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Länderkunde Europas: Nord-, Ost- und Südeuropa, Ein fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht der allgemeinen erdkundlichen Erscheinungen (Teil 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN720882710
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6123945
Title:
Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
Editor:
Steinhauff, A.
Schmidt, Max Georg
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN796578559
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12044429
Title:
Länderkunde Europas: Nord-, Ost- und Südeuropa, Ein fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht der allgemeinen erdkundlichen Erscheinungen
Shelfmark:
BBF<20 B 349,3>
Editor:
Steinhauff, A.
Schmidt, Max Georg
Volume count:
Teil 3
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
Ausg. M (für höhere Mädchenschulen), in 7 Teilen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Afrika
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Erdkunde für höhere Schulen
  • Länderkunde Europas: Nord-, Ost- und Südeuropa, Ein fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht der allgemeinen erdkundlichen Erscheinungen (Teil 3)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abb. 1. Bornholm. - Hammershus von Süden
  • Abb. 2. Bornholm (Johns-Kapelle). Zerklüftete Granitküste
  • Nordeuropa
  • Osteuropa
  • Südeuropa
  • Weltmeere und Erdteile
  • Afrika
  • Die afrikanischen Inseln
  • Tabellen und Vergleichszahlen
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Bilderanhang
  • Binder

Full text

Afrikanische Inseln. 
Kolonie die hier ansässigen Buren nach N, unterwarfen aber auch hier nach helden— 
haftem Widerstand den Oranje-Freistaat (zwischen Oranje und Vaal) und die Süd— 
afrikanische Republik (Transvaal lfähl], zwischen Vaal und Limpopo). Sie schoben 
dann ihren Machtbereich keilförmig bis zum Südzipfel des Tanganjikasees vor. 
Das britische Gebiet, durch Lage und Erzeugnisse Englands zweitwichtigste Kolonie, 
ist durch zahlreiche Eisenbahnlinien unter sich und mit den portugiesischen Häfen ver— 
bunden: Rhodésia (zwischen Limpopo und Tanganjika) mit Salisbury Gälzböri) an der 
bis über die Viktoriafälle fertiggestellten Kap — KRairo-Bahn. Betschuänenland in der Ka— 
lahari. Transvaal- und Oranjekolonie von annähernder Größe Deutschlands: Pretoria, 
alte Hauptstadt; Johannesburg, wegen seines Goldreichtums größte Stadt Sũdafrikas 
mit 200000 Einw.; Bloemfontein (Blumfontein) alte Hauptstadt; Kimberley (Kimberle, 
35000) mit Diamantenfeldern. Natal mit Durban Dörbn), Hhafen und Eisenbahn nach 
Pretoria. Kapland (750 000 qkm): Rapstadt an der Tafelbai m Fuße des Tafelberges 
(185 000), wichtiger hafenplatz auch für den indischen und australischen Verkehr. 
Port Elifabeth (25 000, darunter viele Deutsche) an der Südostecke kräftig auf⸗ 
blühender handels- und Verkehrsplatz. Die letztgenannten vier Gebiete haben sich neuer— 
dings zu den Vereinigten Staaten von Südafrika zusammengeschlossen. 
Die portugiesische Küstenkolonie von Sofäla trennt den britischen Kontinentalraum 
vom Meer und — vom Weg nach Indien. hauptort: der hafen Lorenzo Marquez 
(Corsnzu Markssch). 
Die afrikanischen Inseln. 
Im Allantischen Ozean. 
L. Inselgruppen vulkanischen Ursprungs. In der höhe von Lissabon ragen fern 
im Ozean die Azoren (Assören) auf (2400 qkm groß). Näher der Küste liegt westl. 
Marokko das durch die Gewässer stark abgetragene und zerfurchte Vulkangerüst der 
Insel Madéra (820 qkm). Südl. davon tauchen die Kanärischen Inseln (7200 qkm) 
aus den Fluten empor, über welche der Pik von Teneriffa sein Schneehaupt bis fast zu 
4000 m erhebt. Der Senegalmündung gegenüber liegen die Rapvperdischen Inseln 
(3800 qkm), d. h. Inseln des Grünen Vorgebirges. Aus dem Meerbusen von Guineag 
sind vier größere Inseln durch unterirdische Kräfte aufgeschüttet, unter denen Säo Thomé 
(900 qkm) und Sernando Po (2000 qkm) nahe der Rüste im innersten Winkel des 
Busens die wichtigsten sind. Auch das am himmelfahrtstag entdeckte Ascönsion (88 qkm) 
und St. Hélena (120 qkm), weit über 1000 km voneinander und von jeder Festlands— 
küste entfernt, sind vulkanischen Ursprungs. 
II. Große Verschiedenheit in Klima, Pflanzenwelt und wirtschaftlichem Wert. 
Die vom Golfstrom umspülten Kzoren erfreuen sich bei treibhausartig warmem Klima 
reichlicher Benetzung und eines üppigen Pflanzenkleides. Auf dem gutbewässerten, vulka— 
nischen Erdreich gedeiht bis in 500 m Höhe vortrefflich der Mais als eigentliche Brot— 
frucht. Dazu liefern herrliche Orangenhaine ihre Früchte zur Ausfuhr nach England. 
Auf Madera ist an Stelle der alten Urwalddecke umfassender Anbau getreten; bis zu 
einer höhe von 800 m reichen die Felder, die in der unteren Hhälfte dem Zuckerrohr, 
dem Frühgemüse und der Banane eine ergiebige Entwicklung ermöglichen. Die Wein— 
berge an den von Schluchten zerrissenen Abhängen lassen feurige Trauben reifen. Im 
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Steinhauff, A., and Max Georg Schmidt. Länderkunde Europas: Nord-, Ost- Und Südeuropa, Ein Fremder Erdteil: Afrika, Erste Übersicht Der Allgemeinen Erdkundlichen Erscheinungen. Leipzig [u.a.]: Teubner, 1911. Print.
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