmehr 
Phönicier, welche sich an den Ostküsten Arabiens und auf den nahe 
gelegenen Baharein-Jnseln niedergelassen hatten. Sie holten die 
Waaren aus Indien und brachten sie theils nach Babylon, theils 
zu den phönicischen Handelsstädten, von wo aus sie weiter verbrei¬ 
tet wurden. Die Gegenstände dieses Handels waren: arabischer 
Weihrauch, indische Spezereien, Elfenbein, Ebenholz, Edelsteine 
und persische und indische Perlen. 
Alles was wir von dem alten Babylon lesen, giebt uns ein 
Bild von Reichthum, Glanz- und Prachtliebe, aber auch zugleich 
von Ueppigkeit, Ausgelassenheit und einem in Schwelgerei ausar¬ 
tenden Wohlleben. Die Ausgelassenheit der Sitten zeigte sich be¬ 
sonders in den freieren Verhältnissen der Frauen. 
Phönicier. 
Das Land. Die Phönicier, ein Volk des semitischen Stammes, sind in sehr 
früher Zeit in das nach ihnen benannte Land eingewandert. Dieses 
war ein schmaler Küstenstrich zwischen dem Mittelmeer und dem 
Libanon, ohngefähr 25 bis 28 Meilen lang und 3 Meilen breit, 
im Norden von Syrien und im Süden von Palästina begrenzt. 
Dieses schmale Küstenland, reich an Buchten und Häfen, war mit 
hohen Gebirgen bedeckt, welche auch zum Theil als Vorgebirge in 
die See hinausliefen und deren Waldungen das schönste Bauholz 
für die Flotten und Wohnungen der Phönicier darboten. Auf die¬ 
sem Küstenstriche erbauten die Phönicier eine Reihe von Städten 
und Ortschaften, die fast ununterbrochen zusammenhingen und mit 
den in den Häfen liegenden Handelsflotten, den absegelnden und 
ankommenden Schiffen einen wunderbaren Anblick gewährt haben 
müssen. Als die älteste phönicische Stadt wird Sidon genannt, de¬ 
ren Tochterstädte die übrigen waren. Vor allen ausgezeichnet war
	        

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Zeiß, Gustav, and Hermann Sauppe. Geschichte Des Alterthums. Weimar: Albrecht, 1852. Print.
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