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Realienbuch (Teil 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN791121321
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12237363
Title:
Realienbuch
Author:
Lehmann, Richard (17.05.1845-06.06.1942)
Lorenz, Paul
Franke, Max
Schmeil, Otto (03.02.1860-03.02.1943)
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN791124495
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13414890
Title:
Realienbuch
Shelfmark:
RD-II 9(5,09)-2
Author:
Lehmann, Richard (17.05.1845-06.06.1942)
Lorenz, Paul
Szymanski, Theodor
Franke, Max
Schmeil, Otto (03.02.1860-03.02.1943)
Volume count:
Teil 2
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1909
Edition title:
Ausg. A, für kath. Schulen, 5., verm. u. verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
IV. Naturlehre
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Realienbuch
  • Realienbuch (Teil 2)
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Inhaltsübersicht
  • I. Geschichte
  • II. Erdkunde
  • III. Naturgeschichte
  • IV. Naturlehre
  • Advertising
  • Das Römische Reich
  • Europa am Ende der Völkerwanderung
  • Reich der Karolinger und die Teilung von Verdun
  • Geschichtliche Entwickelung Preussens
  • Deutschland nach dem dreissigjährigen Kriege
  • Advertising
  • Binder

Full text

IV. Naturlehre. 
A. Physik. 
I. Don der Ruhe und der Bewegung der Körper Mechanik). 
7. von den festen Körpern. 
1. Schwerkraft und Gewicht, a) Ist es ganz windstill, so fallen die Schnee¬ 
flocken oder die Regentropfen senkrecht zur Erde hernieder. Dasselbe beobachten 
wir an allen Gegenständen, die wir aus der Hand fallen lassen. — Befestigen wir 
eine Metallkugel oder dgl. an einem Faden und lassen sie los, während wir den 
Faden festhalten, dann fällt sie so weit, wie dieser es zuläßt. Der straff gespannte 
Faden hängt gleichfalls senkrecht herab. Die Richtung eines solchen Lotes bezeichnen 
wir auch als lotrecht, wer gebraucht das Lot? — Legen wir Gegenstände auf 
die Hand, so fühlen wir einen Druck, der ebenfalls senkrecht nach unten wirkt. Daher 
drücken die wagen in lockerem Boden Geleise ein, und wir hinterlassen Fußtapfen, 
wenn wir über weichen Schnee schreiten. Die Rärper werden also von der Erde 
gleichsam angezogen. Diese „Anziehungskraft" heißt Schwerkraft; sie wirkt lot¬ 
recht nach unten. — warum sind die Richtungen zweier weit voneinander entfernten 
Türme nicht parallel? warum fallen unsre Gegenfüßler (Rame!) nicht von der Erde ab? 
halten wir ein Lot an den Balken einer ruhenden wage, so bilden beide rechte 
Winkel miteinander. Ruch mit der Oberfläche des stillstehenden Wassers, sowie mit 
allen andern wagerechten oder wasserrechten Flächen (und Linien) bildet das 
Lot rechte Winkel. 
b) Der Zug ober Druck, den ein Rärper in lotrechter Richtung ausübt, heißt sein 
Gewicht. Zum Messen des Gewichtes dient uns das Rilogramm (kg), d. i. das Gewicht 
eines Liters (1) = 1000 ccm Wasser. — vergleichen wir das Gewicht eines Bade¬ 
schwammes, eines Brotes und eines Feldsteines von gleicher Größe miteinander, so finden 
wir, daß von den drei Rärpern der Schwamm am wenigsten, der Stein am meisten wiegt. 
Run sind die einzelnen Teilchen des Schwammes durch große hohlräume voneinander 
getrennt: der Schwamm ist sehr locker. Bei dem Brote liegen die Teilchen schon 
dichter aneinander, und der Stein ist am dichtesten. Das Gewicht eines 
Rärpers ist also um so größer, je dichter er ist. 
2. Schwerpunkt und Standfestigkeit, a) Tin Lineal läßt sich so über den 
Finger legen, daß es zum größten Teil frei in der Luft schwebt. Ebenso können 
wir ein Buch, eine Schiefertafel usw. auf die Finger-, ja sogar auf eine Nadel¬ 
spitze legen, ohne daß sie fallen, wir müssen die Rärper nur in dem richtigen 
Punkte unterstützen. Links und rechts von diesem Punkte liegen die gleichen Stoff¬ 
mengen. Sie halten sich daher — wie Ware und Gewicht auf der wage — das 
Gleichgewicht. Dasselbe gilt für die Stoffmengen, die vorn und hinten liegen usw. 
Das Gewicht des Rörpers ist also um diesen Punkt gleichmäßig verteilt. 
Man nennt ihn den Schwerpunkt. — wo liegt der Schwerpunkt bei regelmäßigen, gleich 
dichten Rärpern, wo bei solchen von ungleicher Dichte? Untersuche, indem du dich 
über eine Reckstange legst, wo ungefähr der Schwerpunkt des menschlichen Rärpers liegt! 
kranke-Schmeil, Nealieubuch. Nusg. A. IV. Naturlehre. 1
	        

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Lehmann, Richard et al. Realienbuch. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1909. Print.
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