GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Realienbuch (Teil 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN791121321
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12237363
Titel:
Realienbuch
Autor*in:
Lehmann, Richard (17.05.1845-06.06.1942)
Lorenz, Paul
Franke, Max
Schmeil, Otto (03.02.1860-03.02.1943)
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN791124495
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13414890
Titel:
Realienbuch
Signatur:
RD-II 9(5,09)-2
Autor*in:
Lehmann, Richard (17.05.1845-06.06.1942)
Lorenz, Paul
Szymanski, Theodor
Franke, Max
Schmeil, Otto (03.02.1860-03.02.1943)
Bandzählung:
Teil 2
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. A, für kath. Schulen, 5., verm. u. verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
II. Erdkunde
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Realienbuch
  • Realienbuch (Teil 2)
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • Inhaltsübersicht
  • I. Geschichte
  • II. Erdkunde
  • III. Naturgeschichte
  • IV. Naturlehre
  • Werbung
  • Das Römische Reich
  • Europa am Ende der Völkerwanderung
  • Reich der Karolinger und die Teilung von Verdun
  • Geschichtliche Entwickelung Preussens
  • Deutschland nach dem dreissigjährigen Kriege
  • Werbung
  • Einband

Volltext

2 
Erdkunde. 
II 
ihre Wärme noch stundenlang behalten. Line ähnliche Wahrnehmung können wir an heißen 
Sommertagen im Freien machen: während sich der Erdboden schnell erwärmt, nimmt das 
Wasser im Flusse oder Leiche verhältnismäßig langsam Wärme auf. wenn dann dem 
heißen Tage ein kühler Übend folgt, wird der Erdboden bald empfindlich kalt, während 
das Wasser so warm bleibt wie am Lage. 5o oft wir die Beobachtung auch anstellen, 
immer finden wir, daß das Land schnell viel Wärme aufnimmt, sie jedoch 
ebenso schnell wieder abgibt, daß aber das Wasser sich nur langsam er¬ 
wärmt und langsam wieder abkühlt. Bei großen Land- und Wassermassen 
beobachtet man dieselben Erscheinungen. 
a) Die Landmassen erwärmen sich im Sommer sehr stark und kühlen sich im 
Winter stark ab. Gegenden, die weit vom Meere entfernt liegen, haben mithin 
heiße Sommer und kalte Winter. Ein solches Landklima herrscht z. B. in dem 
größten Teile des östlichen Deutschlands. Die winde, die aus diesen Gebieten und 
vor allem aus dem benachbarten Rußland kommen, sind daher im Sommer heiß, 
im Winter aber kalt und stets trocken. 
b) Die großen Wassermassen dagegen, die Meere, erwärmen sich im Sommer nur 
allmählich, halten jedoch die aufgespeicherte Wärme lange zurück. Deshalb sind auch die 
winde, die von einem Meere her wehen, im Sommer bei weitem nicht so heiß und im 
Winter nicht so kalt wie die Landwinde. Die Länder, die an das Meer grenzen, haben 
infolgedessen kühlere Sommer und mildere Winter als die Gegenden mit Landklima. Da 
die Seewinde außerdem reichlich mit wasierdampf beladen sind, erhalten jene Länder 
auch mehr Niederschläge als diese. Ein solches Seeklima hat der westliche Teil von 
Deutschland, der unter dem Einfluß des nahen Ozeans und der Nordsee steht. 
4. Ihre Bewegungen, a) Wellen. Die Oberfläche der Nordsee ist nur 
selten spiegelglatt. Meist ist sie vom winde bewegt. Die Wellen können bei Sturm 
eine höhe von mehr als 4 m erreichen. Hollen die wogen dem flachen Strande 
zu, so stoßen sie am Meeresboden oder an Felsen, die vom Grunde aufragen (Klippen, 
Riffe), auf widerstand. Die Wassermassen überstürzen sich,- sie brausen und schäumen 
dann, und das Meer gerät in üufruhr. Das ist die Brandung, die den Schiffen leicht 
gefährlich werden kann. Leuchttürme, die man am Strande und auf Inseln errichtet hat, 
warnen die Seeleute in der Rächt vor den gefahrdrohenden Stellen,- am Tage werden 
die Schiffer durch fest verankerte, schwimmende Tonnen und andre „Seezeichen" darauf 
aufmerksam gemacht. Oft scheitern aber trotzdem Schiffe. Um den Schiffbrüchigen Hilfe 
bringen zu können, hat man an der Rüste zahlreiche Rettungsstationen errichtet. 
b) Ebbe und Flut (Gezeiten), während in den Teichen und Seen das Wasser 
im Laufe eines Tages gleich hoch steht, ist dies in der Nordsee nicht der Fall, hier 
können wir vielmehr ein regelmäßiges Sinken und Steigen beobachten. Nachdem das 
Wasser den höchsten Stand erreicht hat, beginnt es tiefer und immer tiefer zu fallen. 
Felsen, die vorher vom Wasser bedeckt waren, kommen zum Vorschein, und der Meeres¬ 
boden wird auf kleinere oder größere Strecken, oft sogar einige Kilometer weit entblößt. 
Die Küstenbewohner eilen dann herbei, um die Gaben einzusammeln, die ihnen das 
Meer beschert hat. In zahlreichen wassertümpeln fangen sie Fische, die dort zurück¬ 
geblieben sind, und vom feuchten Boden sammeln sie Krebse und Muscheln. Doch 
auch vielerlei Vögel stellen sich ein, die hier eine reich gedeckte Tafel finden. Dieses 
Zurückweichen des Wassers, das etwa 6 Stunden währt, bezeichnet man als Ebbe, hat 
das Wasser den tiefsten Stand inne, so beginnt es langsam wieder heranzufluten und
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Band

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Band

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Lehmann, Richard et al. Realienbuch. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1909. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment