GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Der Jugendfreund

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN792616138
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13485320
Titel:
Der Jugendfreund
Signatur:
RDH-II 26(17,1887)
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Kahl, August
Erscheinungsort:
Düsseldorf
Verlag:
Schwann
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1887
Ausgabenbezeichnung:
17. Aufl., Ausg. in neuer Orthographie [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lesebuch für die oberen Klassen und Abteilungen katholischer Volksschulen

Kapitel

Titel:
Vierte Abteilung. Geschichtsbilder
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Jugendfreund
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Erste Abteilung. Lesestücke zur Bildung des Gemütes
  • A. Gott und der Mensch
  • B. Der Mensch im Wechsel der Zeiten
  • Zweite Abteilung. Bilder aus der Naturkunde
  • A. Der Mensch
  • B. Tiere
  • C. Pflanzen
  • D. Mineralien
  • E. Naturlehre
  • Dritte Abteilung. Beschreibungen und Bilder aus der Erd- und Himmelskunde
  • Vierte Abteilung. Geschichtsbilder
  • Einband

Volltext

375 
Bischof Werner von Habsburg, der „Erbauer" genannt, einen 
neuen Bau unternehmen. Bei 100,000 Menschen arbeiteten drei¬ 
zehn Jahre lang daran; 1028 war das Münster unter Dach. 
Es bestand aus einem Langhause und zwei Seitenschiffen und 
war nicht so groß wie das heutige Münster, da die vordere 
Fa^ade mit dem Turm fehlte. Zu Ende des 13. Jahrhunderts 
ließ Bischof Konrad von Lichtenberg die vordere Seite des 
Münsters durch den berühmten Baumeister Erwin von Stein¬ 
bach aufführen. Die Fundamente wurden im Jahre 1276 ge¬ 
legt. Mit unverdrossenem Eifer arbeitete Meister Erwin an dem 
Riesenbau bis zu seinem 1318 erfolgten Tode. Er baute die 
Vorderfa^ade im gotischen Styl (Spitzbogenstyl) bis zur Höhe 
der Plattform. Die Baumeister des herrlichen Münsterturms 
waren die drei Jung Herrn von Prag, welche die sog. vier 
Schnecken, und der geschickte Johann Hülz von Köln, welcher die 
Spitze des Turms (Helm, Laterne, Krone, Kreuz und Knopf) vollen¬ 
dete (1439). Das Straßburger Münster erregte allgemeine Bewun¬ 
derung und wurde zu den sieben Wunderwerken Deutschlands 
gerechnet. Diese waren: 1) der Chor des Kölner Doms, 2) die 
astronomische Uhr des Straßburger Münsters (von Dasypodius 
und Isaak Habrecht verfertigt), 3) die Orgel des Ulmer Münsters, 
4) die Frankfurter Messe, 5) die Nürnberger Spielzeuge, 6) der 
Augsburger Kaiserpalast und 7) das Straßburger Münster. 
Das Straßburger Münster war mehrmals vom Feuer bedroht, so 
1759 und 1833. In der französischen Revolution erlitt es 
großen Schaden. In neuester Zeit wird es sorgfältig wieder 
hergestellt, so z. B. wird namentlich der Chor mit Bildern 
geschmückt. Ratgebe . 
9. Das Elsaß unter den Franken. 
Schrecklich hatten die barbarischen Horden, welche während 
der Völkerwanderung das Eisass wie ein verheerender Strom 
überschwemmten, in unserm Vaterlande gehaust. Der Gräuel 
der Verwüstung war allgemein, und durch einen Schlag war 
Alles vernichtet, was römisches Leben und Bildung Jahrhun¬ 
derte hindurch aufgebaut hatten. Argentoratum und alle 
festen Plätze waren geschleift und der Erde gleich gemacht, 
die Dörier verbrannt, die Tempel und die Werke der Kunst 
zerstört, viele Einwohner erschlagen oder in Sclaverei ge¬ 
schleppt. 
Den wilden asiatischen Eroberern waren die Franken, ein 
deutscher Völkerstamm, nachgefolgt. Raubzüge, die sie schon 
früher in die diesseitigen Rheinprovinzen ausgeführt, hatten sie 
mit diesen herrlichen, fruchtbaren Gegenden bekannt gemacht. 
Der Reiz einer solchen Nachbarschaft war für sie nur ver-
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Kahl, August. Der Jugendfreund. Düsseldorf: Schwann, 1887. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment