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Geschichte des Alterthums (Theil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN780434560
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125977
Title:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
Author:
Zeiss, Gustav
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1850 - 1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die oberen Klassen der Gymnasien

Volume

Persistent identifier:
PPN780434897
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125988
Title:
Geschichte des Alterthums
Shelfmark:
HEG-I 26(1,1852)-1
Author:
Zeiß, Gustav
Volume count:
Theil 1
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1852
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Phönicier
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
  • Geschichte des Alterthums (Theil 1)
  • binder
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • [Widmung]
  • Vorrede
  • Einleitung
  • Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker
  • Die Chinesen
  • Inder
  • Die Iranier
  • Babylonier und Assyrer
  • Phönicier
  • Karthago
  • Die Israeliten
  • Aegypten
  • Geschiche der Griechen
  • Geschichte der Römer
  • Inhalt des ersten Bandes
  • binder

Full text

84 
Sage t>on der 
Gründung. 
Das karthagi¬ 
sche Gebiet in 
Afrika. 
knüpften, persönlich gedachten göttlichen Mächte vergröbert worden 
war. Der Hauptgott war Baal, der semitische Stammgott Bel, die 
Sonne. Er wurde auch als Feuergott Moloch verehrt. Bei gro¬ 
ßen Unfällen wurden ihm Menschen, besonders Kinder geopfert, 
welche dem ehernen, glühend gemachten Götzenbilde in die Arme 
gelegt wurden und unter schrecklichen Qualen umkommen mußten, 
während die anwesenden Mütter ihren Schmerz nicht einmal laut 
werden lassen durften. Zweifelhaft ist es, ob Melkarth, der von 
den Griechen der lyrische Hercules genannt wurde, mit Baal für 
identisch zu halten ist. Unter den weiblichen Gottheiten war Astarte 
die erste, die Stamm- und Schutzgöttin der Sidonier. 
Karthago. 
Gleichzeitig mit Gadcs 1100 vor Chr. wurde Utika in Nord¬ 
afrika von den Phöniciern angelegt. Doch berühmter als diese 
Stadt wurde das später von lyrischen Auswanderern gegründete 
Karthago. Die Zeit von dessen Gründung wird sehr verschieden 
angegeben. Nach der Sage war Dido, die Schwester des Beherr¬ 
schers von Tyrns, Pygmalion um das Jahr 880 v. Chr. die Grün¬ 
derin dieser wichtigen Handelsstadt. Sie wanderte, als ihr Bruder 
aus Gier nach den Schätzen ihres Gemahls Sichäus diesen ermor¬ 
det hatte, mit einer Anzahl Misvergnügter aus und erhielt nach 
der romanhaften Sage das Gebiet für die zu gründende Stadt da¬ 
durch, daß sie von den ungebildeten Einwohnern so viel Land kaufte, 
als mit einer Qchsenhant umspannt werden könne, und dann mit 
der in Streifen geschnittenen Haut einen bedeutenden Strich einfaßte. 
Karthago lag auf einer Halbinsel in der Nähe des jetzigen 
Tunis; cs war nicht die einzige und auch nicht die erste phönicische 
Kolonie an der Nordküste von Afrika. Die ganze Küste westlich 
von der kleinen Syrtis bis an die Säulen des Hercules und noch 
weiter besetzten die Phönicier niit ihren Niederlassungen. Theils 
lockte sie die Fruchtbarkeit des Landes, theils der Handel mit den 
einheimischen nomadischen Völkern, theils dienten diese Niederlaßun- 
gen als Stationsorte für den Verkehr mit Spanien. Die meisten 
dieser Kolonien waren wahrscheinlich ursprünglich klein, bereicherten 
sich aber und machten sich ziemlich unabhängig von dem Mutter- 
lande. Karthago, von einer wegen bürgerlichen Zwistigkeiten ans 
Tyrns weggezogenen Partei gegründet, ist wohl von Anfang an 
fast unabhängig gewesen. Tyrns und Karthago beobachteten jedoch 
gegen einander die Pflichten der Pietät, welche Mutterstaat und 
Kolonie einander schuldig waren, und Karthago ehrte den lyrischen 
Hercules durch Gesandtschaften und Opfergaben. Mit den einhei¬ 
mischen Völkern suchte Karthago anfangs ein gutes Vernehmen zu 
erhalten und zahlte einen jährlichen Tribut; sobald es sich aber
	        

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Zeiß, Gustav, and Hermann Sauppe. Geschichte Des Alterthums. Weimar: Albrecht, 1852. Print.
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