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Der siebentägige Krieg des Jahres 1866, sein Ursprung, sein Verlauf und seine Früchte (Cursus 4)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN720575729
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6057488
Titel:
Erdkunde für höhere Mädchenschulen
Autor*in:
Lampe, Felix
Erscheinungsort:
Halle a. d. S.
Verlag:
Verl. der Buchh. des Waisenhauses
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
auf Grund von A. Kirchhoffs Schulgeographie unter Berücksichtigung der Lehrpläne vom 12. Dezember 1908

Band

Persistenter Identifier:
PPN789098784
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11459301
Titel:
Anfangsgründe
Signatur:
BBF<98.128-1>
Autor*in:
Lampe, Felix
Bandzählung:
H. 1
Erscheinungsort:
Halle a. d. S.
Verlag:
Waisenhaus
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Länderkunde von Mittel- und Westeuropa

Kapitel

Titel:
A. Lehrstoff der siebenten Klasse
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden für den Unterricht in der Geschichte für Volksschulen
  • Der siebentägige Krieg des Jahres 1866, sein Ursprung, sein Verlauf und seine Früchte (Cursus 4)
  • Einband
  • Titelseite
  • 1. Veranlassung zum Kriege
  • 2. Das Volk vor dem Kriege und zu Anfange desselben
  • 3. Besetzung Sachsens, Hannovers und Kurhessens
  • 4. Kampf gegen Oesterreich
  • 5. Kampf gegen Oesterreichs Verbündete
  • 6. Heimkehr und Siegeseinzug der Truppen in Berlin
  • 7. Siegesfrüchte
  • Inhalt
  • Einband

Volltext

22 
(geboren 1812, und feit der Zeit er vom Hauptmann zum 
Obersten emporrückte, im Kriegsministerium beschäftigt) am 
16. Juni mit einem Corps von 17,000 Mann in Hessen ein 
und langte am 19. in Cassel an, nachdem er unterwegs den 
hessischen Truppen bedeutende Kriegsvorräthe abgeschnitten. 
Sogleich beim Einmarsch der Preußen hatten auch die hessischen 
Truppen ihr Vaterland verlassen, sich nach Süden begeben, 
und am 19. mit der bei Frankfurt a. M. stehenden Bundes- 
Armee vereinigt. Der Kurfürst war ruhig in seinem Lust¬ 
schlosse in Cassel verblieben, und General v. Beyer kündigte 
ihm an, daß er ihn als Staatsgefangenen betrachte und er 
feinen ferneren Aufenthalt in einem der königlichen Schlösser 
zu Königsberg oder Stettin zu nehmen habe. Der Kurfürst wählte 
Stettin und wurde dorthin in schonendster Weise geleitet, wäh¬ 
rend General v. Beyer eine Proelamation an die Kurhessen 
erließ, in der es unter Andern hieß: 
„Kaum hat ein anderer Volksstamm so schwer unter der 
Zerfahrenheit unserer deutschen Zustände zu leiden gehabt, wie 
Ihr! Wir wissen, daß Ihr Euch deshalb nach glücklicheren Tagen 
sehnt, und kommen zu Euch, nicht als Feinde und Eroberer, 
sondern um Euch die deutsche Bruderhand zu reichen. Nehmt 
sie an und folget nicht länger der Stimme Derer, die Euch 
mit uns verfeinden möchten, weil sie kein Herz für Euer Wohl 
und Deutschlands Ehre haben. — Preußens Volk, geschaart 
um Preußens König, setzt seine höchsten Güter ein für deutsches 
Recht und deutsche Macht. Auf, zeigt Euch, daß ächtes 
deutsches Blut in Euern Adern wallt!" — 
Begeisternd wurden diese Worte aufgenommen, und das 
hessische Volk war ganz zufrieden mit der preußischen Ver¬ 
waltung und lebte mit den Truppen im schönsten Einvernehmen. 
4. Kampf gegen Oesterreich. 
Kaum war Preußen mit größter Schnelligkeit gegen seine 
Gegner in Sachsen, Hannover und Kurhesseu vorgegangen, so
	        

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Zitierempfehlung

[Teil 3, [Schülerband]]. Lahr: Geiger, 1912. Print.
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