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Geschichte des Alterthums (Theil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN780434560
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125977
Title:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
Author:
Zeiss, Gustav
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1850 - 1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die oberen Klassen der Gymnasien

Volume

Persistent identifier:
PPN780434897
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125988
Title:
Geschichte des Alterthums
Shelfmark:
HEG-I 26(1,1852)-1
Author:
Zeiß, Gustav
Volume count:
Theil 1
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1852
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Introduction

Title:
Einleitung
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Introduction

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
  • Geschichte des Alterthums (Theil 1)
  • binder
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • [Widmung]
  • Vorrede
  • Einleitung
  • Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker
  • Die Chinesen
  • Inder
  • Die Iranier
  • Babylonier und Assyrer
  • Phönicier
  • Karthago
  • Die Israeliten
  • Aegypten
  • Geschiche der Griechen
  • Geschichte der Römer
  • Inhalt des ersten Bandes
  • binder

Full text

19 
ältesten Zeit wenig oder gar nicht vorhanden. Wohl lebte in den 
Jugendzeiten aller nur einigermaßen knltivirten Völker das Verlangen 
nach einer Kunde von den frühern Menschengeschlechtern, die sie als 
beglücktere und begabtere betrachteten: allein es genügte, wenn man 
gewisse ganz allgemeine Grundzüge der Geschichte und der Charaktere 
der Helden, wie sie sich in der Ueberlieferung festgestellt hatten, wie¬ 
der fand, man suchte nur poetische Wahrheit, die Uebereinstimmung 
der Gemüthsart oder Leidenschaften der handelnden Personen mit ihren 
Aeußerungen und Thaten und mit der Beschaffenheit des menschlichen 
Herzens überhaupt. Die älteste Geschichte war demnach poetisch, sie 
erklang in Heldenliedern, in epischen Gesängen. Zugleich war sie 
aber auch mythisch. Der Mythus gestaltet die geschichtliche That¬ 
sache um nach der Auffassungsweise der Zeit, er sammelt die zer¬ 
streuten Strahlen, um ihnen die rechte Wirkung zu geben, in einen 
Brennpunkt zusammen; er verwandelt das Verwickelte in das Ein¬ 
fache, die allgemeinen Begriffe in Persönlichkeiten und drängt das 
Zerstreute zusammen. Die mythisch-poetische Geschichte geht bei grö¬ 
ßerer Reife der Völker in die prosaische über, welche die Wahrheit 
wiederzugeben sucht. 
Vorher aber, und zum Theil schon neben der mythisch-poetischen 
findet sich eine andere Vorstufe der eigentlichen Geschichte, Aufzeich¬ 
nungen merkwürdiger Begebenheiten als von Negierungswechseln, 
Kriegsanfängen, entscheidenden Siegen, Niederlagen, Friedensschlüs¬ 
sen, Seuchen Und andern großen Naturschrecken, gewöhnlich durch 
die Priester und in den Tempeln aufbewahrt, oft wohl schon mit 
den ersten Anfängen der Schreibekunst begonnen. Erweitert erschei¬ 
nen diese tabellenartigen Notizen als Chronik, d. h. als Jahrbücher, 
denen es nur um Aufbewahrung des Stoffes zu thun ist. 
Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker. 
Der erste Wohnplatz einer fortgeschrittenen Bildung war Asien, Wichtigkeit 
und zwar viele Jahrhunderte hindurch, in denen Afrika noch fast 
gänzlich in ein tiefes Dunkel gehüllt blieb, und Europa sich erst spät 
und langsam aus demselben hervorwand. Nach Asien weisen uns 
nicht nur die Sagen der Volker von ihrem Ursprünge, sondern 
auch die Geschichte der wissenschaftlichen Kenntnisse. Asien ist auch 
das Vaterland fast aller Religionen, welche sich durch ihre Verbreitung 
zu Weltreligionen erhoben haben. Schon durch seine geographische Geographische 
Lage ist Asien vor den übrigen Theilen der alten Welt begünstigt. 
Nur seine nördlichsten und südlichsten Gegenden leiden von übermäßi¬ 
ger Hitze und Kälte; in seiner größten Ausdehnung aber fällt es in 
die gemäßigte Zone, und seine reichsten und fruchtbarsten Länder lie- 
2*
	        

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Ulbricht, Edmund, and Otto Kaemmel. Römische Geschichte. Dresden: Höckner, 1896. Print.
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