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Anschaulich-ausführliches Realienbuch

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN79129921X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12245175
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch
Shelfmark:
RD-II 1(61,04)-1
Author:
Kahnmeyer, Ludwig
Schulze, Hermann
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),imperial Germany
Publication year:
1904
Edition title:
Ausg. A, vollst. Ausg., 61. - 65. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
enthaltend Geschichte, Erdkunde, Naturgeschichte, Naturlehre und Chemie ; für die Hand der Schüler

Chapter

Title:
IV. Naturlehre
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch
  • binder
  • Title page
  • Geschichte des Altertums
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Deutsche Geschichte
  • I. Aus der Urzeit
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht
  • V. Papst und Kaiser
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen
  • VIII. Die Reformation und der Dreißigjährige Krieg
  • XI. Gründung des brandenburgisch-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe
  • XI. Die Einigung Deutschlands
  • Hohenzollernworte
  • Zeittafel
  • Inhaltsverzeichnis zur Geschichte
  • II. Erdkunde
  • Deutschland
  • Europa
  • Asien
  • Afrika
  • Amerika
  • Australien
  • Das Weltgebäude
  • Inhaltsverzeichnis
  • III. Naturgeschichte
  • [A. Das Sommerhalbjahr]
  • [B. Das Winterhalbjahr]
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers
  • Systematische Übersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • IV. Naturlehre
  • V. Chemie und Mineralogie
  • Inhaltsverzeichnis
  • binder

Full text

5 — 
Eisen ersetzen. Die Ströme lassen sich dann noch viel mehr steigern. Ein Stab (oder 
Ring) aus weichem Eisen sei mit übersponnenem Kupferdrahte umwunden, dessen Enden 
geschlossen sind. Bringt man in die Nähe des umsponnenen Stabes ein Stück weiches Eisen, 
so entsteht in den Drahtwindungen ein (wenn auch noch so schwacher) kurzer elektro 
magnetischer Strom. Jedes Stück Eisen ist nämlich durch den Erdmagnetismus schon etwas 
magnetisch. Es bildet also einen, wenn auch noch so schwachen Magnet. So oft sich ein solches 
Eisen dem mit Kupfer umwundenen Eisen nähert, erregt es in dem Drahte einen Strom. 
Läßt sich am Multiplikator nachweisen.) Hierauf gründet sich die Einrichtung der Dynamo— 
maschine. (Dynamo — Kraft.) Denke dir einen Elektromagnet (S. 508 5) so gebogen, 
daß seine Pole einander zugekehrt sind! Zwischen diesen Polen bleibt ein Zwischen— 
raum zur Aufnahme eines mit Kupferdraht umwundenen Eisenringes. Dreht sich nun 
der Ring so, daß sich die einzelnen Windungen des Drahtes erst dem einen, dann dem anderen 
Pole des Elektromagnets nähern, so erwachen in der Spirale elektro-magnetische Ströme. 
Da der Elektromagnet mit Draht umwickelt ist und die Enden des Drahtes mit den 
Drahtwindungen des Ringes verbunden sind, so kreisen die erregten Ströme um den Elektro— 
magnet, der sie erregte. Dadurch wird die magnetische Kraft des Eisenkerns im 
Elektromagnet erhöht, und diese wirkt wieder verstärkend auf die Ströme des kreisenden 
Ringes. So verstärkt der Strom fortwährend den Magnetis mus und der Magnetismus 
den Strom. Den Ring nennt man Anker. Statt des Ringes kann der Eisenkern auch 
einen Zylinder bilden. Er wird dann in seiner Längsrichtung mit Draht umwunden und 
Trommelanker genannt. Bei fortgesetzter Drehung des Ringes oder der Trommel erreichen 
diese Ströme endlich eine solche Stärke, daß sie z. B. das elektrische Licht hervor— 
zubringen imstande sind. (S. 50, 8 113.) Meist werden Ring oder Trommel der Dynamo— 
maschine durch Dampf, zuweilen auch durch ein Wasserrad oder durch Windflügel 
gedreht. Man kann den erzeugten Strom auch ähnlich wie beim Telephon durch Kupfer— 
drähte auf weit entfernte Strecken fortleiten. Leitet man ihn in die Umwindungen einer 
zweiten, ähnlichen Dynamomaschine, so gerät deren Anker ebenfalls in eine kreisende Be— 
wegung, so daß man dadurch Arbeitsmaschinen in Bewegung setzen kann. Diese zweite 
Maschine nennt man elektro-magnetischen Motor. Leitet man den Strom in einen 
elektro⸗magnetischen Motor, der sich in dem Untergestelle eines auf Schienen stehenden 
Wagens befindet, so kann man dadurch die Räder des Wagens in Bewegung setzen und 
so den Wagen zum Fahren bringen. Darauf gründet sich die Einrichtung der elektrischen 
Bahnen. 
122. Das Nordlicht ist bei uns eine seltene Erscheinung. In nördlichen, aber auch 
in südlichen Gegenden (daher richtiger: Polarlicht) ist es zu gewissen Zeiten fast in jeder 
Nacht sichtbar. Daher trägt es sehr viel zur Erleuchtung der oft monatelangen Winter— 
nächte in jenen Gegenden bei. Es erscheint am Horizonte als heller Lichtbogen, der einen 
dunkeln Kreisausschnitt umschließt. Von Zeit zu Zeit strömen von dem hellen Lichtbogen 
rote, gelbe und violette Strahlenbüschel aus, die sich zuweilen bis über unseren Zenith 
Scheitelpunkt) erstrecken. Über die Art der Entstehung des Nordlichts hat man zwar noch 
keine vollkommene Gewißheit erlangt; doch ist es unzweifelhaft, daß diese wunderbare 
Erscheinung mit dem Erdmagnetismus zusammenhängt, da das Nordlicht Schwankungen 
der Magnetnadel hervorruft. Man nimmt an, daß sich infolge der Achsendrehung der Erde 
durch den Erdmagnetismus Elektrizität entwickelt, deren Ausströmung das Nordlicht bildet. 
V. Chemie und Wineralogie. 
L. Chemische Vorgänge (Prozesse). Elemente. 
1. Chemische Prozesse. Erhitze in einem Probiergläschen unter Luftabschluß 
Sägespäne! Es entweichen Rauch und brennbare Gase, und ein schwarzer Rück⸗ 
stand, Kohle, bleibt übrig. Wir sagen, es habe eine chemische Zersetzung 
stattgefunden. Stellt man süße Milch längere Zeit an die Luft, so wird sie sauer. 
Es hat sich mit ihr ein neuer Körper, der Sauerstoff, verbunden. In diesem 
Falle hat eine chemische Verbindung stattgefunden. Kohle und Rauch sind 
ganz andere Körper als Holz, saure Milch ist ein anderer Körper als süße Milch.
	        

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Kahnmeyer, Ludwig, and Hermann Schulze. Anschaulich-Ausführliches Realienbuch. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1904. Print.
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