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Lesebuch für kaufmännische Schulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN799328103
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-12926769
Title:
Lesebuch für kaufmännische Schulen
Shelfmark:
RF-II 20(1,12)
Author:
Baier, Hans
Knörk, Otto
Kracher, Fritz
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Document type:
Monograph
Collection:
Textbooks for study of the natural and cultural world (Realienkunde), imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
Ausg. für d. Königreich Preußen [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zu des Kaufmanns Allgemeinbildung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Staatsbürgerliches
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für kaufmännische Schulen
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Zur erfolgten Berufswahl
  • Zu des Kaufmanns Allgemeinbildung
  • [Religiös-Sittliches]
  • Von unsern Dichtern
  • Männer der Tat
  • Leibespflege
  • Staatsbürgerliches
  • Zu des Kaufmanns Fachbildung
  • Buchführung u. Korrespondenz
  • Rechnen und Wechsellehre
  • Handels-Geschichte
  • Handels- und Verkehrsgeographie
  • Warenkunde
  • Quellennachweis
  • Binder

Full text

100. Aus „Hermann und Dorothea". 
199 
Bewußtsein noch höhere Pflichten zu haben und ihnen zu genügen, 
Pflichten gegen die Gemeinschaft, in deren Mitte und durch deren 
Schutz man selbständig und wohlhabend geworden ist. Haushofer. 
100. Aus „Hermann und Dorothea". 
„Die Bürger." (Aus dem 3. Gesang.) 
Was wäre das Haus, was wäre die Stadt, wenn nicht immer 
Jeder gedächte mit Lust zu erhalten und zu erneuen 
Und zu verbessern auch, wie die Zeit uns lehrt und das Ausland! 
Soll doch nicht als ein Pilz der Mensch dem Boden entwachsen 
Und verfaulen geschwind an dem Platze, der ihn erzeugt hat, 
Keine Spur nachlassend von seiner lebendigen Wirkung! 
Sieht man am Hause doch gleich so deutlich, wes Sinnes der Herr sei, 
Wie man, das Städtchen betretend, die Obrigkeiten beurteilt. 
Denn wo die Türme verfallen und Mauern, wo in den Grüben 
Unrat sich häufet und Unrat auf allen Gassen herumliegt, 
Wo der Stein aus der Fuge sich rückt und nicht wieder gesetzt wird, 
Wo der Balken verfault und das Haus vergeblich die neue 
Unterstützung erwartet: der Ort ist übel regieret. 
Denn wo nicht immer von oben die Ordnung und Reinlichkeit wirket, 
Da gewöhnet sich leicht der Bürger zu schmutzigem Saumsal, 
Wie der Bettler sich auch an lumpige Kleider gewöhnet. 
Darum hab' ich gewünscht, es solle sich Hermann auf Reisen 
Bald begeben und seh'n zum wenigsten Straßburg und Frankfurt 
Und das freundliche Mannheim, das gleich und heiter gebaut ist. 
Denn wer die Städte geseh'n, die großen und reinlichen, ruht nicht 
Künftig die Vaterstadt selbst, so klein sie auch sei, zu verzieren. 
Lobt nicht der Fremde bei uns die ausgebesserten Tore 
Und den geweißten Turm und die wohlerneuerte Kirche? 
Rühmt nicht jeder das Pflaster, die wasserreichen, verdeckten, 
Wohlverteilten Kanäle, die Nutzen und Sicherheit bringen, 
Daß dem Feuer sogleich beim ersten Ausbruch gewehrt sei? 
Ist das nicht alles gescheh'n seit jenem schrecklichen Brande? 
Bauherr war ich sechsmal im Rat und habe mir Beifall, 
Habe mir herzlichen Dank von guten Bürgern verdienet, 
Was ich angab, emsig betrieben und so auch die Anstalt 
Redlicher Männer vollführt, die sie unvollendet verließen. 
So kam endlich die Lust in jedes Mitglied des Rates. 
Alle bestreben sich jetzt und schon ist der neue Chausseebau 
Fest beschlossen, der uns mit der großen Straße verbindet. 
Aber ich fürchte nur sehr, so wird die Jugend nicht handeln. 
Denn die einen, sie denken auf Lust und vergänglichen Putz nur; 
Andere hocken zu Haus und brüten hinter dem Ofen. Goethe.
	        

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Baier, Hans, Otto Knörk, and Fritz Kracher. Lesebuch Für Kaufmännische Schulen. München [u.a.]: Oldenbourg, 1912. Print.
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