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Anschaulich-ausführliches Realienbuch

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN791283062
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12737898
Titel:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch
Signatur:
RD-II 1(12,1895)-9
Autor*in:
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. B, mittlere Ausg., 12., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
enthaltend Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte und Naturlehre ; für die Hand der Schüler

Kapitel

Titel:
C. Naturgeschichte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
A. Sommerhalbjahr
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch
  • binder
  • Titelseite
  • Hohenzollernworte
  • A. Deutsche Geschichte
  • B. Erdkunde
  • C. Naturgeschichte
  • A. Sommerhalbjahr
  • B. Winterhalbjahr
  • Systematische Übersicht
  • D. Naturlehre
  • Inhaltsvrezeichnis
  • Zeittafel der Geschichte
  • binder

Volltext

166 
C. Maturgeschichte. 
A. Sommerhalbjahr. 
I. Dos erste Erwachen des Waldes. 
1. Der Schnee ist geschmolzen. Die Sonne lacht. Der Frühling ist da. Aber 
noch zögert der Wald, sein grünes Festgewand anzulegen. Wintereiche und Hain¬ 
buche tragen noch bis in den Mai hinein ihr Winterkleid — die trocknen, gelben 
Blätter des Vorjahres. Es dauert lange, ehe die langsam schwellenden Knospen sie 
verdrängen und sich zu öffnen wagen. Da sind Sahlweide, Haselstrauch und Erle 
kecker. Ihre Blütenkätzchen öffnen sich schon im Anfange des März. Bald darauf 
recken auch — unterm Busche versteckt — Leberblümchen, Windröschen und Him¬ 
melsschlüssel ihre Blütenköpschen hervor. Am Waldrande duftet das bescheidene 
Veilchen, und auf der Waldwiese sieht man die goldigen Hoffnungssterne des Schar¬ 
bockskrautes erglänzen. 
2. Auch in der Tierwelt des Waldes wird es lebendig. Hoch oben im kahlen 
Wipfel flötet die Schwarzdrossel schon ihr Frühlingslied. Sie ist im März zurückge¬ 
kommen oder hat bei uns überwintert. Dort im dürren Geäst des knorrigen, höhlen- 
rcichen Eichbaumes girren auch bereits die Ringel- und die Holztaube, die ebenfalls 
im März eingetroffen sind. Von den Winterschläfern des Waldes ist die Kreuzotter 
am frühesten erwacht. Sie zeigt sich schon im Mürz, um sich an einem schneefreien 
Platze vor ihrem Loche zu sonnen. Im April erwachen auch Dachs, Ringelnatter und 
Eidechse. Aber die Ameise rührt sich noch nicht in ihrem Bau und harrt wie die un¬ 
term Moose allenfalls noch schlafende Hummel der wärmeren Lüfte des Maimonats. 
1. Das Scharbockskraut. 
1. Die Hauptteile der Pflanzen. An dem Scharbockskraute unterscheiden wir 
1) die Wurzel, 2) den Stengel, 3) die Blätter, 4) die Blüten und 5) die Früchte. 
Wir finden diese Teile bei den meisten Pflanzen und nennen sie Hauptteile. 
2. Die Wurzel hat den Zweck, die Pflanze im Erdboden zu befestigen und sie 
mit Nahrungsstofsen zu versorgen. Sie wächst stets von oben nach unten, während 
der Stengel von unten nach oben wächst. Auch treibt sie niemals Blätter oder Blü¬ 
ten; hierzu ist vielmehr nur der Stengel imstande. Bei dem Scharbockskraute dient 
sie auch noch zur Vermehrung der Pflanze. Hier haben sich nämlich einzelne Wurzeln 
zu länglichen Knollen verdickt, aus denen sich neue Pflanzen bilden. Zur Blütezeit 
finden wir unter den Wurzelknollen meistens eine verwelkte. Diese stammt aus dem 
vorigen Jahre. Aus ihr hat sich die Pflanze entwickelt. 
3. Blätter. An den Blättern des Scharbockskrauts unterscheiden wir Blattstiel 
und Blattfläche, an der Blattfläche wiederum: Blattgrund, Blattspitze, Blattrand, 
Ober- und Unterseite, Blattadern. Da die Blätter in ihrer Gestalt der Form eines 
Herzens nicht unähnlich sind, so nennt man sie „herzförmig". Der Blattrand ist bei 
einigen Blättern mit schwach hervorspringenden Ecken und einspringenden Winkeln 
versehen und heißt deshalb „eckig", bei andern fehlen die Aus- und Einschnitte, wes¬ 
halb diese Blätter „ganzrandig" genannt werden. 
4. Blüte. Aus dem dunkeln Grün der Blätter leuchten die goldgelben Blüten 
gleich lieblichen Sternen hervor. Der grüne Kelch derselben ist 3 (oder 4—5) blät¬ 
terig und fällt gleich nach dem Aufblühen ab. Die 8—10 Blütenblätter verleihen 
der Blüte vorzugsweise den Schmuck. Da sie gleichsam die Krone derselben bilden,
	        

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Zitierempfehlung

Kahnmeyer, Ludwig, and Hermann Schulze. Anschaulich-Ausführliches Realienbuch. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1895. Print.
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