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Geschichte des Alterthums (Theil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN780434560
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125977
Titel:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
Autor*in:
Zeiss, Gustav
Erscheinungsort:
Weimar
Verlag:
Albrecht
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1850 - 1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für die oberen Klassen der Gymnasien

Band

Persistenter Identifier:
PPN780434897
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125988
Titel:
Geschichte des Alterthums
Signatur:
HEG-I 26(1,1852)-1
Autor*in:
Zeiß, Gustav
Bandzählung:
Theil 1
Erscheinungsort:
Weimar
Verlag:
Albrecht
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1852
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Karthago
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
  • Geschichte des Alterthums (Theil 1)
  • binder
  • Einband
  • Titelseite
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Vorrede
  • Einleitung
  • Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker
  • Die Chinesen
  • Inder
  • Die Iranier
  • Babylonier und Assyrer
  • Phönicier
  • Karthago
  • Die Israeliten
  • Aegypten
  • Geschiche der Griechen
  • Geschichte der Römer
  • Inhalt des ersten Bandes
  • binder

Volltext

91 
drei punischen Kriege, in welchen Karthago zuletzt erlag, 264 bis 
146 v. Chr. 
Anfangs war Karthago sowohl von den benachbarten afrikani¬ 
schen Herrschern, als auch zum Theil von dem Mutterlande ab¬ 
hängig. Die Karthager zahlten anfangs den Eingebogen Tribut; 
bald aber fühlten sie sich so stark, daß sie den Libyern den Tribut 
verweigerten und durch glückliche Kriege sich dieselben unterwarfen. 
Schon früh sandten sie Kolonisten aus, welche die Hauptpunkte der 
Küste im Westen und Osten besetzten. Von dem Mutterstaate Ty- 
rus wurden sie immer unabhängiger, während sie zugleich durch 
neue Einwanderungen von dort und-durch Verbindung mit anderen 
phönicischen Pflanzstädten an Macht und Ansehen gewannen. Fünf 
bis sechshundert Jahre vor Chr. begannen die Eroberungen und 
Niederlassungen der Karthager in europäischen Ländern. Karthago 
unterwarf sich die Balearen, Malta und Elba und legte auf Sar¬ 
dinien, Sicilien, Korsika und auf der Südküste von Spanien Ko¬ 
lonien an. Um die aus Kleinasien nach Korsika übergesiedelten Pho- 
käer in den italiänischen Gewässern nicht aufkommen zu lassen, ver¬ 
bündeten sich die Karthager mit den Etruskern und lieferten 536 
v. Chr. den Phvkäern eine Seeschlacht, welche diese bewog, Korsika 
zu verlassen. Im ersten Jahre der römischen Republik, 506 v. Chr., 
schlossen die Karthager mit den Römern einen Vertrag, in welchem 
beide Völker die Verkehrsverhältnisse von Italien und Afrika im 
Namen ihrer Bundesgenossen ordneten. In diese Zeit fällt auch die 
Beschiffung der westafrikanischen Küste und die Anlegung von Ko¬ 
lonien durch Hanno, sowie der Besuch der Westküste von Spanien 
und Gallien durch Himilko. 
Am Ende des ersten Zeitraumes stand Karthago als ein mäch¬ 
tiger und blühender Handelsstaat da, als Herrscherin eines großen 
Gebietes in Afrika und bedeutender auswärtiger Besitzungen. Die 
afrikanischen Nomaden-Stämme leisteten im Kriege als treffliche 
Reiter gute Dienste, und gewährten im Frieden den fleißigen kar¬ 
thagischen Handelsleuten einen sicheren Absatz für ihre Waaren. 
Die vielen an der Küste angelegten Kolonien vermittelten den Ver¬ 
kehr mit dem inneren Afrika und lieferten die bcdentendsten Beiträge 
zu den Staatsausgaben. 
Die Kraft, welche Karthago während der ersten Jahrhunderte 
seines Bestehens gesammelt hatte, zeigte sich hauptsächlich in dem 
hartnäckigen Kampfe um den völligen Besitz von Sicilien. Schon 
die Phönicier hatten sich auf Sicilien niedergelassen, wurden aber, 
als die Griechen sich ausbreiteten, zuletzt auf den westlichen Theil 
der Insel beschränkt, so daß nur Motya, Soloeis und Panormus 
ihnen als Hauptplätze blieben. Mit diesen standen die Karthager 
zuerst in Verkehr, später unterwarfen sie dieselben. Von hier aus 
suchten sie weiter nach Osten vorzudringen. Dieses Streben wurde 
durch die vielen Streitigkeiten, welche die griechischen Städte unter 
einander hätten, begünstigt. Ein solcher Zwist gab wahrscheinlich 
auch Veranlassung zu dem Zuge, den die Karthager 480 v. Chr. 
nach Sicilien unternahmen. Die Karthager sollen ein Heer von 
300000 Mann unter Hamilkars Anführung abgesandt haben, dieses 
aber von Gelo von Syrakus und Tbero von Agrigent zu Lande
	        

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Zeiß, Gustav, and Hermann Sauppe. Geschichte Des Alterthums. Weimar: Albrecht, 1852. Print.
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