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[Teil 2, [Schülerband]] (Teil 2, [Schülerband])

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN785816259
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12766235
Titel:
Das Obererzgebirge
Signatur:
HC-II 47(2,00)
Autor*in:
Grohmann, Max (25.12.1861-15.10.1925)
Erscheinungsort:
Annaberg
Verlag:
Graser
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1900
Ausgabenbezeichnung:
2., veränd. u. erw. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
heimatkundliche Geschichtsbilder für Haus und Schule

Kapitel

Titel:
1. Gründung und Wappen der Stadt Geyer
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für Volksschulen
  • [Teil 2, [Schülerband]] (Teil 2, [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Verordnung
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Aus der Natur
  • II. Aus dem Menschenleben
  • III. Fabeln, Märchen, Rätsel
  • IV. Sagen
  • V. Das Vaterland und seine Geschichte
  • Geographie
  • Übungen zur Sprachlehre des vierten Schuljahres
  • Übungen zur Sprachlehre des fünften Schuljahres
  • Übungen zur Sprachlehre des sechsten Schuljahres
  • Übungen zur Sprachlehre des siebenten Schuljahres
  • Übungen zur Sprachlehre des achten Schuljahres
  • Einband

Volltext

48 
Dem Bösewicht wird alles schwer, 
Er thue, was er thu'; 
Das Laster treibt jihbn hin und her 
Und lässt hm keine Rub'. 
Drum übe Treu und Redlichkeit 
Bis an dein kühles Grab, 
Und weiche keinen Finger breit 
Von Gottes Vegen abl 
44. Schwert und Pflug. 
Wolfg. Müller.) 
1. Einst war ein Graf, so geht die Mär, 
Der fühlte, daß er sterbe; 
Die beiden Söohne rief er her, 
Zu teilen Hab' und Erbe. 
2. Nach einem Pflug, nach einem Schwert 
Rief da der alte Degen; 
Das brachten ihm die Söhne wert, 
Da gab er seinen Segen: 
3. „Mein erster Sohn, mein stärkster Sproß, 
Du sollst das Schwert behalten, 
Die Berge mit dem stolzen Schloß, 
Und aller Ehren walten. 
4. Doch dir, nicht minder liebes Kind, 
Dir sei der Pflug gegeben; 
Im Thal, wo stille Hütten sind, 
Dort magst du friedlich leben.“ 
5. So starb der lebensmüde Greis, 
As er sein Gut vergeben; 
Die Söhne hielten das Geheiß 
Treu durch ihr ganzes Leben. 
6. Doch sprecht: Was ward denn aus dem Stahl, 
Dem Schlosse und dem Krieger? 
Was ward denn aus dem stillen Thal, 
Was aus dem schwachen Pflüger? 
7. O fragt nicht nach der Sage Ziell 
Euch künden rings die Gauen: 
Der Berg ist wuͤst, das Schloß zerfiel, 
Das Schwert ist längst zerhauen. 
8. Doch liegt das Thal voll Herrlichkeit 
Im lichten Sonnenschimmer; 
Da wächst und reift es weit und breit; 
Man ehrt den Pfluͤg noch immer.
	        

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[Teil 2, [Schülerband]]. Lahr: Geiger, 1897. Print.
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