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Das sechste Schuljahr

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN792471075
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12517059
Titel:
Das sechste Schuljahr
Signatur:
RCH-II 2(1,02)-6L
Autor*in:
Seidel, L. E.
Erscheinungsort:
Langensalza
Verlag:
Schulbuchh.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1902
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
theoretisch-praktische Anweisung für Lehrer und Lehrerinnen zur Erteilung eines erfolgreichen Unterrichts in Volksschulen nebst vollständig ausgeführten Präparationen

Kapitel

Titel:
I. Präparationen auf den Katechismusunterricht
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das sechste Schuljahr
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Präparationen auf den Katechismusunterricht
  • II. Präparationen zu den biblischen Geschichten des sechsten Schuljahres
  • A. Altes Testament
  • B. Neues Testament
  • III. Präparationen zur Behandlung der Kirchenlieder
  • IV. Der deutsche Sprachunterricht in sechsten Schuljahre
  • V. Präparationen auf den Geschichtsunterricht im sechsten Schuljahre
  • VI. Präparationen für den geographischen Unterricht im sechsten Schuljahre
  • Deutschland
  • VII. Präparationen auf den naturgeschichtlichen Unterricht im sechsten Schuljahre
  • I. Der Garten
  • II. Die Wiese
  • III. Der Wald
  • IV. Wege und Hecken
  • V. Das Feld
  • VI. Fluß und Teich
  • VII. Garten im Spätsommer
  • VIII. Nadelwald
  • IX. Herbstleben
  • X. Haus und Hof
  • XI. Winterleben
  • Systematische Übersicht
  • VIII. Der Rechenunterricht im sechsten Schuljahre
  • IX. Der Gesangsunterricht im sechsten Schuljahre
  • Einband

Volltext

3 
3. Ergebnis; Ein demütiges Verlangen nach 
der Gnade Gottes. 
Association: a) Sünder giebt es viele in der Welt, aber 
nicht alle gelangen zur Buße. Wohl gehen viele zum Abend¬ 
mahl und sagen, sie seien Sünder; aber sie gedenken gar nicht 
der einzelnen Sünden und erkennen sie gar nicht als solche. 
Nenne Sünden gegen das 1., 2., 3. u. s. w. Gebot! Gegen 
welche Gebote wird am meisten gesündigt? Warum? Nenne 
Sünden, welche manche Menschen kaum als solche erkennen. 
Was thun Kinder oft, wenn sie auf eine Übertretung aufmerk¬ 
sam gemacht werden? (Sie schieben die Schuld aus andere.) 
Warum kann dies keine Buße sein? Ein leicht zu Zorn ge¬ 
reizter Mensch ging in die Wüste, weil er meinte, seine Mit¬ 
menschen seien an seinen Aufwallungen schuld. Als er einst 
Wasser in einem Krug vom Bergguell holte, warf das Wasser 
den Krug einigemal uni. Wütend sprang er aus und zerschellte 
das Gefäß an dem Felsen. 
Wann hatte dieser Mensch noch keine Erkenntnis seiner 
Sünde? Zur Erkenntnis der Sünde gehört eine genaue Be¬ 
obachtung derselben, ein Erkennen der eigenen Schuld und der 
lebendige Wille, die Sünde zu lassen. 
b) Der ungerechte Haushalter kannte seinen Fehler auch; 
wozu benutzte er aber diese Erkenntnis nicht? Was that er 
weiter? Worüber war er also nur traurig und betrübt ge¬ 
wesen? Wodurch unterscheidet sich also die wahre von der 
falschen Reue? 
c) Mit welchen Worten vertraut der Sohn aus Gottes Gnade? 
Wie drückt dies der Zöllner im Tempel aus? Woran denken 
beide nur? Eigenes Verdienst giebt es nicht; Gottes Erbarmen 
ist ihnen unverdient. 
System: a) Jer. 3, 23. Erkenne deine Missethat, daß du 
wider den Herrn, deinen Gott gesündigt hast. 
b) Ps. 51, 19. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein 
geängsteter Geist; ein geängstetes und zerschlagenes Herz wirst 
du, Gott, nicht verachten. 
c) Matth. 5. Selig sind, die da hungert und dürstet nach 
der Gerechtigkeit. 
Methode: Zeig an David, wie der die drei Stufen der Buße 
durchmachte. Er ging in sich, erkannte seine Sünde und be¬ 
schloß, sie zu lassen. Er wurde darüber traurig; denn seine 
1*
	        

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Seidel, L. E. Das Sechste Schuljahr. Langensalza: Schulbuchh., 1902. Print.
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