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Grundzüge der mathematischen Geographie

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN796832889
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12008155
Titel:
Grundzüge der mathematischen Geographie
Signatur:
BBF<20 CA 158>
Autor*in:
Oberfeld, G.
Erscheinungsort:
Wittenberg
Verlag:
Herrosé
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1883
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Lehrer, Lehrerbildungsanstalten, Mittel-, Bürger- und Töchterschulen, sowie zum Selbstunterrichte

Kapitel

Titel:
Dritter Abschnitt. Von den Sternen
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Grundzüge der mathematischen Geographie
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Erster Abschnitt. Vorbereitendes
  • Zweiter Abschnitt. Von der Erde
  • Dritter Abschnitt. Von den Sternen
  • Index
  • Alphabetisch geordnetes Namen- und Sachregister
  • Einband

Volltext

81 
zu erklären. Sie nannten dieselben darum Planeten, d. h. Jrr- 
oder Wandelsterne. (plämis = der Herumirrende). Der Name 
ist später gleichfalls beibehalten worden. Man kennt gegen¬ 
wärtig*) 236 Hauptplaneten, davon sind 8 groß und 228 klein, 
letztere nennt man daher Planetoiden, d. h. kleine Planeten, oder 
Asteroiden, was dasselbe sagt. (u8trunr = der Stern, der 
leuchtende Himmelskörper). Von der Sonne aus gerechnet, 
folgen sie in nachstehender Ordnung aufeinander: Merkur, Venus, 
Erde, Mars — Asteroiden — Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. 
3) Die Monde, Nebenplaneten, Satelliten oder Trabanten bewegen 
sich zunächst, und zwar auch in der Richtung von nach 0., 
— nur die Uranusmonde machen eine Ausnahme, denn sie bewegen 
sich von N. nach 8. — um ihre Hauptplaneten, weshalb gerade 
diese Haupt-, sie selbst aber Neben Planeten heißen, dann mit 
den Hauptplaneten um die Sonne. Sie leuchten nicht im eigenen 
Lichte, sondern empfangen Licht und Wärme von der Sonne und 
ihren Hauptplaneten (von diesen reflektiert). Sie scintillieren nicht 
und stellen sich im Fernrohr als Scheiben dar. Ob sie rotieren, 
läßt sich nicht bei allen feststellen. Von dem zur Erde gehörigen 
Monde wissen wir, daß er es thut, daß es aber in einer ganz aparten 
Weise, nicht in der Art wie bei den Hauptplaneten geschieht. Nicht 
alle Hauptplaneten scheinen Satelliten (satelles — der Begleiter 
oder Trabant) zu besitzen. Bis jetzt weiß man nur mit Bestimmtheit, 
daß zur Erde deren einer gehört, während 
der Mars deren 2, i 
- Jupiter - 4, \ als Gefolge zählt. 
- Saturn - 8 1 
Zum Uranus sollen 8, 
- Neptun - 2 Monde gehören. 
4) Die Kometen unterscheiden sich durch ihre Gestalt von den 
andern Sternen sehr auffällig. Sie bestehen meist aus 3 Haupt¬ 
teilen, dem Kerne, Schleier und Schweife. In Fig. 41 bezeichnet 
vergleichen, daher nennt man diese Sterne nach dem Worte cöma, 
welches Haupthaar bedeutet, eoinetas, d. h., Kometen oder Haar¬ 
sterne. Sic bewegen sich auch um die Sonne, jedoch nicht allein 
von W. nach O., auch nicht allein in der Gegend des Tierkreises, 
sondern in allen nur denkbaren Richtungen und in sehr lang ge¬ 
zogenen Ellipsen. Sie leuchten teils im eigenen Lichte teils in 
a den Kern, 6 den 
Schleier,e denSchweif. 
takten sich mit dem 
Haupte, der Schweif 
mit dem langcnHaupt- 
haare eines Menschen 
(Figur 41.) 
*) yin August 1882. 
Obcrscld, Mathematische Geographie. 
6
	        

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Oberfeld, G. Grundzüge Der Mathematischen Geographie. Wittenberg: Herrosé, 1883. Print.
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