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Anschaulich-ausführliches Realienbuch

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN79129921X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12245175
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch
Shelfmark:
RD-II 1(61,04)-1
Author:
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),imperial Germany
Publication year:
1904
Edition title:
Ausg. A, vollst. Ausg., 61. - 65. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
enthaltend Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte, Naturlehre und Chemie ; für die Hand der Schüler

Chapter

Title:
I. Deutsche Geschichte
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Aus der Urzeit
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch
  • binder
  • Title page
  • Geschichte des Altertums
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Deutsche Geschichte
  • I. Aus der Urzeit
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht
  • V. Papst und Kaiser
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen
  • VIII. Die Reformation und der Dreißigjährige Krieg
  • XI. Gründung des brandenburgisch-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe
  • XI. Die Einigung Deutschlands
  • Hohenzollernworte
  • Zeittafel
  • Inhaltsverzeichnis zur Geschichte
  • II. Erdkunde
  • Deutschland
  • Europa
  • Asien
  • Afrika
  • Amerika
  • Australien
  • Das Weltgebäude
  • Inhaltsverzeichnis
  • III. Naturgeschichte
  • [A. Das Sommerhalbjahr]
  • [B. Das Winterhalbjahr]
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers
  • Systematische Übersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • IV. Naturlehre
  • V. Chemie und Mineralogie
  • Inhaltsverzeichnis
  • binder

Full text

— 5 — 
(und mit ihnen die Ambronen) wanderten nach Süden, gerade auf die römische 
Provinz los. In der Rhone-Ebene stellte sich ihnen der römische Feldherr 
Marius entgegen. 
Er verschanzte sein Lager und gewöhnte seine Krieger erst an den Anblick der 
wilden Gestalten. Die Teutonen hielten sein Zaudern für Furcht, brachen auf und zogen 
6 Tage lang an seinem Lager vorüber. „Habt ihr etwas in Rom an eure Weiber zu 
bestellen?“ fragten sie spottend die Römer. Diese zogen den Teutonen jetzt nach und 
lagerten sich ihnen gegenüber. Als die römischen Soldaten über Durst klagten, zeigte 
Marius auf den Fluß, den die Feinde besetzt hielten, und sagte: „Dort unten ist ein Trunk 
für Blut zu haben.“ Und die Troßknechte eilten hinunter, Wasser zu holen. Da gerieten 
sie mit den Teutonen in Streit, der bald zur wilden Schlacht wurde. 
Marius aber siegte und nahm den König der Teutonen, Teutobod, gefangen. 
Dieser soll so groß gewesen sein, daß er über alle Siegeszeichen hinwegragte, 
und so gewandt, daß er über 4-6 nebeneinander gestellte Pferde hinwegspringen 
konnte. An 100000 Teutonen sollen erschlagen sein, die übrigen gerieten in die 
Gefangenschaft der Römer. 
3. uUuntergang der Cimbern. 101 v. Chr. Indessen stiegen die Cimbern 
über die Alpen. Marius stellte sich ihnen in der Po-Ebene entgegen. Die 
Cimbern schickten Gesandte zu ihm und ließen ihm sagen: „Gib uns und unseren 
Brüdern, den Teutonen, Land, wo wir wohnen können.“ Marius entgegnete: 
„Eure Brüder haben schon Land, wo sie ewig bleiben werden.“ Zum Beweise 
zeigte er ihnen den gefangenen Teutobod. Racheschnaubend kehrten die Gesandten 
zurück; nun mußte das Schwert entscheiden. Die Cimbern bildeten ein großes 
Viereck, dessen vorderste Reihen sich mit Ketten aneinander gebunden hatten. Es 
war ein heißer Tag, und die Sonne schien ihnen noch dazu ins Gesicht; auch 
trieb ihnen der Wind den Staub in die Augen. Bald mußten sie weichen, und 
die meisten von ihnen wurden erschlagen. Wer fliehen wollte, den töteten die 
Weiber, die, in schwarze Kleider gehüllt, auf der Wagenburg hinter den Kämpfern 
saßen. Als sie den Untergang ihrer Männer vor Augen sahen, warfen sie ihre 
Kinder zur Erde, ließen sie von den Hufen der Tiere und den Wagenrädern zer- 
malmen und gaben sich dann selbst den Tod. — 
II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern. 
3. Hermann, der Befreier der Deutschen. 9n. Chr. 
1. Kämpfe der Römer Cäsar, Drusus und Tiberius gegen Deutschland. 
Bereits 50 v. Chr. hatte der römische Feldherr Julius Cäsar Gallien bis an 
den Rhein erobert. Kaiser Augustus wollte nun auch noch ganz Deutschland 
unterwerfen. 
Das Römische Reich war damals das größte Weltreich und hatte eine riesenhafte 
Ausdehnung. Es gehörten dazu Italien, Spanien und Portugal, Frankreich, England, die 
Schweiz, Griechenland, Ägypten, Kleinafien und Palästina. 
Zuerst schickte Augustus seine beiden Stiefsöhne, Drusus und Tiberius, nach 
Deutschland. Diese eroberten den südlichen Teil des Landes bis zur Donau. 
Am Lech gründeten sie Augsburg. Während nun Tiberius an der Donau blieb, 
ließ Drusus 50 Burgen (Cöln, Koblenz, Trier, Straßburg, Worms ꝛc. S. 12) 
am Rhein anlegen und unternahm von hier aus 4 Heereszüge nach Deutschland. 
Zuletzt drang er bis zur Elbe vor.
	        

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Kahnmeyer, Ludwig, and Hermann Schulze. Anschaulich-Ausführliches Realienbuch. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1904. Print.
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