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Anschaulich-ausführliches Realienbuch

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN791283062
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12737898
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch
Shelfmark:
RD-II 1(12,1895)-9
Author:
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
Ausg. B, mittlere Ausg., 12., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
enthaltend Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte und Naturlehre ; für die Hand der Schüler

Chapter

Title:
D. Naturlehre
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch
  • Binder
  • Title page
  • Hohenzollernworte
  • A. Deutsche Geschichte
  • B. Erdkunde
  • C. Naturgeschichte
  • A. Sommerhalbjahr
  • B. Winterhalbjahr
  • Systematische Übersicht
  • D. Naturlehre
  • Inhaltsvrezeichnis
  • Zeittafel der Geschichte
  • Binder

Full text

292 
I). Waturlehre 
(im Anschluß an die Naturgeschichte). 
I. Vas erste Erwachen des Waldes. lNaturg-sH. S, iss., 
(1. Erregung der Wärme. 2. Gute und schlechte Wärmeleiter. 3. Ursachen verschieden¬ 
artiger Wärmeleitung. 4. Schmelzen des Schnees. 5. Wärmeverbrauch beim Schmelzen.) 
1. Erregung der Wärme durch die Sonne. So lange die Kälte des Winters 
herrscht, regt sich kein Leben in den Pflanzen. Erst wenn die Frühlingssonne ihre 
Strahlen herniedersendet, erwachen die Pflanzen aus ihrem Winterschlafe. Das, 
wodurch in den Pflanzen neues Leben hervorgerufen wird, ist vor allem die Wärme. 
Mese rührt eben von der Sonne her. Sammelt man die Sonnenstrahlen in einem 
Brennglase, so wird die Wärme so groß, daß sie sogar brennbare Stoffe, als 
Schwamm, Zunder rc. entzündet. — Im Winter scheint zwar die Sonne auch, aber 
es ist dann doch kälter als im Frühling und Sommer. Dies erklärt sich dadurch, 
daß im Winter die Sonnenstrahlen viel schräger auf die Erde fallen als im Sommer. 
Je mehr aber die Sonnenstrahlen senkrecht auf einen Gegenstand fallen, desto mehr 
erwärmen sie ihn. Daher ist es mittags wärmer als morgens, im Sommer wärmer 
als im Winter und am Äquator heißer als an den Polen. (S. 165.) Wie zeigt sich 
die Wirkung der Frühlingssonne auf die Tierwelt? 
2. Gute und schlechte Wärmeleiter. Die Wurzeln des Scharbockskrautes, des 
Himmelsschlüsselchens u. s. w. (S. 166—168) sind in der Erde nicht erfroren. Sie 
waren nämlich warm zugedeckt, und zwar mit kaltem Schnee und weichem Moose. 
Beide liegen wie eine schützende Decke auf der Erde und verhüten das Erfrieren 
der Wurzeln sowie der unter dem Moose schlafenden Tiere. Im Sommer ist es 
dagegen unter der Moosdecke frisch und kühl. Sie läßt nämlich ebensowenig die 
Wärme wie die Kälte hindurch. Schnee und Moos sind schlechte Wärmeleiter. Den 
Unterschied zwischen guten und schlechten Wärmeleitern möge uns folgender Versuch 
zeigen. 
Hält man das Ende einer Stricknadel in eine Flamme, so wird auch sehr bald 
das andere Ende derselben warm und zuletzt so heiß, daß man die Stricknadel mit 
der bloßen Hand nicht mehr halten kann. Hält man dagegen einen Holzspan mit 
dem einen Ende in die Flamme, so verspürt man am andern Ende keine Wärme, ja, 
man kann den Span bis nahe an die Finger abbrennen lassen, ehe man gezwungen 
ist, ihn fallen zu lassen. Die Stricknadel besitzt also die Fähigkeit, die Wärme sehr 
schnell von einem Teilchen zum andern fortzuleiten, der Holzspan nicht. Man unter¬ 
scheidet demnach gute und schlechte Wärmeleiter. Zu ersteren gehören alle Metalle, 
zu letzteren: Holz, Papier, Stroh, Wolle, Pelz, Federn, Wasser, Schnee, Lust rc. In 
der Mitte zwischen beiden stehen Steine, Glas, Leinwand rc. (Halbleiter.) Warum 
umwickeln wir Rosen, Weinstöcke u. s. w. im Winter mit Stroh? 
3. Ursachen der verschiedenartigen Wärmeleitung. Berühren wir mit der Hand 
ein Beil, welches bei kalter Witterung draußen gelegen hat, so merken wir, daß sich 
das Eisen des Beiles kälter anfühlt als der hölzerne Stiel. Beide Teile entziehen 
nämlich der Hand beim Berühren Wärme. Das Eisen aber nimmt als guter Leiter
	        

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Kahnmeyer, Ludwig, and Hermann Schulze. Anschaulich-Ausführliches Realienbuch. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1895. Print.
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