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Bitte! Bitte! liebe Mutter! lieber Vater! guter Onkel! beste Tante! schenke mir dies allerliebste Buch mit den schönen ausgemalten Kupfern und den vielen hübschen Erzählungen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN788511122
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19901348
Title:
Bitte! Bitte! liebe Mutter! lieber Vater! guter Onkel! beste Tante! schenke mir dies allerliebste Buch mit den schönen ausgemalten Kupfern und den vielen hübschen Erzählungen
Shelfmark:
BBF<AD 2523>
Author:
Müller, Heinrich (XX.XX.1766-02.08.1833)
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Herold
Document type:
Monograph
Collection:
Reading primers,pre-1871
Publication year:
1828
Edition title:
5., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein verbessertes ABC- und Lesebuch nach Pestalozzi's und Stephani's Lehrmethode

Chapter

Title:
[Erzählungen]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
19. Die Fähre
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bitte! Bitte! liebe Mutter! lieber Vater! guter Onkel! beste Tante! schenke mir dies allerliebste Buch mit den schönen ausgemalten Kupfern und den vielen hübschen Erzählungen
  • binder
  • frontispiece
  • Title page
  • Advertising
  • Vorrede
  • Inhalt
  • Das verbesserte ABC
  • [Abbildungen]
  • [Erzählungen]
  • 1. Das eigensinnige Mädchen
  • 2. Das liebe Vögelchen
  • 3. Der redliche Vater und der dankbare Sohn
  • 4. Das gute Jettchen und der ehrliche Gustav
  • 5. Klage nicht, wenn Du ein kleines Uebel leidest, was für Andern eine große Wohlthat ist
  • 6. Gefällig und wohlthätig seyn, trägt immer gute Früchte
  • 7. Der mitleidige Edelknabe
  • 8. So geht's, wenn man nicht gehorsam ist
  • 10. Was Karls Vater ihm von Crystall lehrt
  • 11. Der unfolgsame Hund
  • 12. Gewöhne Dich an Ordnung und Reinlichkeit
  • 13. Der gerechte Herr und der treue Diener
  • 14. Der eigennützige Knabe
  • 15. Der schwarze Mann
  • 16. Ernst, der Näscher
  • 17. Emilie vergiftet sich
  • 18. Eile mit Weile
  • 19. Die Fähre
  • 20. Bestrafte Unart
  • 21. Der kleine Bettelknabe und der hochmüthige Heinrich
  • 22. Das Gewissen
  • 23. Der zufriedene Ferdinand
  • 24. Auch Thiere sind Gottes Geschöpfe, quäle keins
  • 25. Der gerettete Hahn
  • 26. Sey nicht neugierig und leichtsinnig
  • 27. Die guten Geschwister
  • 28. Wer sich nicht warnen läßt, hat Schaden
  • 29. Die armen Kinder, welche wenig lernen können
  • 30. Lerne Nützliches
  • 31. Gefälligkeit macht Freunde und Freude
  • 32. Der Lahme und der Blinde
  • 33. Wer erhält den Apfel?
  • 34. Denke an den ungehorsamen Rudolph!
  • 35. Furchtsamkeit
  • 36. Die Morgenstunde hat Gold im Munde
  • 37. Die Freude des Wohlthuns
  • 38. Die Fliegen und die Ameisen
  • 39. Der Bullenbeißer
  • 40. Wie die Redlichkeit von Gott und Menschen belohnt wird
  • 41. Erbarme Dich der Elenden
  • 42. Der ungehorsame Sohn
  • 43. Die frommen Kinder
  • 44. Der edelmüthige und beherzte Jude
  • 45. Der muthwillige Peter
  • 46. Der Pudel, der einem Kinde das Leben rettet
  • 47. Meide den Hochmuth
  • 48. Der tödtliche Trank
  • 49. Wer auf unerlaubten Wegen geht, der hat Gefahr
  • 50. Sey auch gegen Thiere sanft und hülfreich
  • 51. So geht's dem Unbedachtsamen!
  • 52. Der Spaziergang am Sonntage
  • 53. Der gemißhandelte Elephant
  • 54. Das mitleidige Mädchen und der häßliche Hund
  • 55. Ein ehrliches Kind hält Wort
  • 56. Hermann
  • 57. Die wahre Menschenliebe kennt keinen Eigennutz
  • 58. Das muthige Kind
  • 59. Der beherzte Fischer
  • 60. Denke mehr an Andere, als an Dich selbst!
  • 61. Die ehrliche Schuldnerin
  • 62. Das bescheidene Töchterchen
  • 63. Gewöhn't Euch früh an, wohl zu thun
  • 64. Wie gut es ist, daß nicht alle unsere Wünsche erfüllt werden
  • 65. Freue Dich über das Schöne, was Gott schuf
  • 66. Die kleinen Freunde
  • 67. Das Böse kömmt an's Licht
  • 68. Gottes Wege sind oft wunderbar
  • 69. Wie man's treibt so geht's
  • 70. Schreckliche Folgen des Leichtsinns
  • 71. Der ungeduldige Rudolph
  • 72. Der Schein trügt
  • 73. Wunderbare Rettung
  • binder

Full text

104 
trocknem Fuße zu gehen. Einige Fluͤsse sind aber so 
breit, so reißend, daß man keine Bruͤcken daruͤber bauen 
kann. Die Kosten eines Bruͤckenbaues sind auch so 
groß, daß sich nicht uͤberall Bruͤcken anlegen lassen, wo 
Menschen uͤber das Wasser gehen wollen. Man hat 
also Faͤhren erfunden, die auf dem Wasser schwimmen, 
welche von Leuten regiert werden, und von einem Ufer 
des Flusses bis zum andern fahren. Man bezahlt, 
wenn man sich uͤbersetzen laͤßt, ein bestimmtes Faͤhrgeld. 
Seht da eine Faͤhre, auf welcher Wagen und 
Pferde, Menschen und allerlei Gepaͤck, uͤber einen Fluß 
gebracht werden. Das Wasser traͤgt die schwere Last 
und die Faͤhre sinkt nicht unter. Truͤge das Wasser 
keine Lasten, so wuͤrde keine Schifffahrt seyn, und wir 
wuͤßten von den Theilen der Erde nichts, die durch 
breite Gewaͤsser von uns getrennt sind. Die Faͤhre 
muß aber auch nicht uͤberladen werden, sonst laͤuft 
Wasser hinein und alles, was darauf ist, muß ertrin— 
ken. Der Faͤhrmann muß es verstehen, wie viel das 
Bord der Faͤhre noch uͤber dem Wasser stehen muß, 
wenn er die Fahrt gluͤcklich vollenden will. Wir wol⸗ 
len den Reisenden eine gluͤckliche Ueberfahrt wuͤnschen. 
Vieles hat der Mensch erdacht, 
Was ihm Nutzen hat gebracht. 
Willst Du nuͤtzlich seyn auf Erden, 
Mußt Du gut und fleißig werden. 
20. Bestrafte Unart. 
Es war Jaͤhrmarkt; die Mutter nahm ihre beiden 
Kinder, Lottchen und Karl, mit, daß sie die vielen 
Buden und die Spielsachen darin sehen sollten; auch 
wollte
	        

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Müller, Heinrich. Bitte! Bitte! Liebe Mutter! Lieber Vater! Guter Onkel! Beste Tante! Schenke Mir Dies Allerliebste Buch Mit Den Schönen Ausgemalten Kupfern Und Den Vielen Hübschen Erzählungen. Hamburg: Herold, 1828. Print.
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