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Lesebuch für gewerbliche Fortbildungsschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN799322873
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13324475
Title:
Lesebuch für gewerbliche Fortbildungsschulen
Shelfmark:
RF-II 13(1,12)
Editor:
Heinecke, August
Place of publication:
Essen
Publisher:
Baedeker
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
141. - 150. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach den neuesten Bestimmungen des Herrn Ministers für Handel und Gewerbe

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Der Beruf des Gewerbetreibenden
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Teil. Das Verhältnis der gewerblichen Arbeitsgebiete untereinander
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für gewerbliche Fortbildungsschulen
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Stoff-Verteilung
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Erster Abschnitt. Der Beruf des Gewerbetreibenden
  • I. Teil. Die Arbeitsgebiete des Gewerbetreibenden
  • II. Teil. Das Verhältnis der gewerblichen Arbeitsgebiete untereinander
  • III. Teil. Gewerbe und Wissenschaft
  • Zweiter Abschnitt. Die Person des Gewerbetreibenden
  • I. Teil. Der berufliche Entwickelungsgang des Gewerbetreibenden
  • II. Teil. Der Gewerbetreibende als Bürger
  • III. Teil. Der Gewerbetreibende als Mensch
  • Advertising
  • Binder

Full text

140 
Die Arbeitsteilung. 
II. Teil. 
Das Verhältnis der gewerblichen Arbeits¬ 
gebiete untereinander. 
I. Landwerk und Sabrikwejen. 
67. Die kirbeltstellung. 
Ein alter Bürstenbinder half sich mit seiner Hände Arbeit 
redlich durchs Leben. Seinem kleinen Laden mangelte es nicht an 
Käufern, obwohl darin keine große Auswahl zu finden war. Da 
wurde in der Nähe des Ortes eine Bürsten- und Kammfabrik errichtet, 
welche nicht weit von der Werkstätte des guten Alten einen reich 
ausgestatteten Verkaufsladen eröffnete. Dem alten Meister wurde 
nun mancher Kunde untreu; ich aber konnte es nicht über das Herz 
bringen, ihm seine kärgliche Einnahme noch mehr zu verringern. 
Manchmal trat ich auch in seine Werkstatt hinter dem ärmlichen 
Verkaufsräume. Er stellte seine Bürsten von Anfang bis Ende mit 
eigener Hand fertig. Das rohe Holz kaufte er im Walde, zersägte 
die Kloben, schnitt, hobelte und polierte die Stücke. Das war eigent¬ 
lich Tischlerarbeit. Dann stand er tagelang an seiner Bohrmaschine, 
deren Rad er mit dem Fuß in Bewegung setzte, um die Löcher für 
die Borsten zu bohren. Das war eine feine und mühsame Arbeit; 
denn wenn die Löcher nicht sauber gebohrt sind und regelmäßig 
nebeneinander stehen, so verliert die Bürste ihr Ansehen. Darnach 
kam das Einsetzen der Borsten, die er von den Bauern und Schlächtern 
kaufte. Auch sie forderten noch mancherlei Arbeit, ehe sie zum 
Verbrauch geeignet waren. 
Eines Tages hatte ich Gelegenheit, mir auch einmal die er¬ 
wähnte große Bürstenfabrik anzusehen, und der Werkführer hatte 
die Freundlichkeit, mir den Betrieb zu zeigen. Zuerst führte er mich 
in die Tischlerei, wo die Holzarbeit besorgt wurde. Die dort be¬ 
schäftigten Leute waren gelernte Tischler, die mit der Bearbeitung 
des Holzes gründlich vertraut waren und nun, nachdem sie sich 
jahrelang nur der Bürstenfabrikation zugewandt hatten, über eine 
ganz besondere Fertigkeit in diesem Arbeitszweige verfügten. Aus 
der Tischlerei wanderte die Ware zur Bohrmaschine, die mit Dampf 
getrieben und stets von denselben Arbeitern bedient wurde. Auch 
diese Leute hatten bereits eine große Sicherheit in ihrer Arbeit
	        

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Heinecke, August. Lesebuch Für Gewerbliche Fortbildungsschulen. Essen: Baedeker, 1912. Print.
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