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Geschichte des Alterthums (Theil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN780434560
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125977
Title:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
Author:
Zeiss, Gustav
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1850 - 1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für die oberen Klassen der Gymnasien

Volume

Persistent identifier:
PPN780434897
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12125988
Title:
Geschichte des Alterthums
Shelfmark:
HEG-I 26(1,1852)-1
Author:
Zeiß, Gustav
Volume count:
Theil 1
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Albrecht
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1852
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte vom Standpunkte der Kultur
  • Geschichte des Alterthums (Theil 1)
  • binder
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • [Widmung]
  • Vorrede
  • Einleitung
  • Allgemeine Bemerkungen über die asiatischen Völker
  • Die Chinesen
  • Inder
  • Die Iranier
  • Babylonier und Assyrer
  • Phönicier
  • Karthago
  • Die Israeliten
  • Aegypten
  • Geschiche der Griechen
  • Geschichte der Römer
  • Inhalt des ersten Bandes
  • binder

Full text

20 
gen in den Breitengraden, welche das Mittelmeer einnimmt. Dage¬ 
gen erscheint Europa nur wie ein Anhang des nordwestlichen Asien; 
und Afrika gehört seinem größeren Theile nach der heißen Zone an. 
Der Flächeninhalt von Asten beträgt mehr als das Vierfache von 
Europa und ein Viertheil mehr als der von Afrika. Und auf diesem 
größten Schauplatze erblicken wir die höchste Mannigfaltigkeit und 
Schönheit sowohl der leblosen als der thierischen Geschöpfe. Europa 
hat keine Produkte, die nicht auch Asien hervorbringt; und in 
Afrika bleibt sich die Natur mehr gleich, so fremdartig sie auch 
dem Europäer erscheinen mag. Dagegen welch'eine Abwechselung in 
Asien! Welch' eine andere Schöpfung in den weiten mongolischen 
Steppen; in den blühenden Thälern von Kaschmir; in den heißen 
Ebenen von Bengalen; in den duftenden Hainen von Ccilou; und 
wiederum auf den beschneiten Gebirgen Sibiriens, und an den 
Küsten des Eismeeres! Die Meere, welche Asien umgeben, bilden 
allenthalben große Busen, welche den Zugang und den Verkehr er¬ 
leichtern. 
Zwei Gebirgsreihen laufen von Westen nach Osten und bilden 
mit den Zweigen, die sich nach Norden und nach Süden erstrecken 
gleichsam das Gerippe des ganzen Welttheils. Die erste dieser Ge¬ 
birgsketten geht durch das südliche Sibirien und ist dem größten 
Theile nach unter der Benennung des Altai bekannt. Sie beginnt 
oberhalb des kaspischen Meeres, von wo ein Arm derselben, der 
Ural, in nördlicher Richtung, bis zum Eismeere hinläuft. Sie 
durchstreift alsdann, nur in mäßiger Höhe von nicht mehr als 6- 
bis 7000 Fuß, das südliche Sibirien; sie wird immer breiter, je wei¬ 
ter sie nach Osten geht, und vereinigt sich am östlichen Ocean mit 
der südlichen Gebirgskette. Diese beginnt in Vorderasien, deren 
südliche Küstenländer sie unter dem Namen des Taurus einnimmt; 
sie zieht sich alsdann durch Armenien, von wo ein Arm derselben 
der Kaukasus, in das Land zwischen dem schwarzen und kaspischen 
Meere geht. Von Armenien erstreckt sie sich im Süden und Süd¬ 
osten des kaspischen Meeres durch Medien bis zu der Ostgrenze der 
großen Bucharei oder des alten Sogdiaua. Hier theilt sie sich in 
zwei Hauptarme, von welchen einer eine nordöstliche, der andere 
eine südöstliche Richtung nimmt; beide aber bilden gleichsam die 
Gestade eines großen Sandmeers, der Wüste Kobi. Die nordöstliche 
Kette, ein Theil des alten Jmaus, begrenzt dieselbe im Norden und 
geht dann nach der sibirischen Grenze, wo sie sich mit dem Altai 
verbindet. Der südöstliche Hauptarm begrenzt das nördliche Indien, 
geht durch groß und klein Tübet und verliert sich in dem mittleren 
China, an den Küsten des östlichen Meeres. Die indischen Grenz- 
gebirge hießen bei den Alten der Paropamisus; ihre östliche Fort¬ 
setzung bildet das mit ewigem Schnee bedeckte Himalaja-Gebirge. Auf 
der nördlichen Kette oder den Höhen des Altai und seiner Zweige 
entspringen die großen sibirischen Ströme, der Jrtisch, der Jenisei 
und die Lena, welche sich in das Eismeer ergießen. Auf der südlichen 
Bergkette nehmen die schon im Alterthume berühmten vier Hauptströme 
Asiens, der Euphrat und Tigris, der Indus und Ganges, ihren Ur¬ 
sprung, welche ihren Lauf nach Süden richten. Auf dem hohen Berg¬ 
rücken, der unter dem Namen des Jmaus und Mustag, an der Grenze
	        

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Zeiß, Gustav, and Hermann Sauppe. Geschichte Des Alterthums. Weimar: Albrecht, 1852. Print.
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