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Länderkunde Europas: Nord-, Ost- und Südeuropa, Ein fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht der allgemeinen erdkundlichen Erscheinungen (Teil 3)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN720882710
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6123945
Titel:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Steinhauff, A.
Schmidt, Max Georg
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN796578559
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12044429
Titel:
Länderkunde Europas: Nord-, Ost- und Südeuropa, Ein fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht der allgemeinen erdkundlichen Erscheinungen
Signatur:
BBF<20 B 349,3>
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Steinhauff, A.
Schmidt, Max Georg
Bandzählung:
Teil 3
Erscheinungsort:
Leipzig [u.a.]
Verlag:
Teubner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1911
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. M (für höhere Mädchenschulen), in 7 Teilen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Nordeuropa
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
  • Länderkunde Europas: Nord-, Ost- und Südeuropa, Ein fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht der allgemeinen erdkundlichen Erscheinungen (Teil 3)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abb. 1. Bornholm. - Hammershus von Süden
  • Abb. 2. Bornholm (Johns-Kapelle). Zerklüftete Granitküste
  • Nordeuropa
  • Osteuropa
  • Südeuropa
  • Weltmeere und Erdteile
  • Afrika
  • Die afrikanischen Inseln
  • Tabellen und Vergleichszahlen
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Bilderanhang
  • Einband

Volltext

Nordeuropa. 
Dãnemark. 
JL. a) Gesamtbetrachtung. Ein nördlicher Ausläufer des niederdeutschen 
Flachlandes. Dänemark besteht aus einem festländischen Teil (Halbinsel Jütland) und 
der Inselgruppe zwischen diesem und Südschweden. 
Gleichmäßige Bodengestalt der beiden Teile. Nächst holland ist Dänemark der 
niedrigst gelegene Staat Europas. 
Größe der preußischen Provinz hannover (38 000 qkm). 
b) Einzelbetrachtung. Jütland. An den Landhals von Schleswig-Holstein schließt 
sich die stark verbreiterte, leicht gewellte Halbinsel Jütland an. Die Nordsee (dänisch: 
Westsee) bespült die flache, einförmige Westküste, längs der hinter schmalen Landzungen 
(Nehrungen) umfangreiche Seen sich hinziehen. Beim RKap Sktagen liegt die Grenze 
zwischen dem Skager-Rak im N und dem Rattegat im O. Die Ostküste liegt etwas höher, 
die ganze Halbinsel ist also nach Wleicht geneigt. Ein tiefeinschneidender, weitverzweigter 
Meeresarm erstreckt sich westwärts bis zur Nordsee. Auch nach S hin finden sich zahl— 
reiche, fjordartige Meerbusen. 
Insel-daͤnemark, eine Brücke zwischen Jütland und Standinavien, eine Durch— 
gangspforte zwischen Kattegat und Ostsee. Vom Festland gelangt man über den Kleinen 
Belt nach Fünen, über den Großen Belt nach der wichtigen Insel Seeland und über den 
Sund (100 km lang und an der schmalsten Stelle 4 km breit) nach Schweden. Weiter 
nach O ragt die Granitplatte von Bornholm aus der Ostsee empor (Abb. 1 u. 2). 
II. a) Gesamtbetrachtung. SGleichmäßigkeit des Klimas. Dänemark erfreut 
sich in allen seinen Teilen eines ausgesprochenen Seeklimas mit kühlen Sommern und 
milden Wintern. 
das Land der ähren und gische. Dänemark führte früher ähre und Fisch in 
einer Geldmünze, um seine wichtigsten Erzeugnisse anzudeuten. 
b) Einzelbetrachtung. Jütland. Sandbänke, welche sich an der Westküste ent— 
lang ziehen, und häufige Nebel hemmen hier den Seeverkehr (eiserne Küste, Jammerbucht, 
Kirchhof der Schiffe). Vorherrschende, oft scharfe Westwinde haben auch mächtige Dünen— 
ketten aufgetürmt; hinter diesen weißgrauen Sandwellen mit dürftigem Graswuchs 
dehnen sich Moore und baumlose heiden aus. In der Osthälfte Jütlands läßt fruchtbarer 
Lehmboden und das milde, niederschlagsreiche Klima den Körnerbau gedeihen. Die 
prächtigen Buchenwälder haben daher zumeist dem Pfluge weichen müssen. Auch dem 
Graswuchs ist das Klima günstig, so daß auf ausgedehnten Wiesen zwischen blinkenden 
Seen und kleinen Wasserläufen Pferde und Rinderherden weiden. Die Dänen führen daher 
dem Handel lebendes Vieh, FSleisch und Butter zu. Bei dem Mangel an starkfließendem 
Wasser, an Erzen und Kohlen haben sie nur Industriezweige, die sich dem Landwirtschafts— 
Steinhauff-Schmidt, Erdkunde. Ausg. M. lII.
	        

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