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Anschaulich-ausführliches Realienbuch

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN79129921X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12245175
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch
Shelfmark:
RD-II 1(61,04)-1
Author:
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),imperial Germany
Publication year:
1904
Edition title:
Ausg. A, vollst. Ausg., 61. - 65. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
enthaltend Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte, Naturlehre und Chemie ; für die Hand der Schüler

Chapter

Title:
II. Erdkunde
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Amerika
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch
  • binder
  • Title page
  • Geschichte des Altertums
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Deutsche Geschichte
  • I. Aus der Urzeit
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht
  • V. Papst und Kaiser
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen
  • VIII. Die Reformation und der Dreißigjährige Krieg
  • XI. Gründung des brandenburgisch-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe
  • XI. Die Einigung Deutschlands
  • Hohenzollernworte
  • Zeittafel
  • Inhaltsverzeichnis zur Geschichte
  • II. Erdkunde
  • Deutschland
  • Europa
  • Asien
  • Afrika
  • Amerika
  • Australien
  • Das Weltgebäude
  • Inhaltsverzeichnis
  • III. Naturgeschichte
  • [A. Das Sommerhalbjahr]
  • [B. Das Winterhalbjahr]
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers
  • Systematische Übersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • IV. Naturlehre
  • V. Chemie und Mineralogie
  • Inhaltsverzeichnis
  • binder

Full text

111 — 
Portugiesen den Osten Grasilien) inne hatten, so erklärt sich daraus, daß man 
im Often portugiesisch, in den übrigen Ländern spanisch spricht. Die katholische 
Religion ist in allen diesen Ländern die herrschende. Leider hindern häufige 
Unruhen das Aufblühen der sehr fruchtbaren Länder. 
9 
40. Australien. 
1. Australien, früher Neuholland genannt, ist etwas kleiner als Europa. 
Es wurde 1770 von dem Weltumsegler Cook kuk] längs der Ostküste befahren 
und dabei etwas näher erkundet und für die englische Krone in Besitz genommen. 
Auf seinen Rat führte man 1000 Verbrecher dorthin, die sich in der Nähe des 
jetzigen Sydney ßidne] ansiedelten. Als man 1851 dort reiche Goldlager ent— 
deckte, strömten Tausende aus allen Weltteilen herbei. Heute beträgt die Be— 
völkerung von Australien, das aus dem Festlande und zahlreichen Inseln besteht, 
7 Millionen, wovon über 4 M. auf das Festland entfallen. 
2. Bodengestalt und Klima. Fast ganz Australien ist mit einem etwa 
300 m hohen Tafellande angefüllt. Im Osten ist es von einem bis zu 2000 m 
hohen Randgebirge (den Blauen Bergen und den Australalpen) umgeben. Bei dem 
vorherrschenden Südostwinde ist dieses Randgebirge dem Innern sehr nachteilig. 
Die von Südost heranziehenden Regenwolken kühlen sich an dem Gebirge nämlich 
so stark ab, daß sie sich größtenteils schon an der Küste und im Gebirge abregnen, 
für das weite Innere aber nur selten einige Tropfen übrig behalten. Die Hoch— 
ebenen im Innern sind daher ungemein dürr und vielfach wüstenartig. Im Norden 
und Süden treten alljährlich zu bestimmten Zeiten Regen ein, die aber das Land 
weit und breit überschwemmen und oft mehr schaden als nützen. Die Jahres— 
zeiten Australiens sind den unsrigen entgegengesetzt. 
3. Bewässerung. Infolge der großen Regenarmut im Innern Australiens man— 
gelt es auch an größeren Flüssen, die das ganze Jahr hindurch gleichmäßig Wasser 
führen. Schneereiche Gebirge, die Hauptquellen der Bäche, sind fast gar nicht vor— 
handen, und auch an dichten, die Feuchtigkeit festhaltenden Wäldern ist großer Mangel. 
Es gibt im Innern nur wenige und meist ganz flache Seen. Bleiben die Regen lange 
aus, so trocknen diese Seen sowie auch die Flüsse meistens aus. Der einzige das 
ganze Jahr hindurch Wasser führende Fluß ist der Murray [mörre]) mit dem Darling. 
4. Pflanzenwelt. Aus der Regenarmut und Dürre im Innern Australiens 
erklärt sich leicht die dortige Pflanzenarmut. Große Wüstenstrecken im Innern sind 
teils vollständig kahl, teils mit harten Gräsern oder undurchdringlichen Gesträuch— 
dickichten bedeckt, die kaum durch Feuer zu vertilgen sind. An der reichlicher be— 
netzten Ostküste dagegen findet sich ein besserer Pflanzenwuchs. In den Urwäldern 
wächst sogar der höchste Baum der Erde, der über 100 m hohe Gummibaum. 
Meistens ist aber der australische Wald ganz licht. „Alle 18 —20 Schritte steht ein 
häßlicher Gummibaum, darunter spärliches Gras, und hier und da ein Busch⸗ 
Nur wenige Bäume verlieren alljährlich ihre Blätter, wohl aber werfen die meisten 
ihre Rinde ab. An fruchttragenden Bäumen, sowie überhaupt an Fruchtpflanzen 
war, als die Europäer das Land kennen lernten, großer Mangel. Das Land 
vermochte daher nur wenig Menschen zu ernähren. Erst durch die Europäer 
wurden Getreide, Kartoffeln, Obstbäume u. s. w. eingeführt. In einigen Kolonien 
baut man jetzt sogar Baumwolle und Zuckerrohr, und in den Gärten erntet man 
nicht nur Äpfel und Birnen, sondern auch Feigen und Apfelsinen.
	        

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Kahnmeyer, Ludwig, and Hermann Schulze. Anschaulich-Ausführliches Realienbuch. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1904. Print.
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