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Anfangsgründe (H. 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN720575729
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6057488
Titel:
Erdkunde für höhere Mädchenschulen
Autor*in:
Lampe, Felix
Erscheinungsort:
Halle a. d. S.
Verlag:
Verl. der Buchh. des Waisenhauses
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
auf Grund von A. Kirchhoffs Schulgeographie unter Berücksichtigung der Lehrpläne vom 12. Dezember 1908

Band

Persistenter Identifier:
PPN789098784
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11459301
Titel:
Anfangsgründe
Signatur:
BBF<98.128-1>
Autor*in:
Lampe, Felix
Bandzählung:
H. 1
Erscheinungsort:
Halle a. d. S.
Verlag:
Waisenhaus
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Länderkunde von Mittel- und Westeuropa

Kapitel

Titel:
A. Lehrstoff der siebenten Klasse
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Erdkunde für höhere Mädchenschulen
  • Anfangsgründe (H. 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalt
  • Abkürzungen
  • A. Lehrstoff der siebenten Klasse
  • B. Lehrstoff für die sechste Klasse
  • Werbung
  • Einband

Volltext

42 
II. Übersicht über die Lrdteile und Weltmeere. 
Aufriß. 
Gewässer. 
3. Bodenerhebung. Die Halbinseln und Inseln des Erdteils sind 
meist von Gebirgen oder Hochflächen erfüllt. Sieht man von ihnen ab, so 
läßt sich Asien durch einen gen NW. offenen, flachen Bogen, der von der 
Landenge von Suez bis nach der Beringsstraße reichen würde, in zwei 
Hälften teilen: 1. Die nw. enthält a) die Sibirische Tiefebene und 
b) die Tiefebene Turan sturanj; 2. die sö. besteht größtenteils aus 
zwei ungleich großen Hochlandmassen: 
a) Die mittelasiatische Hochlandmasse. Sie umfaßt: Die mäßig 
hohe Hochfläche von Ostturkistan^ und der Mongolei und wird um¬ 
geben von dem Pamir spamirj-Hochland im W., dem Tianschan? und 
Altai [altai-] im N., dem Chin-gan skin-ganj im O., dem Kuenlun 
skivenlunj im S. Das Hochland Tibet stibetj, das höchste der Erde, 
zwischen dem Kuenlun im N. und dem Himalajab im S. mit dem 
Mount^ Everest [¿teerest], 8800 m, dem höchsten Berg der Erde. Von 
der Stelle aus, wo Himalaja und Kuenlun einander am nächsten kommen, 
verläuft zwischen beiden der Karakorum skarakorum], durch seine Kamm¬ 
linie das höchste Gebirge der Erde, zugleich eine Wasserscheide zwischen 
den Flüssen, die durch den Himalaja nach Indien und zum Indischen 
Ozean hinausgehen, und denen, die durch den Kuenlun nach Hochasien 
hineinfließen und dort in der Wüste versiegen. 
b) Das Hochland Iran siranj. Durch den Hinduküsch ist es gen 
NO. mit Hochasien verbunden. Es geht im NW. über in das Hochland 
Armenien mit dem Ararat [dratat], von welchem n. das Kettengebirge 
des Kaukasus zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer hinzieht. 
4. Gewässer. 
a) Ins Nördliche Eismeer fließen der Ob, der Jenissei sjenisse-i] 
und die Lena. 
b) In den Großen Ozean geht der Amür nahe der Verbindungs¬ 
enge zwischen Ochotskischem und Japanischem Meer, der Hoang-ho und 
Jäng-tse-kiäng2, beide ins Ostchinesische Meer, der Mekong und 
Men am ins Südchinesische Meer. 
o) In den Indischen Ozean fließen der Brahmaputra und Ganges 
in den Bengalischen Meerbusen, der Indus in den Indisch-Arabischen 
Meerbusen, der Euphrat und Tigris, beide zuletzt noch inniger vereint 
als Brahmaputra und Ganges, in den Persischen Meerbusen. 
1 Stan bedeutet Land. Ostturkistan also östliches Türkenland. — 2 Tian [tjdn] ober tjen 
bedeutet im Chinesischen Himmel, schän Gebirge. — 3 Hima bedeutet im Indischen Schnee, 
älaja Wohnung; daher Himalaja auszusprechen. — 4 Mount [maunt] bedeutet im Englischen 
Berg. — 5 Hoang schwängj bedeutet im Chinesischen gelb, ho Fluß, Mang [fjdng] Strom.
	        

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