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Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN796832889
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12008155
Title:
Grundzüge der mathematischen Geographie
Shelfmark:
BBF<20 CA 158>
Author:
Oberfeld, G.
Place of publication:
Wittenberg
Publisher:
Herrosé
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1883
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Lehrer, Lehrerbildungsanstalten, Mittel-, Bürger- und Töchterschulen, sowie zum Selbstunterrichte

Chapter

Title:
Dritter Abschnitt. Von den Sternen
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Title page
  • Einleitung
  • 1. Unschuldsvolles Hirtenleben
  • 2. Cain gründet die erste Stadt
  • 3. Semiramis Unerschrockenheit und Muth. 1800 vor Christi Geburt
  • Zeittafel der wichtigsten Begebenheiten
  • Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
  • [Aegypten]
  • [Babylonien]
  • [Assyrien]
  • [Phönizier]
  • [Hebräer]
  • [Meder und Perser]
  • [Griechen]
  • [Das Macedonische Reich]
  • [Die Römer]
  • Zweite Abtheilung. Von den Völkerzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • I. Die Teutschen und die Völkerzüge
  • II. Das Reich der Franken
  • III. Teutschland vom zehnten bis zwölften Jahrhunderte
  • IV. Schicksale der wichtigsten übrigen Staaten bis zum zwölften Jahrhunderte
  • V. Die Kreuzzüge
  • VI. Die europäischen Staaten von den Kreuzzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • VII. Die Entdeckung von Amerika und die Auffindung des Seewegs nach Indien
  • Dritte Abtheilung. Geschichte der neuern Zeit
  • I. Das Zeitalter der Glaubensreinigung
  • II. Frankreichs Uebermacht. Der Streit über die spanische Erbfolge. Der nordische Krieg
  • III. Das achtzehnte Jahrhundert
  • IV. Das Zeitalter der Revolutionen
  • Berichtigungen
  • Binder

Full text

ter dem Nachfolger des Dejokes wurde Persten erobert, 
und sein Enkel, Kyaxares, bezwang mit Hilfe des 
Chaldäers Nabopolassar (f. S. 67) Assyrien. ES 
waren nun zwei große Reiche in Asten, das medische, 
und Reich Babylon, welches unter Ncbukadnezar 
stch am höchsten erhob. Dazu kam bald noch ein drit¬ 
tes, das lydische Reich unter KrösuS, in Klein-Asten, 
das stch bis zum mittelländischen Meere erstreckte. 
Die Meder waren in verschiedene Stämme getheilt, 
aber sehr roh und kriegerisch; nur einer dieser Stamms 
zeichnete stch durch größere Einstchten und Kenntnisse 
aus, die Magier. Sie besorgten die gottesdienstli¬ 
chen Gebrauche, war^n Traumausleger, Wahrsager und 
Sterndeuter, und hatten großen Einstuß auf den König 
und auf das Volk. Als die Magier im Verlaufs der 
Zeit allsgeartet waren, trat unter ihnen ein weiser Mann 
auf, Rahmens Zoroaster, oder Zer duscht, der 
die falschen Lehren l stritt, andere Begriffe von Gott, 
der Welt und dem Menschen verbreitete, und den Ma¬ 
giern eine neue Verfassung gab. Seine Lehre gewann 
bald Anhänger in einem großen Theile von Asten. 
Die Perser waren ursprünglich ein Bergvolk, 
muthige abgehärtete Hirt-en, welche ein rauhes Land be¬ 
wohnten, das im Norden durch Gebirge von dem Lande 
der Meder getrennt war, und jeht Farsistan, oder 
F a r s heißt. Vor C y r n 6 waren ste roh, dürftig, aber 
von Natur gutmüthig und bieder. Sie aßen nur, was 
ihr armes, meist unfruchtbares Land ihnen geben konnte, 
und tranken aus Mangel an Wein nur Wasser. Sie 
aßen nicht nur das Fleisch von Ochsen und Schafen, son¬ 
dern auch von Pferden, Eseln und Kamehlen. Thier¬ 
felle waren ihre Kleidung. Spater aber, als ste ein 
herrschendes Volk wurden, änderte stch ihre einfache Le¬ 
bensweise, um so mehr, da ste eine besondere Neigung 
zur Nachahmung der Sitten anderer Völker hatten. Es 
wurde große Sorgfalt auf die Erziehung und den Un-
	        

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Hold, Ernst. Die Weltgeschichte Für Die Jugend Bis Auf Die Neuesten Zeiten. Leipzig: Hinrichs, 1818. Print.
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