GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

[Theil 2] (Theil 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN789069393
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11482601
Titel:
Deutsches Lesebuch
Erscheinungsort:
Hanover
Verlag:
Rümpler
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Lesebücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1858
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
aus den Quellen

Band

Persistenter Identifier:
PPN789071096
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11486055
Titel:
[Theil 2]
Signatur:
BBF<17 Bc 61,1>
Autor*in:
Colshorn, Theodor
Goedeke, Karl
Bandzählung:
Theil 2
Erscheinungsort:
Hanover
Verlag:
Rümpler
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Lesebücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1861
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
aus den Quellen

Kapitel

Titel:
[Inhalt]
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch
  • [Theil 2] (Theil 2)
  • Titelseite
  • Vorwort
  • [Inhalt]
  • Inhalt
  • Verzeichnis der Autoren
  • Auflösung der Räthsel

Volltext

8 
die kräftigsten Fluren, geeignet zu den schönsten Saatfeldern und 
zu den herrlichsten Erzeugnissen des Gartenbaues. Fruchtbäume 
prangen in unermeßlicher Menge und in jeglicher Art, vom sauern 
Holzapfel bis zum lieblichen Pfirsich. Hoch auf den Bergen des 
Landes erhebt unter Buchen und Tannen die gewaltige Eiche ihr 
Haupt zu den Wolken empor und blickt über Abhänge und Hügel 
hinweg, welche den köstlichsten Wein erzeugen, die Freade der 
Menschen, in der Ferne wie in der Nähe gesucht und gewünscht 
von Hohen wie von Geringen. 
Kein reißendes Thier schrecket, kein giftiges Gewürm drohet, 
kein häßliches Ungeziefer quälet. Aber Überfluß gewähret das 
Land an nützlichem Vieh, an kleinem wie an großem, für des 
Menschen Arbeit, Zwecke und Genüsse. Das Schaf trägt Wolle 
für daS feinste Gespinst, der Stier verkündiget Kraft und Stärke 
in Bau und Gestalt, das Pferd gehet tüchtig einher im Fuhr¬ 
werke, prächtig vor dem Wagen der Großen und stolz als Kampf¬ 
roß unter dem Krieger, hier ausdauernd und dort. 
In ihrem Innern verbirgt die Erde große und reiche Schätze. 
Aus vielen und unerschöpflichen Quellen sprudelt fle freiwillig den 
Menschen Heilung zu und Gesundheit und Heiterkeit. Den fleißigen 
Landmann belohnt sie bald mit dem edelsten Gewürze, dem Salze, 
bald mit Silber und Gold, hinreichend für den Verkehr und die 
Verzierung des Lebens, bald mit Eisen in Menge, dem Manne 
zur Waffe und Wehr, zu Schutz und Schirm dem Volke. 
Ein solches Land, mit so reichen Gaben, Eigenschaften und 
Kräften ausgestattet, ist von der Natur unverkennbar bestimmt, 
eiil großes und starkes Volk zu ernähren in Einfalt und Tugend 
und eine hohe Bildung des Geistes in diesem Volke durch Übung 
und Anstrengung zu erzeugen, zu erhalten, zu fördern. 
Auch ist das Land nicht umsonst bestimmter Grenzen beraubt, 
gegen Morgen wie gegen Abend und selbst gegen Mitternacht. 
Die Bewohner können sich gegen den Neid, die Habsucht und den 
Übermuth fremder Völker auf nichts verlassen, als auf ihre eigene 
Kraft. Es giebt für sie keine Sicherheit, als in ihrem festen Zu¬ 
sammenhalten, in ihrer Einigkeit, in ihrer sittlichen Macht. 
Endlich ist den Bewohnern dieses Landes durch große und 
schöne Ströme das Meer geöffnet und der Zugang zur Welt. 
Aber das Meer dränget sich nicht so verführerisch an sie hinan 
oder zwischen sie hinein, daß sie verlockt und dem heimatlichen Boden 
entfremdet werden könnten. Vielmehr kann der edlere Mensch dem 
Gedanken an eine deutsche Erde und an einen deutschen Himmel 
nicht entgehen, und dieser Gedanke scheint in ihm die Sehnsucht 
erhalten §u müssen zu der Welt seiner Geburt und die Liebe gu 
dem Boden seines Vaterlandes. 
1
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Band

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Band

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Colshorn, Theodor, and Karl Goedeke. [Theil 2]. Hanover: Rümpler, 1861. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment