GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsches Land (Theil 1)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN799322873
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13324475
Title:
Lesebuch für gewerbliche Fortbildungsschulen
Shelfmark:
RF-II 13(1,12)
Editor:
Heinecke, August
Place of publication:
Essen
Publisher:
Baedeker
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
141. - 150. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach den neuesten Bestimmungen des Herrn Ministers für Handel und Gewerbe

Table of contents

Title:
Inhalts-Verzeichnis
Document type:
Monograph
Structure type:
Table of contents

Contents

Table of contents

  • Director Dr. Carl Vogel's Germania
  • Deutsches Land (Theil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Gruß an's Vaterland
  • Deutschland
  • Geographische Ansicht der Oberfläche Deutschlands
  • Das alte Germanien und das spätere Deutschland
  • Die deutschen Ströme
  • Der Rheinstrom
  • Die Quelle des Rheins
  • Die Wacht am Rhein
  • Die Donau und ihr Gebiet
  • Der Main
  • Unsere Mainbrücke
  • Das Fichtelgebirge
  • Die Art und Natur des deutschen Alpenlandes
  • Bilder aus der deutschen Alpenwelt
  • Die Sudeten
  • Das Siebengebirge
  • Das sächsische Erzgebirge
  • Die Elbe und das Riesengebirge
  • Der Harz
  • Westphalen
  • Die Weser
  • Das Marschland der norddeutschen Ebene
  • Der Hohenstaufen
  • Burg Hohenzollern
  • Zwei Berge Schwabens
  • Hessen und Thüringen
  • Thüringen
  • Sachsen
  • Die deutschen Ostseeländer oder das Hansagebiet
  • Norderney, eine Düneninsel
  • Rügen
  • Schleswig und Holstein
  • Die fränkische Schweiz
  • Böhmen
  • Baiern
  • Schwaben
  • Im Teutoburger Walde
  • Nürnberg
  • Hamburg
  • Die Eifel
  • Wegweiser durch Berlin
  • München
  • Parallele zwischen der Gegend von München und Berlin
  • Die Walhalla bei Regensburg
  • Die Neandershöhle
  • Die Adersbacher Felsen
  • Der Dom zu Cöln
  • Hohenschwangau
  • Die Wartburg
  • Dem fürstlichen Wiederhersteller der Wartburg
  • Charlottenburg
  • Mutter und Sohn
  • Binder

Full text

20 
reiche Wasser entspringen sollen. Der Scheitel pflegt den Himmel 
zu berühren, von welchem der Strom, wie ein unmittelbares Ge- 
schenk der Gottheit, sich herabzusenken scheint. Schon die alte 
Großmutter Edda sagt: „Heilige Wasser rinnen von Himmels- 
bergen." So hat auch der Rhein, wie Alles, was den Menschen 
frommt, a Jove principium. Die Rheinquellen sind der Welt 
nicht so entrückt, noch so unzugänglich wie die des Nils. Den- 
noch bleiben seine ersten Ursprünge in ein undurchdringliches Dunkel 
gehüllt. Viele hundert Reisende besuchen jährlich die Quellen des 
Rheins; aber ihre Beobachtungen kommen der Welt nicht zu Gute, 
während eine Reise nach den Nilquellen nicht leicht unbeschrieben 
bleibt. Die Natur selbst war beflissen, ihre innerste Werkstätte 
dem Blicke der Menschen zu entziehen. Wir klettern über die 
schlüpfrige Eisdecke der Gletscher, uns schrecken ihre klaffenden, 
gähnenden Schlünde nicht; aber was sich da unten in der innern 
Halle begiebt, über deren Eisgewölbe wir unser Leben in Gefahr 
setzen, das können wir nur vermuthen und ahnen. 
Doch sind es nicht immer die höchsten Gebirge, welche die 
größten Ströme in die Welt schicken. Der Montblanc, der höchste 
Berg Europas, giebt keinem namhaften Flusse den Ursprung, wäh¬ 
rend der größte europäische Strom, die Donau, einem vergleichungs- 
weise unbedeutenden Gebirge entspringt. Auch in der Schweiz 
kommen nur Nebenflüsse des Rheins von den höchsten Alpen, da 
doch die viel niedrigere Kette, die vom Gotthardtspaß über den 
Splügen hinaus bis zum Juliergebirge reicht, bedeutende Ströme 
nach allen vier Gegenden der Welt entläßt. Die höchsten und 
niedrigsten Bergzüge erscheinen gleich ungeeignet, großen Strömen 
das Dasein zu verleihen. Gebirge mittlerer Höhe, deren Schnee 
bei mäßiger Wärme zerrinnt, sind die wasserreichsten; sie können 
die Flüsse, die an ihren milchweißen Brüsten saugen, den größten 
Theil des Jahres überflüssig tränken, während die höchsten, mit 
ewigem Schnee bedeckten Firnen selbst bei der glühendsten Sonnen- 
Hitze kaum zu schmelzen beginnen. In ihnen hat die Natur uner- 
schöpfliche Vorrathskammern angelegt, die dann am ergiebigsten 
spenden, wenn Alles umher vor Durst verschmachten will. In 
trockenen Sommern würde die Donau [versiegen, wenn ihr nicht 
aus Gebirgsgegenden Zuwüchse kämen, die höher liegen als der 
Fels, wo ihre Quelle springt. Umgekehrt hat der Rhein an den 
Eisgebirgen seiner Heimath einen Rückhalt, wenn seinen niedrig 
geborenen deutschen Tributären das Wasser ausgeht.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Maier, Aloys. Der Jugendfreund. München: Königl. Zentral-Schulbücher-Verl., 1819. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment