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Leitfaden zum methodischen Unterricht in der Geographie

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN792471830
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12215004
Titel:
Das fünfte Schuljahr
Signatur:
RCH-II 2(1,01)-5L
Autor*in:
Seidel, L. E.
Erscheinungsort:
Langensalza
Verlag:
Schulbuchh.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1901
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
theoretisch-praktische Anweisung für Lehrer und Lehrerinnen zur Erteilung eines erfolgreichen Unterrichts in Volksschulen nebst vollständig ausgeführten Präparationen

Titelseite

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden zum methodischen Unterricht in der Geographie
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Vorrede zur zweiten Auflage
  • Erstes Kapitel. Vorbegriffe
  • Zweites Kapitel. Uebersicht der Meere und der darin gelegenen Inseln
  • Drittes Capitel. Uebersicht der Landseen
  • Viertes Capitel. Uebersicht der Fluesse
  • Fünftes Kapitel. Uebersicht der vornehmsten Gebirge
  • Sechstes Kapitel. Uebersicht der vornehmsten Vorgebirge
  • Zweiter Theil. Besondere Erdbeschreibung oder Laenderbeschreibung
  • Europa
  • Asien
  • Afrika
  • Amerika
  • Australien
  • [Register]
  • Druckfehler in der zweiten Auflage des Leitfadens
  • Zusaetze und Berichtigungen
  • Einband

Volltext

128 
í. Nordafrika. Berberei. 
digo, edle Südfrüchte, mehrere ?lrzneigewächse, Dattel: 
palmen, Johannisbrot,- und Gummibäume; aber an 
Brennholz ist Mangel, so wie auch das Mineralreich 
ganz arm an Metallen, desto reicher aber an Salzen 
verschiedener Art ist. 
Die Einwohner, deren Zahl 2-f Millionen be¬ 
trägt , sind Kopten, Türken, Araber, sowohl Fellahs 
(Ackerbauer) als Beduinen (herumziehende Nomaden), 
Armenier, Griechen, Juden und Europäer. Die herr¬ 
schende Religion ist die Muhamedanische, außer welcher 
auch Anhänger des Christenthums und der Mosaischen 
Religion vorhanden sind. Nebst der Viehzucht und dem 
Ackerbau wird auch einige Industrie, die sich in neuern 
Zeiten mehr erweitert hat, und ein starker Handel ge¬ 
trieben, theils zur See, theils zu Lande durch Kara¬ 
wanen. 
Aegypten ist eigentlich eine Besitzung des Türki¬ 
schen Kaisers, die durch einen Pascha oder Vicekönig re, 
giert wird. Der jetzige aber hat sich fast ganz unab¬ 
hängig von der Türkischen Herrschaft gemacht. 
Alexandria, Handelsstadt, südöstlich von der Insel Can- 
dka, auf einer Erdzunge zwischen dem Meere und einem Sec, 
und an einem aus dem 10 Meilen entfernten Nile hieher geführ¬ 
ten Kanäle, hat 2 Häfen und viele Alterthümer, worunter die 
hohe sogenannte Pompejussaule. — Roset te und Damiette, 
2 Handelsstädte, jene am westlichen und diese am östlichen Mün¬ 
dungsarme des Nils. — Kairo oder Kahira, Hauptstadt von 
Aegypten und Residenz des Pascha, wichtige Handelsstadrund die 
größte Stadt in Afrika, südöstlich von Alexandria, liegt V2 Stunde 
vom rechten Ufer des Nils, und hat mit ihren zwei am Nil selbst 
gelegenen Vorstädten 30,000 Häuser und 220,000 Einwohner. Es 
sind hier viele Moscheen und öffentliche Schulen, sogar eine öf¬ 
fentliche Bibliothek und mehrere Fabriken. Kairo gegenüber, am 
linken Ufer des Nils, erheben sich die 4 großen, von vielen Rei¬ 
senden besuchten Pyramiden, von welchen die höchste selbst den Stra߬ 
burger Münster noch an Höhe übertrifft. — Assuan, die süd¬ 
lichste Stadt Aegyptens, an der Gränze NubienS, südöstlich von 
Kairo, am Nil, der hier einen Wasserfall und die wegen ihrer 
Schönheit berühmte Insel Elephantine bildet. 
Die Berbcrei. 
Die Gränzen sind gegen Norden das Mittellän¬ 
dische Meer, welches hier den Meerbusen von Sydra 
und die Meerenge von Gibraltar macht; gegen Osten
	        

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Zitierempfehlung

Cannabich, Johann Günther Friedrich. Leitfaden Zum Methodischen Unterricht in Der Geographie. Eisleben: Reichardt, 1836. Print.
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