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Anschaulich-ausführliches Realienbuch

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN791283062
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12737898
Titel:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch
Signatur:
RD-II 1(12,1895)-9
Autor*in:
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Erscheinungsort:
Bielefeld [u.a.]
Verlag:
Velhagen & Klasing
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1895
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. B, mittlere Ausg., 12., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
enthaltend Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte und Naturlehre ; für die Hand der Schüler

Kapitel

Titel:
C. Naturgeschichte
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
A. Sommerhalbjahr
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch
  • binder
  • Titelseite
  • Hohenzollernworte
  • A. Deutsche Geschichte
  • B. Erdkunde
  • C. Naturgeschichte
  • A. Sommerhalbjahr
  • B. Winterhalbjahr
  • Systematische Übersicht
  • D. Naturlehre
  • Inhaltsvrezeichnis
  • Zeittafel der Geschichte
  • binder

Volltext

216 
silberner Löffel beim Kochen der giftigen Pilze blau anliefe, bei den eßbaren aber 
nicht, ist durchaus unrichtig.) 
79. (Blattabfall und Streudecke.) 
1. Die meisten unsrer Waldbäume verlieren im Herbste ihre Blätter. Die 
Saugwurzeln stellen ihre Thätigkeit ein. Die Blätter verwelken. An der Stelle, wo 
sie sich nachher loslösen, bildet sich eine neue Zellenschicht, die sich, sobald sie dick 
genug ist, in zwei lose zusammenhängende Querwände teilt. Diese lockern sich zuletzt 
so sehr, daß die Blätter durch ihre eigne Schwere vom Baume fallen. 
2. Durch die Blätter sowie durch dürre Reiser, Flechten und Moos wird der 
Waldboden mit einer dichten Streudecke versehen. Anfangs liegen die Blätter lose 
aufeinander. Später werden sie durch Regen und Schnee immer fester mit einander 
verbunden. Untersuchen wir die unterste Schicht der Streudecke, so sehen wir, wie 
diese bereits in Verwesung übergegangen ist. Sie bildet eine schwarze, erdige Masse, 
welche man „Humus" nennt. Diese Humusdecke ist nun für den Waldboden von 
größter Bedeutung; denn 1) ist sie ein Düngmittel für den Waldboden; 2) verhindert 
sie in Gebirgsgegenden, daß das Regenwasser zu schnell abfließt und die Ackerkrume 
mit fortspült; 3) schützt sie den Waldboden vor zu schneller Verdunstung und befördert 
die Quellenbildung; 4) dient sie zur Erhaltung einer gleichmäßigen Wärme des 
Waldbodens. (Im Sommer hält sie nämlich als schlechter Wärmeleiter die Wärme 
vom Boden ab, im Winter läßt sie die Kälte nicht so schnell eindringen und schützt so 
die zarten Wurzelfascrn der Holzgewächse vor dem Erfrieren.) 5) dient sie dem Wild 
und andern Tieren als Lager. 
B. Winterhalbjahr. 
XII. In Hans unö Hof. 
Die nützlichsten Tiere hat der Mensch gezähmt und zu sich in Haus und Hof 
genommen. Man nennt sie Haustiere. Zu ihnen gehören: Pferd, Rind, Schaf, 
Ziege, Hund, Katze, Huhn, Taube re. 
Außer diesen Haustieren haben sich auch noch andere Gäste in Haus und Hof 
eingefunden. Storch und Schwalbe weilen zwar nur im Sommer hier, im Winter 
aber sindet sich die Nebelkrähe aus dem Norden auf unsern Höfen ein. Die Schleier¬ 
eule sucht ihren Schlupfwinkel auf dem Boden, und unterm Holzhaufen lauert im Winter 
der Iltis. Aber auch in Kammer und Stube dringen ungebetene Gäste ein, vor allem 
die lästigen Mäuse und Ratten. Selbst das Gebälk und die Möbel sind nicht sicher 
vor Eindringlingen. In ihnen wohnen nicht selten die verderblichen Holzkäser, zu denen 
auch die „Totenuhr" gehört. 
80. Die Katze. 
1. Auf der Mäusejagd. Der Körperbau der Katze hängt aufs engste mit der Art 
ihrer Ernährung zusammen. Das zeigt sich besonders beim Mäusefang. Das Mäus¬ 
chen ist äußerst feinhörig und furchtsam, und beigem geringsten Geräusch huscht es 
in sein Loch. Die Katze aber weiß es dennoch zu überlisten. Sie kommt, da sie beim 
Gehen nur mit dem weichen Ballen ihrer Zehenspitzen den Boden berührt, so leise 
angeschlichen, daß das Mäuschen nicht eher etwas davon merkt, als bis es zu spät ist. 
Dazu kommt noch, daß die Katze durch ihre kräftigen und langen Beine zu sehr weiten 
Sprüngen befähigt wird. Darum legt sie sich vor dem Mauseloche in einiger Ent¬ 
fernung auf die Lauer, und sobald sich nun das Mäuschen hervorwagt, springt die
	        

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Zitierempfehlung

Kahnmeyer, Ludwig, and Hermann Schulze. Anschaulich-Ausführliches Realienbuch. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1895. Print.
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