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Geschichte des Altertums (Teil 1)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN815794789
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-13548111
Title:
Die Unterklasse einer zweiklassigen Volksschule im Lichte der Arbeitsidee
Shelfmark:
SB-II 14(1,12)L
Author:
Bessiger, M. Alfred
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Wunderlich
Document type:
Monograph
Collection:
Political studies textbooks, imperial Germany
Publication year:
1912
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Preface

Title:
Vorwort
Document type:
Monograph
Structure type:
Preface

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Geschichte für die oberen Klassen höherer Lehranstalten
  • Geschichte des Altertums (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • Herrn Geheimerat Dr. Gustav Wendt als ein Zeichen der Dankbarkeit und Verehrung
  • Vorwort
  • Einleitung in die Geschichte
  • A. Erste Periode.Geschichte der alten Völker des Orients
  • B. Zweite Periode. Geschichte der Griechen
  • C. Dritte Periode. Geschichte der Römer
  • I. Die Zeit des Königtums. 753 bis 510 vor Chr.
  • II. Die Zeit der Republik. 510 bis 31 vor Chr.
  • III. Die Zeit des Kaisertums. 31 vor Chr. bis 476 nach Chr.
  • Verzeichnis der Personennamen
  • Verzeichnis der geographischen Namen
  • Advertising
  • Binder

Full text

Das Zeitalter Cäsars. 
287 
liängig blieb, in Wahrheit aber von da an unter römischer Ober¬ 
herrschaft stand. 
2) Der Krieg gegen Pharnäkes: In Asien hatte Pharnakes, 
dem nach seines Vaters Tod das Bosporanische Reich zugefallen war 
(vgl. Seite 272), die durch den Ausbruch des Bürgerkriegs gebotene 
günstige Lage dazu benutzt, die dort von Pompejus geschaffene 
Ordnung der Dinge über den Haufen zu werfen, und war daran, 
durch Vertreibung der von Rom eingesetzten Herrscher das König¬ 
reich Pontos in seinem alten Umfang wiederherzustellen. Trotzdem 
die aus Italien einlaufenden Nachrichten Cäsar dringend zur Rück¬ 
kehr nach Rom gemahnten, wollte er noch vorher das Ansehen des 
römischen Namens im Morgenland hersteilen und warf sich nach dem 
Sieg in Ägypten im Frühjahr 47 sofort auf Pharnakes. Bei Zela 
schlug er ihn aufs Haupt und befestigte so durch einen kurzen Feldzug 
von fünf Tagen1) wieder den römischen Einfluß in diesen Gegenden. 
Dann eilte er nach dem Westen zurück, wo seine Gegenwart höchst 
nötig war. 
3) Der Krieg gegen die Pompejaner in Afrika 46. 
a) Zwar hatten in Rom Senat und Volk auf die Kunde von 
dem Ausgang der Schlacht bei Pharsalos es sich angelegen sein 
lassen, den Sieger schleunigst mit außerordentlichen Ehren zu 
überhäufen; er hatte die Diktatur auf ein Jahr, das Recht, das 
Konsulat zu bekleiden, auf fünf Jahre, das Tribunat auf Lebenszeit, 
das Recht über Krieg und Frieden zu entscheiden, kurz, mon¬ 
archische Gewalt zuerkannt erhalten. Aber ein Verlaß war auf 
das Volk von Rom so wenig wie auf die Senatoren, die schon da¬ 
mals aller Manneswürde bar um die Wette „der Knechtschaft in die 
Arme stürzten“. 
Als Cäsar in Alexandreia festgehalten war und ein abenteuern¬ 
der Volkstribun mit Anträgen auf außerordentliche Schuldentilgung 
hervortrat, schien die bestehende Ordnung aufs ,neue gefährdet zu 
sein, und Rom wurde wieder der Schauplatz blutiger Straßenkämpfe. 
Jedoch war bis zu Cäsars Rückkehr (Sommer 4 7) die Ruhe 
wieder hergestellt. Seine diktatorische Gewalt mißbrauchte er auch 
diesmal nicht, um an seinen Gegnern Rache zu nehmen; vielmehr be¬ 
wies er ihnen gegenüber seine alte Milde, ja mitunter liebenswürdige 
Zuvorkommenheit, so z. B. gegenüber Cicero. Im übrigen aber be¬ 
nahm er sich als Herr des Staates, was er tatsächlich war. 
l) Daher sein Ausspruch: „Veni, vidi, vici“.
	        

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Martens, Wilhelm. Geschichte Des Altertums. Hannover: Manz & Lange, 1903. Print.
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