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Von deutscher Art und Arbeit (1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN815375409
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19909281
Title:
Schaffen und Schauen
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Multivolume work
Collection:
Political studies textbooks, imperial Germany
Publication year:
1911
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Führer ins Leben

Volume

Persistent identifier:
PPN815375565
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-19908860
Title:
Von deutscher Art und Arbeit
Shelfmark:
SK-II 17(2,11)-1
Volume count:
1
Place of publication:
Leipzig [u.a.]
Publisher:
Teubner
Document type:
Volume
Collection:
Political studies textbooks, imperial Germany
Publication year:
1911
Edition title:
2. Aufl., 7. - 13. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Führer ins Leben

Chapter

Title:
Arbeit
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Schaffen und Schauen
  • Von deutscher Art und Arbeit (1)
  • Binder
  • Title page
  • Schaffen und Schauen
  • [Einleitung]
  • Prepage
  • [Inhalt]
  • Schaffen und Schauen. Inhalt des II. Bandes
  • Vaterland
  • [I.] Im Deutschen Reich
  • [Bemerkung von Fichte]
  • [II.] Deutsche Volkswirtschaft
  • [Bemerkung von Schleiermacher]
  • [III.] Staat und Staatsbürger
  • [IV.] Im Beruf
  • Arbeit
  • Aus den Urteilen über das Werk
  • Advertising
  • Binder

Full text

504 Arbeit 
Durch Arbeit schafft der Mensch sich selbst sein Geschick. Buckle 
Es liegt ein dauernder Adel und selbst etwas heiliges in der Arbeit. 
Wäre der Mensch auch noch so wenig seines hohen Berufes eingedenk, so 
berechtigt er doch immer noch zu hoffnungen, solange er wirklich und 
ernstlich arbeitet — nur im Müßiggange liegt ewige Verzweiflung. Arbeit 
steht, sei sie auch noch so niedrig und mammonistisch, stets im Zusammen— 
hang mit der Natur. Schon der Wunsch, Arbeit zu verrichten, leitet 
immer mehr und mehr zur Wahrheit und zu den Gesetzen und Vor— 
schriften der Natur, welche Wahrheit sind. 
Das letzte Evangelium in dieser Welt ist: Kenne deine Arbeit und tue 
sie. „Nenne dich selbst“, — lange genug hat dieses dein armes „Selbst“ 
dich gequält, und du wirst, wie ich glaube, es niemals kennen lernen. 
Halte es nicht für deine Aufgabe, dich kennen zu lernen, denn du bist 
ein Individuum, welches du niemals kennen lernen wirst. Wisse viel— 
mehr, woran du arbeiten kannst, und arbeite daran wie ein Herkules! 
Das ist jedenfalls ein besseres System. Carlyle 
fAuch können wir dem Vaterlande nicht auf gleiche Weise dienen, sondern 
jeder tut sein Bestes, je nachdem Gott es ihm gegeben. Ich habe es 
mir ein halbes Jahrhundert lang sauer genug werden lassen. Ich kann 
sagen, ich habe in den Dingen, die die Natur mir zum Tagewerk be— 
stimmt, mir Tag und Nacht keine Kuhe gelassen und mir keine Erholung 
gegönnt, sondern immer gestrebt und geforscht und getan, so gut und so 
viel ich konnte. Wenn jeder von sich dasselbe sagen kann, so wird es 
um alle gut stehen. Goethe 
Jede Beschäftigung vermag den Menschen zu adeln, ihm eine bestimmte, 
seiner würdige Gestalt zu geben. Nur auf die Art, wie sie betrieben 
wird, kommt es an; und hier läßt sich wohl als allgemeine Regel an— 
nehmen, daß sie heilsame Wirkungen äußert, solange sie selbst und die 
darauf verwandte Energie vorzüglich die Seele füllt, minder wohltätige, 
oft nachteilige hingegen, wenn man mehr auf das KResultat sieht, zu dem 
sie führt, und sie selbst nur als Mittel betrachtet. Denn alles, was in 
sich selbst reizend ist, erweckt Achtung und Liebe, was nur als Mittel 
Nutzen verspricht, bloß Interesse; und nun wird der Mensch durch Achtung 
und Liebe ebensosehr geadelt, als er durch Interesse in Gefahr ist, entehrt 
zu werden. W. v. humboldt 
ßßn——— í . . 
Aus Denkern und Dichtern
	        

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Hempel, Carl Friedrich. Volksschulenfreund. Leipzig: Dürr, 1819. Print.
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