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[Teil 1] (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN791293661
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12498950
Title:
Berliner Realienbuch
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schnetter & Lindemeyer
Document type:
Multivolume work
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1903-
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN792428676
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13015260
Title:
[Teil 1]
Shelfmark:
RC-II 2(1,03)-1
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schnetter & Lindemeyer
Document type:
Volume
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1903
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Geschichte
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Berliner Realienbuch
  • [Teil 1] (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Geschichte
  • Erdkunde
  • III. Pflanzenkunde
  • IV. Tierkunde
  • Binder

Full text

Geschichte. 
A ii g u ft u s . 
'Augustus, der Weltherrscher. Zu der Zeit, als Christus 
in Bethlehem geboren wurde, herrschte über das römische Reich der 
Kaiser Augustus. Er hieß eigentlich Oktavian; später gab ihm das 
Volk den Ehrennamen Augustus, d. i. der Erhabene. Unter seiner 
Regierung umfaßte das römische Reich alle Länder der damals be¬ 
kannten Welt. Von der Hauptstadt Rom führten 25 große Heer¬ 
straßen in die Provinzen. In diesen standen Heere, die für die Ord¬ 
nung im Lande sorgten und jede Empörung gegen den Kaiser nieder¬ 
schlugen. An den Grenzen, besonders am Rhein und an der Donau, 
befanden sich große Lagerplätze für die Soldaten. Ans diesen festen 
Plätzen sind später Städte entstanden. 
In Rom selbst hatte Augustus zum Schutze für seine Person eine 
Leibwache. Jeder kriegslustige Jüngling konnte in den Heeresdienst 
treten. Er mußte sich aber wenigstens auf 25 Jahre verpflichten. 
Für seinen Dienst erhielt er einen Sold und hieß darum Söldner. 
Wenn die Söldner alt wurden, erhielten sie Land in den Grenz¬ 
provinzen, damit sie sich anbauen konnten. Willig folgten die Krieger 
den vergoldeten und versilberten Adlern, die dem Heere vorangetragen 
wurden. Zum Angriffe trugen sie Speer und Schwert; zum Schutze 
dienten Helm, Panzer und Schild. Der Kaiser Augustus zeigte sich 
gegen seine Söldner herablassend und freigebig; deshalb waren sie 
ihm treu ergeben. So konnte er mit ihrer Hilfe sicher über das 
gewaltige Reich herrschen. Er suchte dasselbe noch am Rhein und 
an der Donau zu pergrößern. Seine beiden Stiefsöhne drangen 
über den Rhein und unterwarfen mehrere deutsche Stämme. 
Augustus, der Landesvater. Augustus sorgte wie ein Vater 
für sein Volk. Jede Provinz hatte bestimmte Abgaben an den Staat 
zu zahlen. Es waren Statthalter eingesetzt, die diese Steuern ein¬ 
zogen. Viele verfuhren dabei ohne Erbarmen und benutzten ihre 
hohe Stellung, um sich zu bereichern. Dadurch wurde« Unzufrieden¬ 
heit erzeugt. Augustus setzte nun redliche Beamte ein und verbot 
ihnen streng, die Untertanen zu bedrücken. Der Kaiser sorgte auch 
.RealienHiich. I. 
1
	        

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[Teil 1]. Berlin: Schnetter & Lindemeyer, 1903. Print.
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