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[Kursus 2] (Kursus 2 = (Oberstufe))

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN796832889
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12008155
Title:
Grundzüge der mathematischen Geographie
Shelfmark:
BBF<20 CA 158>
Author:
Oberfeld, G.
Place of publication:
Wittenberg
Publisher:
Herrosé
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1883
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Lehrer, Lehrerbildungsanstalten, Mittel-, Bürger- und Töchterschulen, sowie zum Selbstunterrichte

Table of contents

Title:
Index
Document type:
Monograph
Structure type:
Table of contents

Contents

Table of contents

  • Bausteine für den Geschichtsunterricht in der evangelischen Landschule
  • [Kursus 2] (Kursus 2 = (Oberstufe))
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • (Erstes Jahr)
  • (Zweites Jahr)
  • I. Aus der Zeit der Reformation
  • II. Aus der Zeit des großen Krieges
  • III. Aus der Zeit des großen Königs
  • IV. Aus der Franzosenzeit
  • V. Aus der Zeit der Einigung
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 165 — 
War denn das Glück für immer von Friedrichs Seite 
gewichen? 
Wie war Friedrichs Lage nach der Schlacht bei Kollin? Er 
war aus Böhmen verdrängt; die Russen waren in Preußen eingefallen, 
die Franzosen bis Thüringen vorgerückt; die Schweden zogen von Norden 
heran und die Reichstruppen kamen von Süden. So schien es, daß 
Friedrichs Untergang unvermeidlich sei. Wie suchte er sich aus dieser 
gefährlichen Lage zu befreien? — Warum wandte er sich zunächst 
gegen die Franzosen? Diese waren schon so weit vorgedrungen, daß 
die Festung Magdeburg in großer Gefahr war. Diese Festung aber war 
eine Hauptstütze für Friedrich und darum mußte er bestrebt sein, die Er- 
obernng Magdeburgs zu verhindern. — Die Franzosen konnten sich aber, 
wenn sie weiter vordrangen, mit den Österreichern vereinigen, und eine 
solche Verbindung mußte auf alle Fälle verhindert werden. — Wie kam 
es, daß Friedrich dieser Plan gelang? Die Franzosen, die bei 
Roßbach von Friedrich angetroffen wurden, suchten diesen zu umzingeln 
und stellten sich nicht in Schlachtordnung auf. Friedrich suchte die Feinde 
zu täuschen. (Wie?); die Reichstruppen, die mit den Franzosen sich ver¬ 
einigt hatten, waren schlecht bewaffnet und flohen. (Und wenn der große 
Friedrich kommt —.") — Welche Folgen hatte dieser neue Sieg? 
Die Franzosen wurden wieder zurückgedrängt, Magdeburg war gerettet. 
— Die Begeisterung in Preußen und in vielen deutschen Gegenden war 
groß; die Opferfreudigkeit wuchs; die Soldaten faßten neuen Mut und 
neue Siegeshoffnung. — Warum sah Friedrich von einer Ver¬ 
folgung der Franzosen ab? Herzog von Bevern, den Friedrich in 
Schlesien mit 50000 Mann zurückgelassen hatte, war unvermögend gewesen, 
der ganzen Macht Österreichs,., die sich zur Eroberung des Landes vereinigt 
hatte, zu widerstehen. Die Österreicher hatten Schweidnitz erobert, und 
auch Breslau war in ihre Hände gefallen. Schlesien schien verloren 
zu sein. 
Ob es Friedrich gelang, die Österreicher aus Schlesien 
zu vertreiben? 
Wie suchte Friedrich Schlesien zu retten? In Eilmärschen 
rückte er nach Schlesien vor. Bei Leuthen traf er den Feind. Am Abend 
des 6. Dezember versammelte er seine Generale um sich und wußte durch 
eine zündende Ansprache ihre Begeisterung zu erwecken. — Wodurch 
gelang es? Die Österreicher verließen das feste Lager, das unangreifbar 
war, weil sie sich auf ihre Übermacht verließen. Die Lage des Schlacht- 
feldes gestattete dem König, seine Kriegskunst in allen Einzelheiten zu 
entwickeln. (Schiefe Schlachtordnung!) Die Manneszucht der preußischen 
Truppen. — Folgen dieses Sieges? Belagerung von Breslau, das 
nach 14 Tagen erobert wird; Schlesien wird wieder erobert; die Österreicher 
sind geschwächt; die Engländer entschließen sich, von neuem Geld und 
Hilfstruppen zu sckicken. — Zusammenfassung: Das Jahr 1757. 
Ob der Krieg damit zu Ende war? 
Wie kam es, daß der Krieg mit diesen Siegen noch nicht zu 
Ende war? Noch war ein Feind unbesiegt: die Russen. Diese rückten 
im nächsten Jahre nach Brandenburg vor und fielen plündernd und 
raubend in die Neumark ein. Berlin war ihr Ziel. — Wodurch wurde 
ihr Plan vereitelt? Friedrich, der in Mähren stand, rückte in Eil-
	        

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Fritzsche, Richard. [Kursus 2]. Altenburg: Pierer, 1897. Print.
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