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[Teil 1 = Untere u. mittlere Stufe] (Teil 1 = Untere u. mittlere Stufe)

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN796832889
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12008155
Titel:
Grundzüge der mathematischen Geographie
Signatur:
BBF<20 CA 158>
Autor*in:
Oberfeld, G.
Erscheinungsort:
Wittenberg
Verlag:
Herrosé
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1883
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Lehrer, Lehrerbildungsanstalten, Mittel-, Bürger- und Töchterschulen, sowie zum Selbstunterrichte

Startseite

Titel:
Alphabetisch geordnetes Namen- und Sachregister
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Startseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geographie
  • [Teil 1 = Untere u. mittlere Stufe] (Teil 1 = Untere u. mittlere Stufe)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Übersicht des Inhalts
  • Kursus I. Die Erde in bezug auf Gestalt und allgemeine Gliederung
  • Kursus II. Die Erde in Bezug auf physische und politische Gestaltung
  • Dritter Abschnitt. Stellung der Erde zur Sonne. Klima und Bevölkerung der Erde. - Europa im allgemeinen. Zentraleuropa
  • Vierter Abschnitt. Nord-, West-, Süd- und Osteuropa
  • Fünfter Abschnitt. Asien, Afrika, Amerika und Australien
  • Register
  • Einband

Volltext

Kursus II, Abschnitt V. § 140. 
209 
Fig. 95. Der GaurisS-nkar. 
Das Innere bildet eine Hochebene, die vom Karakorüm und Knen-Lnen durch- 
zogen wird. Die durchschnittliche Höhe des Hochlandes beträgt 2500—3200 m. 
Im Himalaya, d. h. in der Wohnung des ewigen Schneees, welcher 
300 Meilen (2300 Kilometer) lang ist und zwischen Indus und Brahmaputra 
liegt, findet sich die höchste Erhebung der Erde, der Monnt Everest (Mannt 
everest) oder Gaurisankar (8800 in, Fig. 95). Der zweithöchste Berg ist der 
Dapsaug (8600 m) im Karakorüm. Andere bedeutende Berge des Himälaya 
sind der Kautschiudschiuga (8600 m) und Dhaulagiri (8200 m). Die 
europäischen Alpen und der Himklaya haben eine halbkreisförmige Gestalt und 
verfolgen die Richtung von W. nach 0.; während die Alpen in dieser Richtung 
an Höhe abnehmen, liegen die höchsten Erhebungen des Hinmlaya in seinem öst- 
lichen Teile. Der Abfall beider Gebirge erfolgt nach 8. steiler; dem N. sind 
Hochländer vorgelagert. Zahlreiche und fahrbare Pässe führen über die Alpen; 
die wenigen Straßen des Hinmlaya, in einer Höhe von 5—6000 m, sind dagegen 
sehr beschwerlich. Die Alpen senden ihre Flüsse nach allen Richtungen, während 
die Ströme des Hirrmlaya nur dem heißen 3. zufließen. — Den vielverzweigten 
Ostrand des Hochlandes bilden die chinesischen und mandschurischen Alpen. 
Zwischen dem Himalaya und dem Kueu-Luen liegt das Hochland Tibet und 
zwischen dem letzteren und dem Tien-schan (mit dem Tengri Chan, 7300 m) 
das Hau-hai (das „ausgetrocknete Meer"), eine sich etwa 500 Meilen (3700 
Kilometer) nach NO. erstreckende Hochebene, die wieder in das kleinere Tarimbecken 
(Ostturkestku) im W. und die größere Gobi oder Schamo (Sandwüste) im 0. 
zerfällt. 
Baenitz u. Kopka, Lehrbuch der Geographie. I. 14
	        

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Zitierempfehlung

Baenitz, Carl, and C. Kopka. [Teil 1 = Untere U. Mittlere Stufe]. Bielefeld: Velhagen & Klasing, 1884. Print.
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