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Realienbuch zum Gebrauch in den Volksschulen des Fürstentums Lippe

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN79085063X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12512730
Title:
Realienbuch zum Gebrauch in den Volksschulen des Fürstentums Lippe
Shelfmark:
RD-II 8(3,07)
Place of publication:
Detmold
Publisher:
Meyer
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),imperial Germany
Publication year:
1907
Edition title:
3. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
beim Unterricht in der Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte und Naturlehre

Chapter

Title:
B. Erdkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
IV. Asien
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Realienbuch zum Gebrauch in den Volksschulen des Fürstentums Lippe
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zeittafel
  • Hohenzollernworte
  • A. Geschichte
  • I. Die wichtigsten Völker der vorchristlichen Zeit
  • II. Das Christentum im Römischen Reiche
  • III. Die Germanen der Urzeit
  • IV. Die Zeit der Einführung des Christentums bei den Germanen
  • V. Das Deutsche Reich bis zur Reformationszeit
  • VI. Das Zeitalter der Reformation
  • VII. Brandenburg-Preußen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
  • VIII. Das neunzehnte Jahrhundert
  • B. Erdkunde
  • I. Das Lippische Land
  • II. Deutschland
  • III. Europa
  • IV. Asien
  • V. Afrika
  • VI. Amerika
  • VII. Australien
  • VIII. Allgemeine Erdkunde
  • IX. Himmelskunde
  • C. Naturlehre
  • I. Der Mensch
  • II. Das Tierreich
  • III. Der Pflanzenreich
  • IV. Chemie und Mineralogie
  • D. Naturlehre (Physik)
  • binder

Full text

178 
IV. Asien. 
1. Allgemeines. 
1. Lage. Grenzen, Größe. Asien liegt östlich von Europa und 
fast ganz auf der nördlichen Halbkugel. Das Uralgebirge, der Uralfluß 
und das Kaspische Meer bilden die Grenze gegen Europa. Mit Afrika 
hängt Asien durch die Landenge von Suez zusammen, welche seit 1869 
von einem Kanal durchschnitten wird. Im Norden wird der Erdteil vom 
Nördlichen Eismeere, im Osten vom Großen oder Stillen Ozean und im 
Süden vom Indischen Ozean bespiitt. Im Westen reicht es bis an das 
Mittelmeer. Asien, der größte Erdteil, ist 44 Mill. qkm groß, also 
41/2mcti so groß wie Europa. Es hat 875 Mill. E., von denen noch über 
700 Mill. Heiden und gegen 80 Mill. Mohammedaner sind; nur wenige 
gehören dem Christentum an. 
2. Übersicht über die Bodengestalt. In der Mitte Asiens erhebt sich 
ein gewaltiges Hochland. Es ist rings von Tiefländern umlagert und 
steht mit mehreren Bergländern in Verbindung. Im Süden liegt das 
Indische, im Osten das Chinesische, im Norden das Sibirische und im Westen 
das Turanische Tiefland. Im Südwesten setzt sich an das innere Hochland 
das Hochland von Iran an, welches über Armenien bis nach Kleinasien 
hinzieht. Südlich von Armenien liegt das Tiefland Mesopotamien und 
jenseit desselben das Hochland von Syrien und Arabien. 
2. Kleinasien. 
1. Das Land. Kleinasien ist eine Halbinsel von viereckiger Gestalt. 
Es wird vom Schwarzen, Ägäischen und Mittelländischen Meere begrenzt 
und hängt im Osten mit Armenien und Syrien zusammen. Das Jnvere 
der Halbinsel ist ein Hochland von etwa 1000 m Höhe. Im Norden und 
Süden wird dasselbe von steilabfallenden Randgebirgen eingefaßt; nach 
Westen hin geht es allmählich ins Tiefland über. Das südliche Rand¬ 
gebirge heißt der Taurus; er läuft der Küste parallel und ist sehr wild 
und zerklüftet. — Die Meeresküsten, besonders im Süden und Westen, 
haben ein mildes Klima und sind reich benetzt. Die innere Hochfläche 
dagegegen ist äußerst trocken, im Sommer heiß und im Winter kalt. Ein 
großer Teil derselben ist Sand- und Salzwüste und nur spärlich mit 
Gras bedeckt. An den Küsten aber gedeihen Südfrüchte, Wein und 
Baumwolle. 
2. Die Bewohner. Kleinasien ist in der Geschichte ein wichtiges Land; 
es bildet durch seine Lage die Brücke zwischen Asien und Europa, zwischen 
Morgenland und Abendland. Daher ist es oft der Kampfplatz der Völker 
gewesen. Im Altertum war es im Westen von Griechen bewohnt; zur Zeit 
Christi lagen hier zahlreiche blühende Städte; die meisten derselben, wie 
Ephesus, Pergamon, Sardes, liegen jetzt in Trümmern. Nur 
Smyrna, in der Mitte der Westküste gelegen, ist noch heute eine große 
und wichtige Stadt von 200 000 E. Konstantinopel gegenüber am Bos¬ 
porus liegt Skutari, an der Südküste Tarsus, der Geburtsort des 
Apostels Paulus. — Die Insel Cypern, welche südlich von Kleinasien 
liegt, ist jetzt im Besitze der Engländer. An der Westküste Kleinasiens 
liegen zahlreiche Inseln, darunter Rhodos und Patmos.
	        

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Realienbuch Zum Gebrauch in Den Volksschulen Des Fürstentums Lippe. Detmold: Meyer, 1907. Print.
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