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Hilfsbuch für den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung und Naturlehre in Volksschulen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN797391835
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12031324
Titel:
Hilfsbuch für den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung und Naturlehre in Volksschulen
Signatur:
BBF<16 B 48>
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Morgenstern
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Realienbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1883
Ausgabenbezeichnung:
3. verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
im Auftrage der städtischen Schuldeputation zu Breslau

Kapitel

Titel:
Geographie (Erdbeschreibung)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hilfsbuch für den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung und Naturlehre in Volksschulen
  • Einband
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Geographie (Erdbeschreibung)
  • Geschichte
  • Naturbeschreibung
  • Naturlehre
  • Einband

Volltext

Allgemeine Erdkunde. 
3 
§ 8. Der Parallelkreis, welcher sich 231/2 Grad nördlich des Äquators 
befindet, heißt der Wendekreis des Krebses, derjenige, welcher 23^ Grad 
südlich des Äquators liegt, der Wendekreis des Stein bock s. Zwischen 
diesen beiden Wendekreisen zu beiden Seiten des Äquators liegt die hcifzcZone. 
Der nördliche Polarkreis liegt 23r/2 Grad vom Nordpol entfernt und um¬ 
schließt die nördliche kalte Zone, welche wie eine Kappe, deren Knopf der 
Nordpol ist, der Erde aufgesetzt ist. Um den Südpol liegt ebenso die südliche 
kalte Zone, welche vom südlichen Polarkreise umschlossen wird. Zwischen 
dem Wendekreise des Krebses und dem nördlichen Polarkreise liegt als ein breiter 
Ring die nördliche gemäßigte Zone, zwischen dem Wendekreise des Stein¬ 
bocks und dem südlichen Polarkreise liegt in gleicher Größe die südliche ge- 
maszigtc Zone. Wir haben also auf der Erde fünf Zonen, von denen 
drei die Gestalt von Ringen, die beiden kleinsten die Gestalt von Kappen haben. 
Breslau liegt in der nördlichen gemäßigten Zone. 
§ 9. Der Mond ist eine Kugel, welche die Erde umkreist. Der Umfang 
der Erde ist fast viermal so groß, als der des Mondes, welcher kaum 400 000 Km 
von der Erde entfernt ist. Es giebt auf dem Monde Gebirge, aber kein Wasser; 
er zeigt uns stets dieselbe Seite und bleibt dunkel, wenn die Sonne dieselbe nicht 
bescheint, sondern die uns unsichtbare erleuchtet. Wir sagen dann, wir haben Neu¬ 
mond. Wir sprechen von zunehmendem Monde (erstes Viertel), von Voll¬ 
mond und von abnehmendem Monde (letztes Viertel). Die Erde hat nur 
einen Mond, Mars und die vier großen Planeten haben mehrere Monde. 
§ 10. Steht die Erde in grader Linie zwischen Sonne und Mond, so 
wird der Vollmond im Schatten der Erde dunkel, und wir haben eine Mond¬ 
finsternis, verdeckt uns der Mond als Neumond das Licht der Sonne, etwa 
so wie eine vor das Gesicht gehaltene Hand das Licht der Lampe, so haben wir 
eine Sonnenfinsternis. 
§ 11. Die Oberfläche der Erdkugel ist gleich 5io Miss, qkm, fast 
tausendmal so groß als das ganze deutsche Reich. Drei Viertel der Erdober¬ 
fläche sind mit Wasser bedeckt, nur ein Viertel taucht als trockenes Land aus dem 
Meere hervor. Wir unterscheiden 5 Festländer, Erdteile oder Kontinente; 
drei von ihnen: Europa, Asien und Afrika hängen unter einander zu¬ 
sammen, Amerika und Australien liegen getrennt. Aus der nördlichen 
Halbkugel liegt mehr Land, als auf der südlichen. Auf der östlichen Halbkugel 
liegen 4 Erdteile, auf der westlichen befindet sich nur Amerika. 
§ 12. Wenn wir hohe Berge und tiefe Thäler sehen, will es uns un¬ 
begreiflich scheinen, daß die Erde eine Kugel sei; aber alle Berge sind ver¬ 
schwindend klein gegen die Größe der Erde, deren Oberfläche verhältnismäßig 
glatter ist als die einer Apfelsine. Das Land erscheint bald eben, bald uneben. 
Alle Ebenen, die der Ozean bedecken würde, wenn er 200 m höher stiege, heißen 
Tiefebenen. Breslau liegt in der schlesischen Tiefebene. Erhöhungen mit 
breiter, ebener Fläche nennen wir Hochebenen. Für Hochebene kann man 
auch Plateau oder Tafelland sagen. Die Ziegelbastion würde 100 mal 
vergrößert eine Hochebene darstellen. Wir unterscheiden an einem Berge den 
Gipfel, die Abhänge und den Fuß, (aufdem Gipfel des Zobten steht eine 
Kapelle, die Abhänge sind mit Wald bedeckt, rund um den Fuß liegen Dörfer, 
1*
	        

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Zitierempfehlung

Hilfsbuch Für Den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung Und Naturlehre in Volksschulen. Breslau: Morgenstern, 1883. Print.
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