GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Hilfsbuch für den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung und Naturlehre in Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN797391835
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12031324
Title:
Hilfsbuch für den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung und Naturlehre in Volksschulen
Shelfmark:
BBF<16 B 48>
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Morgenstern
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde),imperial Germany
Publication year:
1883
Edition title:
3. verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
im Auftrage der städtischen Schuldeputation zu Breslau

Chapter

Title:
Geographie (Erdbeschreibung)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Hilfsbuch für den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung und Naturlehre in Volksschulen
  • binder
  • Cover
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Geographie (Erdbeschreibung)
  • Geschichte
  • Naturbeschreibung
  • Naturlehre
  • binder

Full text

4 
Geographie. 
z. B. Gorkau). Die Höhe des Gipfels über dem Meere heißt die absolute 
Höhe, die Höhe über dem Fuß des Berges die relative. Die absolute Höhe 
des Zobteu beträgt 713 m, die relative, welche wir sehen, etwa 500 m. Mehrere 
Berge, wie die bei Waldeuburg und Görbersdorf, bilden eine Gruppe; das 
Niesengebirge ist ein Gebirgszug oder Gebirgsrücken. Wege, welche über 
die Einsenkuugen eines Gebirges führen oder zwischen dem Gebirge und dem 
Meere liegen, heißen Pässe. Manche Gebirgszüge sind breit gewölbt, wie der 
Rücken eines Pferdes, andere haben einen schmalen, zackigen Kamm und bilden 
eine Kette nebeneinauderliegender Gipfel. Wir unterscheiden nach der Höhe: 
1) Hügel und Landrücken bis zu 600 m, 2) Mittelgebirge bis zu 
1600 mund 3) Hochgebirge, die höher sind als die Riesenkoppe. Am Rande 
von Hochebenen erheben sich oft Randgebirge, die von der einen Seite viel 
höher aussehen, als von der anderen. Vulkane sind Berge, auf deren Gipfel 
eine Vertiefung (Krater) ist, aus der Dämpfe und feurig flüssige Massen (Lava 
genannt) hervordringen, die über den Abhang des Berges fließen und allmählich 
erstarren. 
§ 13. Die Grenze zwischen Land und Meer heißt Küste oder Ufer. Ein 
Land hat eine reich gegliederte Küste, wenn viele Halbinseln in das Meer 
hinausragen und viele Meerbusen (die man auch Golf, Bucht, Bai nennt) 
in das Land dringen. Eine gebirgige Küste heißt Steilküste, ihre Halbinseln 
bilden Vorgebirge, eine ebene Küste heißt Flachküste; flache kleinere Halbin¬ 
seln heißen Landzungen. Meerengen oder Meerstraßen trennen zwei Länder 
oder Inseln und verbinden zwei Meere, Landengen verbinden 2 Länder und 
trennen zwei Meere. 
8 14. Das Meer ist so tief, daß wir nicht bloß das Niesengebirge, 
sondern die höchsten Gebirge Europas dariu versenken könnten. Die tiefste ge¬ 
messene Stelle liegt 8500 m unter dem Meeresspiegel. Der Untergrund des 
Meeres ist nicht so uneben wie die Oberfläche des Festlandes, aber es wechseln 
auch hier Untiefen mit Abgründen. Die Farbe des Meeres ist bläulich-grün 
oder tiefblau; der Geschmack ist salzig. Wenn der Wind das Bteer bewegt, ent¬ 
stehen Wellen. Bonden Strömungen ist die bekannteste der Golfstrom. 
An den Küsten des Ozeans steigt das Meer 6 Stunden und bedeckt einen Küsten¬ 
streifen, daun fällt es wieder 6 Stunden und läßt einen vorher vom Wasser 
bedeckten Landstreifen trocken. Wir nennen diese Erscheinung Ebbe und Flut; 
die Ursache davon ist die Anziehungskraft des Mondes. Wir unterscheiden 5 
Ozcanc:Das nördliche und südliche Eismeer, den großen oder stillen, 
den atlantischen und den indischen Ozean. 
8 15. Das Meerwasser verdunstet und bildet die Wolken, aus denen 
der Regen niederfällt. Das Regenwasser sickert in die Erde und bricht in 
Quellen hervor. Das auf der Oberfläche abfließende Wasser bildet einen kleinen 
Bach. Mehrere Bäche bilden einen Flus;. Der Fluß nimmt viele Bäche und 
Nebenflüsse auf. Ein sehr großer Fluß heißt ein Strom. Jeder Fluß hat 
eine Quelle und eine Mündung, ein Flußbett und zwei Ufer, ein rechtes 
und ein linkes. Ein Flnß, der viele Bäche und Nebenflüsse aufnimmt, hat 
ein großes Flußgebiet. Schlesien liegt im Flußgebiet der Oder. Bei vielen 
Flüssen unterscheidet man einen Ober-, Mittel- und Unterlauf. Die Bäche im Ge-
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Hilfsbuch Für Den Unterricht in Geographie, Geschichte, Naturbeschreibung Und Naturlehre in Volksschulen. Breslau: Morgenstern, 1883. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment